Heft 
(1.1.2019) 15
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SPORT

Nr. 15/93 Seite 15

Sport und Gesellschaft

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und gesundheitliche Versor­gung und vermittelt in Interak­tion mit ihren Kindern motori­sche Stimulationen und sozial erwünschte Fertigkeiten usw.

Obwohl das Forschungsprojekt des ArbeitsbereichsSport und Gesellschaft grundlagentheo­retisch angelegt war, ergeben sich aus den vorgelegten Befun­den Anregungen für eine ent­wicklungsfördernde Sozialisa­tion von Kleinkindern, die auch für deren Betreuung und Erzie­hung innerhalb der Familie, in Kindertagesstätten und Kinder­gärten von Bedeutung sind. Die motorische Entwicklung ist kein naturwüchsiger Prozeß. Sie kann vielmehr einerseits durch

vielfältige alltägliche Interaktio­nen, in denen dieBewegungs­bedürfnisse

die zur Verfügung stehenden Bewegungsräume und Spielge­legenheiten, durch gezielte In­terventionen in erheblichem Maße gefördert, andererseits durch Vernachlässigungen und rigide Bewegungseinschrän­kungen aber auch erheblich be­einträchtigt werden. Eine um­fassende Persönlichkeitsent­wicklung kann auf diese Weise unterstützt, aber auch verspielt

werden. Dr. habil. Detlef Krüger, Institut für Sportwissen­schaft, Arbeitsbereich Sport und Gesellschaft

Sportwissenschaftlicher Hochschultag

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Und vor allem: Die ostdeutschen und die westdeutschen Sport­wissenschaftlerInnen haben den _ Hochschultag gemeinsam getra­_ gen. Zum erstenmal wurden.die unterschiedlichen Problemla­gen des Sports in den neuen und alten Bundesländern sehr deut­lich angesprochen. Es wurden aber ebenfalls die unterschiedli­chen theoretischen und prakti­schen Perspektiven auf diese Probleme thematisiert. Der Hochschultag war ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer rationalen Auseinandersetzung zwischen der ost- und westdeut­schen Sportwissenschaft.

Den rund 600 Teilnehmern des Kongresses- neben den Kolleg­Innen aus Deutschland beteilig­ten sich SportwissenschaftlerIn­nen aus den USA, aus Öster­reich, Norwegen, Schweden, der Schweiz, Polen, Ungarn, Tsche­chien, der Slowakei, Rußland, Indien und Pakistan bot sich Nicht zuletzt auch ein attraktives Rahmen-Programm. Gelgenheit(en), Fachgespräche fortzusetzen, Projektbespre­chungen am Rande zu führen, Verlage zu kontaktieren und den kollegialen Klatsch zu pflegen, Ohne dessen Sozialleim auch eine scientific community Schwerlich auskommt.Pots 1000 und eine Nacht als Höhe­punkt, die festliche Abendver­

anstaltung auf dem Campus Babelsberg mit dem Bewe­gungstheaterNa Bitte, der GruppeAntiqua und der Schülerband des Helmholtz­Gymnasiums. Das Team um Doz. Dr. JÜRGEN RODE, Lei­ter der örtlichen Organisations­kommission, hatte ganze Arbeit geleistet: eine zügige Vorberei­tung und reibungslose Durch­führung des gesamten Kongres­ses, eine umfangreiche Poster­ausstellung, die Sitzungen der dvs-Sektionen, ein glänzendes Rahmenprogramm, dieEin­weihung des Studentendorfes in Babelsberg als Unterkunft für die Gäste, der Ausklang des Hochschultages in der Kultur­landschaft Potsdam. Die Orga­nisationskommission Konnte dabei auf die nachhaltige Unter­stützung von Rektor, Kanzler und Hochschulverwaltung und durch das Studentenwerk set­zen. Prof. Dr. HORST PHILIPP, der Geschäftsführende Direktor des Fachbereichs und Kongreß­Initiator, durfte denn auch den uneingeschränkten Dank des dvs-Präsidiums für einen rund­um gelungenen Kongreß entge­gennehmen. Die Universität Potsdam und die Potsdamer Sportwissenschaft haben sich mit dem 11. Sportwissenschaft­lichen Hochschultag sicherlich einen guten Namen gemacht. Der nächste wird 1995 in Frank­furt am Main stattfinden.

der Kleinkinder[| aufgenommen werden, durch|!

Volleyballer mit neuen Zielen

Und wieder beginnt eine neue Saison.

Nach dem großartigen Saison­abschluß mit dem Gewinn des Deutschen Hochschulpokals gilt es nun, sich neue Ziele zu setzen. In den letzten beiden Jahren waren die Uni-Volleyballer Dritter der Landesliga. Dieses Ergebnis soll in diesem Jahr überboten werden. Da die Mannschaft keine Spielerabgän­ge verkraften muß und sich mit der Besetzung des Studentenpo­kals auf die Spielsaison vorbe­reiten kann, scheint das Ziel rea­lisierbar zu sein.

Schon am ersten Spieltag wer­den die Weichen gestellt. In der Golmer Halle sind am 23. 10. 1993 ab 13.00 Uhr Motor Hen­nigsdorf und Meistermitfavorit Energie Cottbus zu Gast. Gegen beide Gegner wurde in der ver­gangenen Saison am Auftakt­spieltag verloren. Für alle eine zusätzliche Motivation.

JO

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Nach der kurzen Trainingsvor­bereitung wird es allerdings vor allem gegen Vizemeister Ener­gie Cottbus sehr schwer werden. Auch Regionalligaabsteiger Lok Elsterwerda, Fortuna Kyritz und der Meister von 1992 PCK Schwedt werden den Landes­meistertitel im Auge haben. Eine große Unbekannte stellt der Sechser von Netzhoppers KWH dar. Mit 6 neuen Spielern aus Berlin verstärkt, haben auch die Randberliner sich viel vorge­nommen. Das alles schockt unsere Volley­baller aber nicht. Mit dem Selbstbewußtsein des erneuten Pokalsiegers wollen sie Kurs auf den Meistertitel nehmen. Eine stimmungsgewaltige Zuschau­erkulisse könnte da sehr hilf­reich sein. Schon am 23... 10. 1993 ab 13.00 Uhr ist dazu Gelegen­heit!

Jürgen Rabe

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