SPORT
Nr. 14/93— Seite 15
Minister Klaus-Dieter Kühbacher übergibt den Schlüssel für
das Studentendorf.
band besichtigen die neuen Studentenwohnungen(r.).
In Anwesenheit der Minister für Finanzen, Klaus-Dieter Kühbacher, sowie für Wissenschaft, Forschung und Kultur, Hinrich Enderlein, und des Gründungsrektors der Universität Potsdam, Prof. Dr. Rolf Mitzner, erfolgte am 15. September 1993 die offizielle Schlüsselübergabe im Studentendorf Babelsberg zwischen Stahnsdorfer Straße und Bahnhof Griebnitzsee. In kürzester Zeit— den Grundstein legte man am 6. November 1991— wurde das attraktive, verkehrsgünstig gelegene und 38 000 m* Gesamtgrundstücksfläche umfassende Areal geschaffen. Es beherbergt neun Gebäude, an Parkplätze und Fahrradabstellplätze ist gedacht. Man nutzte ein für Dortmund erstelltes Pro
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Fotos: Rüffert
jekt. Minister_Kühbacher
wünscht sich für die Zukunft
noch den Tunneldurchstich zum Bahnhof Griebnitzsee.
545 Studierende der Universität Potsdam, der Fachhochschule Potsdam und der Hochschule für Film und Fernsehen können in die 219 Zwei-Raum-Wohngruppen, 27 Drei-Raum-Wohngruppen, 4 Wohngruppen für je zwei Behinderte, 18 Einzelappartments einziehen. Damit ist das Studentenwerk Potsdam in der Lage, 60% der Studierenden einen Wohnheimplatz anzubieten. Derzeit liegen 1600 Anträge vor.
Die Kosten des Studentendorfes, des ersten Neubaus in den neuen Bundesländern, belaufen sich auf 41,2 Mio. DM. B.E.
Schlüsselübergabe im Studentendorf Babelsberg
Karin Bänsch, Leiterin des Studentenwerkes Potsdam, Mini-| ster Hinrich Enderlein und Horst Kluge vom Behindertenver
Vom 22.—24. September fand nach fast 2jähriger Vorbereitungszeit in Potsdam der 11. Sportwissenschaftliche Hochschultag statt. Ca. 550 in- und ausländische Gäste hatten sich eingefunden, um zur Thematik „Sport in Schule, Verein und Betrieb“ zu diskutieren. Veranstalter waren die 1976 in München gegründete Deutsche Vereinigung für Sportwissenschaft sowie die Universität Potsdam, Fachbereich Sportwissenschaft. Neben der Bilanzierung und Prognose wissenschaftlicher Leistungen der Universitäten und Hochschulen im Bereich des Sports wurden auf dem Kongreß Probleme und Möglichkeiten erörtert, die sich nach der deutschen Wiedervereinigung ergeben. Erweitert werden konnte dieses vorwiegend nationale Anliegen durch die Teilnahme von Sportwissenschaftlern aus osteuropäischen Ländern, die v. a. die Entwicklung des Sports in einem gemeinsamen Europa in das Zentrum ih
res Interesses rückten. Während der drei Beratungstage fanden 56 Plenarsitzungen, Foren, Arbeitskreise und Informationsbörsen statt. 19 davon gestalteten Teilnehmer aus den neuen Bundesländern. Insgesamt 268 Referate kamen zu Gehör. In den einzelnen Arbeitskreisen beriet man z. B. zu Schwerpunktthemen wie Gesundheitsförderung, Leistungsförderung, sozialen Integrationsleistungen des Sports sowie Professionalisierungstendenzen.
Im Verlauf des Hochschultages animierte eine Tombola mit exklusiven Sportpreisen zum Erwerb von Losen. Der erzielte Gewinn soll nun den Kindern zweier Waisenheime zu Gute kommen.
Untergebracht waren die zahlreichen Gäste zum größten Teil, und an dieser Stelle ein Dank an Frau Bänsch vom Studentenwerk, im gerade übergebenen Studentendorf Babelsberg.
Petra Görlich