VERANSTALTUNGEN
„Energie und Umwelt“
Zum Symposium„Energie und Umwelt“ luden am 16. September 1993 der Fachbereich Technische Bildung der Universität Potsdam und das Pädagogische Landesinstitut Brandenburg ein. 262 LehrerInnen der Länder Berlin und Brandenburg, vorwiegend für die Fächer Technik, Arbeitslehre und Physik, sowie 40 Schüler nutzten diese Form der Weiterbildung.
Dr. Olaf Czech von der Universität Potsdam rief in seiner kurzen Eröffnungsansprache dazu auf, den Zusammenhang von globalem Denken und lokalem Handeln auch im Bewußtsein der SchülerInnen zu verankern. Prof. Dr. Rolf Mitzner betonte die Notwendigkeit, sich den naturwissenschaftlichen Grund
in Berlin die
Foto: Rüffert
lagen der Umweltwissenschaften verstärkt zu widmen. Die angebotenen Themen waren vielfältig, z. B.: Energiepolitische Vorhaben im Land Brandenburg; Entwicklung der Energieversorgung aus der Sicht eines regionalen Energieversorgungsunternehmens; Nutzung geothermischer Energie; Nutzung von Windkraft zur Bewässerung des Schulgartens. Prof. Dr. Ernst‘ Schmeer' berichtete über die Photovoltaikanlage der Universität Potsdam. Eine Schülerin des Potsdamer HumboldtGymnasiums erläuterte ein Projekt ihrer Schule zu Möglichkeiten des Energiesparens. Begleitet wurde das Symposium von einer Ausstellung.
E.
Förderungsprogramme
Forschungsmöglichkeiten für Nachwuchswissenschaftlerinnen und-wissenschaftler aller Fachrichtungen aus den neuen Bundesländern bietet die Alexander von Humboldt-Stiftung. Im Integrationsprogramm fördert die Bonner Stiftung mit Unterstützung der Alfried Krupp von Bohlen und HalbachStiftung in Essen sechsmonatige Forschungsaufenthalte an Instituten in den alten Ländern. Das Feodor-Lynen-Programm unterstützt 1—4jährige Forschungsaufenthalte im Ausland. Beide
Programme bieten die Möglichkeit, mit international führenden Wissenschaftlern zusammenzuarbeiten. Bewerber müssen promoviert und sollten nicht älter als 40 Jahre(für das Integrationsprogramm) bzw. 38 Jahre (für das Feodor-Lynen-Programm) sein. Ihnen verspricht die Stiftung eine schnelle und unbürokratische Bearbeitung ihrer Anträge. Interessenten erhalten Bewerbungsunterlagen bei der Alexander von Humboldt-Stiftung, Jean-Paul-Straße 1253173 Bonıx
Nr. 14/93— Seite 3
Informationsveranstaltung
Auf Einladung der Gewerk
| schaft Erziehung und Wissen
schaft(GEW) fand in der Zeit vom 19. bis 24. September 1993 „International Conference of University Teacher Organisations(ICUTO)“ statt. In diesem Rahmen weilte
| am 22. September eine aus ca. 45 + Personen bestehende Delega
tion von Kongreßteilnehmern an der Potsdamer Universität. Die Gäste kamen in ihrer Funktion als Vorsitzende bzw. Präsidenten von Verbänden und Gewerkschaften, die in Nordamerika und Skandinavien, in Australien und Neuseeland, in Südafrika, Polen und den Mitgliedsstaaten der Europäischen Gemeinschaft Mitglieder in Hochschulen und Forschungseinrichtungen organisieren. Ihr Interesse bestand an einem Einblick in die Neuordnung der Hochschul- und Forschungslandschaft in den neuen Bundesländern.
In einer Veranstaltung an der Universität Potsdam bestand die Möglichkeit, Informationsdefizite abzubauen. Von seiten der Lehreinrichtung waren VertreterInnen des Lehrkörpers, des Mittelbaus, der Personalvertretung, der Studierenden, wenn
auch in unterschiedlicher Anzahl, anwesend. Eine kurze Einführung in die Arbeit der Universität gab der stellvertretende Gründungsrektor der Alma mater, Herr Prof. Kempter, mit einigen Ausführungen zu Geschichte, räumlichem und personalem Umfeld, Struktur und Lehrangebot der Einrichtung. Nachgehakt wurde durch die Besucher mit sehr konkreten Fragen, denen sich das Mitglied der Universitätsleitung stellte. So bat man um Erläuterungen zur Beteiligung der Studenten in den Entscheidungsgremien, zur Prozedur der Zusammensetzung des Gründungssenats, zum Anteil der jeweiligen universitären Beschäftigungsgruppen, zu Studienzeiten, Finanzierungsregularien, Industriekontakten, sozialen Problemen der Studierenden, Lehrstuhlbesetzungen, zum Anteil der Frauen in der Lehre und in den anderen Beschäftigungsprofilen, zur besonderen Rolle der Lehrerbildung sowie zu Kriterien bei anstehenden Entlassungen.
Der‘„kleinen‘ Fragestunde‘“ schloß sich der Besuch des sich in der Landeshauptstadt befindenden GeoForschungsZentrums an. Petra Görlich
a
ANA
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