Heft 
(1.1.2019) 15
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Nr. 15/93 Seite 4

PROFESSOREN

Neue Universitätsprofessoren

Prof. Dr. habil. Ludwig Brehmer Professur für Festkörperphysik

Geb. 1939; 1964 Abschluß des Physikstudiums an derErnst­Moritz Arndt Universität Greifswald: 1972 Staatsexamen Postgraduales StudiumFach­übersetzer Englisch an der Humoldt-Universität Berlin;

| Forschung:Forschungsstelle | für technische Gasentladungen der AdW der DDR, Potsdam; Pädagogische Hochschule(jetzt Universität Potsdam); 1972 Pro­

motion A; Institut für Polyme­renchemieErich Correns; 1984 Promotion B; venia legen­di für Festkörperphysik; For­schungsschwerpunkte: Grund­lagen-, Vorlauf- und ange­wandte Forschung auf dem Gebiet der Festkörperphysik (insbesondere organische Fest­körper), der Polymerphysik und der Polymerelektronik; 50 Pu­plikationen von Originalarbei­

Prof. Dr. rer. nat. Friedrich Helmut Mikelskis Professur für Didaktik der Physik

Geb. 1947 in Bad Hersfeld; Stu­dium der Physik an der Universi­tät Göttingen; Diplom 1973 an der Sternwarte mit einer Arbeit zur Laser-Optik; Parallel Zweit­studium der Pädagogik, Psycho­logie und Soziologie sowie lang­jährige nebenamtliche Lehrtä­| tigkeit an unterschiedlichen Schularten; Zunächst Wissen­schaftlicher Mitarbeiter am Päd­| agogischen Institut der Univer­sität Göttingen; ab 1974 am In­stitut für die Pädagogik der Na­turwissenschaften(IPN) an der Universität Kiel; 1979 Promo­

tion in Didaktik der Physik mit einer Arbeit zum Verhältnis von Wissenschaft und Lebenswelt; Lehrtätigkeit im Fach Didaktik der Physik an der Universität Kiel; Forschungsschwerpunkte: Erarbeitung von Konzeptionen der Physikdidaktik, Curricu­lum- und Schulbuchentwick­lung, naturphilosophische und umweltpädagogische Grund­satzfragen; Zahlreiche Buch­und Zeitschriftenveröffentli­chungen in den einzelnen Ar­beitsfeldern sowie Vorträge auf nationalen und internationalen

Prof. Dr. habil. Uwe Schaarschmidt Professur für Persönlichkeits- und Differentielle Psychologie

Abschluß des Psychologiestu­diums 1968; Dissertation A 1973; Assistent bzw. Oberassi­stent im Wissenschaftsbereich Arbeits- und Ingenieurpsycho­logie der Humboldt-Universität; 1975-1977 Beratertätigkeit an der Psychologischen Fakultät der Universität Havanna; dort Fertigstellung der Monographie Einführung in die Arbeitspsy­chologie, die als verbindliches Lehrbuch eingeführt wurde; 1980 Habilitation; in Kuba ver­öffentlichte MonographieDia­gnostik in der Arbeitspsycholo­

Fotos: Rüffert(2) gie; Delegierung an das Mini­Tribukeit(1) sterium für Hoch- und Fach­

schulwesen, dort Koordinierung der Vorbereitung des Welt­kongresses für Psychologie 1980 in Leipzig; 1981 Rückkehr an die Sektion Psychologie der Humboldt-Universität, um Psychodiagnostisches Zentrum aufzubauen; Publikation eines auf kognitionspsychologischer Grundlage entwickelten intelli­genzdiagnostischen Verfahrens für das Kindergarten- und frühe Schulalter(gemeinsam mit Dr. M. Berg); 1987 Berufung zum ordentlichen Professor für Psy­chodiagnostik; 1988 Fachab­schlußFachpsychologe der Medizin; vorher Bestätigung

ten und Fortschrittsberichten, 20 in Tagungsbänden, über 30 For­schungsberichte, 130 Vorträge und 14 Patente.

Kongressen; Langjährig Her­ausgeber der Zeitschriftenöko päd undphysica didactica sowie Geschäftsführer der Ge­sellschaft für Didaktik der Che­mie und Physik(GDCP); Akti­vitäten in der Umwelt- und Bil­dungspolitik, dabei zeitweilig Abgeordneier des Schleswig­Holsteinischen Landtags; Nach der Berufung, seit Winterseme­ster 1992/93 an der Universität Potsdam auf dem Lehrstuhl für Didaktik der Physik tätig.

als ein bei Gericht zugelasse­ner forensisch-psychologischer Gutachter; 1989 Berufung zum Direktor des Instituts für Päd­agogische Psychologie an der Akademie der Pädagogischen Wissenschaften; Umberufung zum ordentlichen Professor für Pädagogische Psychologie; der­zeit Aufbau eines Instituts (COPING) in Wien; Angehöri­ger des Berufsverbandes Öster­reichischer Psychologen und Mitglied der Deutschen Gesell­schaft für Psychologie.

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