Heft 
(1.1.2019) 10
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Nr. 10/93 Seite 8

ANGEBOTE

Sommerschule für Englisch in Wust

Es muß nicht unbedingt eine teure Sprachreise nach England oder Amerika sein. Wer seine Sprachkenntnisse während der Sommerferien aufbessern möchte, ohne dafür einige Tau­send Mark anzulegen, sollte sich auf das einheimische Angebot von Kursen und Sommerschu­len orientieren, die Unterricht in hoher Qualität zu günstigen Bedingungen bieten und oft die­selben Abschlüsse ermöglichen, wie sie von ausländischen Ver­anstaltern angeboten werden.

In Wust bei Schönhausen, Kreis Havelberg, wird auch in diesem Jahr eine Sommerschule für Englisch abgehalten, für die, wie in den Vorjahren, erfahrene Dozenten englischer und ameri­kanischer Universitäten gewon­nen werden konnten. Der Sprachunterricht für Anfänger und Fortgeschrittene erfolgt in kleinen Klassen vormittags von 9-13 Uhr und kann nachmittags durch Computerlehrgänge er­gänzt werden. Außerdem wird es an den Nachmittagen ein reichhaltiges Veranstaltungsan­gebot geben Lesungen in eng­lischer und deutscher Sprache, Vorträge über Literatur und Ge­schichte, Konzerte. Am August wird den Teilnehmern die Möglichkeit geboten, das TOEFL-Examen abzulegen. Zu einem besonderen Höhepunkt wird sicher wieder die Auffüh­rung eines von den Kursteilneh­mern in eigener Regie einstu­dierten englischen Theater­stücks werden.

Mehr Sicherheit

13.

Die Sommerschule beginnt am 19.7. und endet.am 13. 8. Die Teilnahme kostet 200 DM; Schüler, Studenten, Rentner und Arbeitslose zahlen 100 DM. Zweiwöchige Kurse können in der Zeit vom 19. 7.30. 7. und vom 2. 8.13. 8. belegt werden, für die Teilnahme sind dann 100 DM bzw. 50 DM zu entrichten. Der TOEFL-Test kostet noch einmal 60 DM, die Teilnahme ist freigestellt. Unterkunft gibt es in Privatquartieren für 20 DM (einschl. Frühstück) oder im eigenen Zelt für 2 DM auf dem Zeltplatz. Fahrräder, Musikin­strumente und gute Ideen sind selbstverständlich mitzubrin­gen. Die Schule kann bis zu 250 Teilnehmer aufnehmen.. Die Anmeldung ist noch bis zum 15. Juni möglich. Außer dem Quar­tierwunsch sind Angaben über den Stand der Sprachkenntnisse und eine verbindliche Erklärung über die Teilnahme am TOEFL­Test erforderlich. Richten Sie Ihre Anmeldungen und Anfra­gen bitte an:

Kreisverwaltung Frau Renate Hochheim

Genthiner Straße 17 O-3530 Havelberg

Tel.: Havelberg 972 25 Fax: Havelberg 7 55

ACHTUNG!

Studentenwerke verwalten mehr als 7000 Wohnplätze

Zum 1. Oktober 1992 verwalte­ten die Studentenwerke in Pots­dam, Cottbus und Frankfurt (Oder) 7 368 Wohnplätze, die mit öffentlichen Mitteln errichtet oder gefördert wurden. Das ergab eine Erhebung des Landesamtes für Datenverarbeitung und Statistik Brandenburg. Befragt wurden die Studentenwerke, die sich in öf­fentlich-rechtlicher Trägerschaft des Landes befinden.

Mit 4 013 Wohnplätzen für die Hochschulstandorte Cottbus und Senftenberg verfügt das Studen­tenwerk Cottbus über den größten Anteil. 12 Plätze davon sind be­

hindertengerecht für Rollstuhlfah­rer ausgestattet. Im Studentenwerk Potsdam sind 3 065 öffentlich geförderte Wohn­plätze in den Hochschulorten Potsdam, Brandenburg und Wil­dau vorhanden, 4 davon sind für Rollstuhlfahrer geeignet. In den übrigen Hochschulorten Frankfurt (Oder) und Eberswalde stehen 290 Wohnplätze zur Verfügung. Für den größten Teil der Wohn­plätze(7 078) wurden Zuschüsse aus Landesmitteln zur Verfügung gestellt, 290 Plätze wurden ge­meinsam von Bund und Land fi­nanziert.

Pressemitteilung

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Wer also mit Ernsthaftigkeit an Fremdsprachenbegegnungen in altersangemessener Form in den Klassen 3 und 4 denkt, muß ebenso ernsthaft Lehraus- und fortbildung betreiben. An der Universität Potsdam und auch an der Hum­boldt-Universität Berlin sind stu­fenübergreifende Ausbildungs­gänge mit dem Lehramt Primar­stufe im Angebot. Wie sieht es in der Lehrerfortbildung aus?

Wie interessant und altersange­messen mit Fremdsprachen in den Klassen 3 und 4 gearbeitet werden kann, zeigten die Vorträge von Prof. Dr. Karlheinz Hellwig(Uni­versität Hannover) zu Geschich­ten und Erzählungen im Fremd­sprachenunterricht und von Dr. Wilfried. Gienow(Universität Potsdam) zum Einsatz von Vi­deos. Die fachdidaktische und methodische Diskussion zu diesen Fragen muß ebenso intensiviert werden wie die praktische Erpro­bung und Umsetzung unter den jeweils gegebenen Bedingungen. Einhellig appellierten die Teilneh­mer an die Landesregierung lei­der war kein Vertreter anwesend konkrete Schritte zur Erweiterung

der Schulversuche zu unterneh­men, die Bereitschaft zum Mittun vieler Lehrer und Eltern liegt vor. Wichtig erscheint vor allem, das Konzept für diesen Unterricht mit Eltern und Schülern, Lehrern und Experten zu beraten. Gegenwärtig wird ein Konzept vertreten, das in den alten Bundesländern als um­stritten und nicht genügend ausge­reift gilt und wegen seiner Planlo­sigkeit(sog.Gelegenheitsunter­richt) und seiner Folgenlosigkeit die Grundschulkenntnisse wer­den in Klasse 5 nicht weitergeführt mehr und mehr in das Faden­kreuz der Kritik und Ablehnung gerät. Die Bedingungen hier er­schweren seine Durchführung eher als sie es fördern. Alle Teil­nehmer des Seminars von Pots­dam waren sich einig, daß das Land Brandenburg rasch zu einer Erweiterung seines Fremdspra­chenkonzepts für die Grundschule finden muß. Der Förderverein Kinder lernen europäische Sprachen e. V. und die Universi­tät Potsdam sagen alle mögliche Hilfe zu. Dr. Bahls FB Anglistik