Heft 
(1.1.2019) 14
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Nr. 14/93 Seite 4

PROFESSOREN

Neue Universitätsprofessoren

Prof. Dr. rer. soc. Jürgen Baur Professur für Sportsoziologie/Sportanthropologie

Geb. 1943; 1963 Studium der Sportwissenschaft, Erziehungs­wissenschaft, Soziologie und Germanistik an der Universität Tübingen; 1971 Wissenschaftli­cher Assistent an der Pädagogi­schen Hochschule Reutlingen;

1976 Abitur; 1976-1981 Studium der Slavi­

Geb. 1955,

1977 Akademischer Rat an der Universität Paderborn; 1980 Promotion an der Fakultät für Sozial- und Verhaltenswissen­schaften der Universität Tübin­gen; 1987 Habilitation an der Universität Paderborn; 1987 Venia legendi für Sportwissen­schaft; 1988 Auszeichnung mit dem Carl-Diem-Preis des Deut­schen Sportbundes; 1989 Ver­tretung des Lehrstuhls für Sport­wissenschaft II an der Universi­tät Bayreuth; 1990 apl. Professor im Arbeitsbereich Sport und Gesellschaft an der Universität Paderborn; 1992 Ruf an das In­stitut für Sportwissenschaft der Universität Freiburg; Mitarbeit in und Leitung von verschiede­nen Forschungsprojekten: Sport

im Alltag von Jugendlichen (1987-1990); Nachwuchsrekru­tierung und Nachwuchsförde­rung in_Sportorganisationen (1988-1990); Motorische Ent­wicklung im interkulturellen Vergleich(1989-1992); Reana­lysen vonJugend-und-Sport­Untersuchungen(1990-1993); Handbuch der Motorischen Ent­wicklung(1990-1994). Im Ar­beitsbereich Sport und Gesell­schaft an der Universität Pots­dam wurde 1993 das For­schungsprojektSport mit Älte­ren in Kooperation mit dem Ministerium für Bildung, Ju­gend und Sport und dem Landes­sportbund Brandenburg initiiert. Publikationen: Neben Zeit­schriftenbeiträgen liegen meh­

Prof. Dr. habil. Joachim Gessinger Professur für Geschichte der deutschen Sprache

Geb. 1945; 1967-1972 Studium an der Freien Universität Berlin und der Technischen Universität Berlin in den Fächern Germani­stik und Romanistik; 1972 Staatsexamen in den Fächern Deutsch und Französisch; 1973-1980 Wissenschaftlicher Assistent an der Universität Hannover; 1979 Promotion in Germanistik und Romanistik; 1980-1986 Hochschulassistent (C1) an der Freien Universität Berlin; 1990 Habilitation am

Fachbereich Germanistik der Freien Universtität Berlin für das Fach ‚Linguistik; 1990-1993 Privatdozent; Stell­vertretungen an der Universitä­ten Duisburg, Hamburg und Köln; seit Beginn 1993 Vertre­tungsprofessur an der Universi­tät Potsdam, Fachbereich Ger­manistik; Forschungsschwer­punkte: Sprachgeschichte, Sprachtheorie, Soziolinguistik, Wissenschaftsgeschichte; wich­tigste Publikationen: Sprache

Prof. Dr. habil. Peter Kosta Professur für Westslavische Sprachwissenschaft

schen Philologie und der Indo­germanischen_Sprachwissen­schaft an der Goethe-Universtiät in Frankfurt am Main, 1980 Graecum; Studienabschluß 1981 mit dem Magister Artium; 1982-1987 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Indo­germanistik, Phonetik und Sla­vische Philologie der Goethe­Universität; 1987-1992 Hoch­schulassistent für Slavische Sprachwissenschaft am Slavi­schen Seminar daselbst; WS 1992/93 Vertretungsprofessur für Slavische Sprachgeschichte und Sprachwissenschaft an der

TU Dresden; März 1993 Rufe an die Universität Potsdam und an die Humboldt-Universität zu Berlin; zuletzt Vertretung der Professur für Westslavische Sprachwissenschaft an der Uni­versität Potsdam; 1985 Pro­motion; seit 1986 Mitheraus­geber der slavischen sprachwis­senschaftlichen ReiheSpeci­mina philologiae Slavicae(mit Olexa Horbatsch und Gerd Freidhof); 1992 Habilitation; Forschungsschwerpunkte in der Westslavistik: Grammatik­theorie(Syntaxtheorie), lin­guistische Übersetzungstheo­

rere Monographien und Sam­melbände vor, u. a. Zur berufli­chen Sozialisation von Sportleh­rern(1981); Bewegungswelt von Kindern und Jugendlichen (mit W.-D. Brettschneider u. M. Bräutigam 1989); Sport im Alltag von Jugendlichen (mit W.-D. Brettschneider u. M. Bräutigam 1989); Körper­und Bewegungskarrieren-Dia­lektische Dialysen zur Entwick­lung von Körper und Bewegung im Kindes- und Jugendalter (1989); Nachwuchsarbeit in Sportorganisationen(1991); Die Ausbildung der ÜbungsleiterIn­nen als qualifizierte Lailnnen (Hrsg. D. Jütting 1992); Motori­sche Entwicklung in kulturellen Kontexten(1993).

und Bürgertum. Zur Sozialge­schichte sprachlicher Verkehrs­formen im Deutschland des 18. Jahrhunderts. Stuttgart (Metzler) 1980; Theorien vom| Ursprung der Sprache. 2. Bde.| Berlin-New York(de Gruyter) 1989(zusammen mit Wolfert| v. Rahden); Auge& Ohr. Stu-| dien zur Erforschung der Spra­che am Menschen. 1700-1850. Berlin- New York(de Gruyter) 1993.

rie(Translationslinguistik),| Sprechakttheorie und Diskurs­analyse, diachroner und synch­roner Sprachvergleich; Lexiko­logie und Semantik; zahlreiche Publikationen; 1990;+For­schungsaufenthalt und Vorträge| am Institut für Sprachwissen-| schaft der Akademie der Wis-| senschaften in Moskau und| St. Petersburg; seit 1993 Mit-| glied der Deutsch-Tschechi-| schen Dobrovsky-Gesellschaft| für Gelehrsamkeit und Künste| e. V.;