Heft 
(1.1.2019) 14
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VERANSTALTUNGEN

Energie und Umwelt

Zum SymposiumEnergie und Umwelt luden am 16. Septem­ber 1993 der Fachbereich Tech­nische Bildung der Universität Potsdam und das Pädagogische Landesinstitut Brandenburg ein. 262 LehrerInnen der Länder Berlin und Brandenburg, vor­wiegend für die Fächer Technik, Arbeitslehre und Physik, sowie 40 Schüler nutzten diese Form der Weiterbildung.

Dr. Olaf Czech von der Univer­sität Potsdam rief in seiner kur­zen Eröffnungsansprache dazu auf, den Zusammenhang von globalem Denken und lokalem Handeln auch im Bewußtsein der SchülerInnen zu verankern. Prof. Dr. Rolf Mitzner betonte die Notwendigkeit, sich den na­turwissenschaftlichen Grund­

in Berlin die

Foto: Rüffert

lagen der Umweltwissenschaf­ten verstärkt zu widmen. Die angebotenen Themen waren vielfältig, z. B.: Energiepoliti­sche Vorhaben im Land Bran­denburg; Entwicklung der Ener­gieversorgung aus der Sicht ei­nes regionalen Energieversor­gungsunternehmens; Nutzung geothermischer Energie; Nut­zung von Windkraft zur Bewäs­serung des Schulgartens. Prof. Dr. Ernst Schmeer' berichtete über die Photovoltaikanlage der Universität Potsdam. Eine Schü­lerin des Potsdamer Humboldt­Gymnasiums erläuterte ein Pro­jekt ihrer Schule zu Möglichkei­ten des Energiesparens. Beglei­tet wurde das Symposium von einer Ausstellung.

E.

Förderungsprogramme

Forschungsmöglichkeiten für Nachwuchswissenschaftlerin­nen und-wissenschaftler aller Fachrichtungen aus den neuen Bundesländern bietet die Alex­ander von Humboldt-Stiftung. Im Integrationsprogramm för­dert die Bonner Stiftung mit Unterstützung der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach­Stiftung in Essen sechsmonatige Forschungsaufenthalte an Insti­tuten in den alten Ländern. Das Feodor-Lynen-Programm un­terstützt 14jährige Forschungs­aufenthalte im Ausland. Beide

Programme bieten die Möglich­keit, mit international führenden Wissenschaftlern zusammenzu­arbeiten. Bewerber müssen pro­moviert und sollten nicht älter als 40 Jahre(für das Integra­tionsprogramm) bzw. 38 Jahre (für das Feodor-Lynen-Pro­gramm) sein. Ihnen verspricht die Stiftung eine schnelle und unbürokratische Bearbeitung ihrer Anträge. Interessenten er­halten Bewerbungsunterlagen bei der Alexander von Hum­boldt-Stiftung, Jean-Paul-Straße 1253173 Bonıx

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Informationsveranstaltung

Auf Einladung der Gewerk­

| schaft Erziehung und Wissen­

schaft(GEW) fand in der Zeit vom 19. bis 24. September 1993 International Conference of University Tea­cher Organisations(ICUTO) statt. In diesem Rahmen weilte

| am 22. September eine aus ca. 45 + Personen bestehende Delega­

tion von Kongreßteilnehmern an der Potsdamer Universität. Die Gäste kamen in ihrer Funk­tion als Vorsitzende bzw. Präsi­denten von Verbänden und Gewerkschaften, die in Nord­amerika und Skandinavien, in Australien und Neuseeland, in Südafrika, Polen und den Mit­gliedsstaaten der Europäischen Gemeinschaft Mitglieder in Hochschulen und Forschungs­einrichtungen organisieren. Ihr Interesse bestand an einem Ein­blick in die Neuordnung der Hochschul- und Forschungs­landschaft in den neuen Bundes­ländern.

In einer Veranstaltung an der Universität Potsdam bestand die Möglichkeit, Informationsdefi­zite abzubauen. Von seiten der Lehreinrichtung waren Vertre­terInnen des Lehrkörpers, des Mittelbaus, der Personalvertre­tung, der Studierenden, wenn

auch in unterschiedlicher An­zahl, anwesend. Eine kurze Ein­führung in die Arbeit der Uni­versität gab der stellvertretende Gründungsrektor der Alma ma­ter, Herr Prof. Kempter, mit eini­gen Ausführungen zu Geschich­te, räumlichem und personalem Umfeld, Struktur und Lehrange­bot der Einrichtung. Nachgehakt wurde durch die Besucher mit sehr konkreten Fragen, denen sich das Mitglied der Universi­tätsleitung stellte. So bat man um Erläuterungen zur Beteiligung der Studenten in den Entschei­dungsgremien, zur Prozedur der Zusammensetzung des Grün­dungssenats, zum Anteil der jeweiligen universitären Be­schäftigungsgruppen, zu Stu­dienzeiten, Finanzierungsregu­larien, Industriekontakten, so­zialen Problemen der Studieren­den, Lehrstuhlbesetzungen, zum Anteil der Frauen in der Lehre und in den anderen Beschäfti­gungsprofilen, zur besonderen Rolle der Lehrerbildung sowie zu Kriterien bei anstehenden Entlassungen.

Derkleinen Fragestunde schloß sich der Besuch des sich in der Landeshauptstadt be­findenden GeoForschungsZen­trums an. Petra Görlich

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