MITTEILUNGEN
Nr. 16/93— Seite 3
Gremienwahlen an der Universität Potsdam
Fakultätsrat
Wann wird gewählt?
Die erste Wahl der Mitglieder aller zentralen Hochschulgremien für eine verkürzte Amtszeit bis zum 30. September 1994 findet einheitlich für alle Mitgliedergruppen an folgenden Tagen statt:
Dienstag, den 7. Dezember 1993
Mittwoch, den 8. Dezember 1993
Donnerstag, den 9. Dezember 1993
— jeweils in der Zeit von 9.00— 15.00 Uhr—
Welche Wahlorte gibt es? Wahlbezirke sind die Fakultäten der Universität, die Universitätsbibliothek und die Zentrale Universitätsverwaltung Wahlorte sind für die Juristische Fakultät: UniKomplex III, August-BebelStr. 89, Raum 207 Philosophische Fakultät I: Uni-Komplex II, Bereich Golm, Haus 13 Philosophische Fakultät II: Uni-Komplex II, Bereich Golm, Haus 13 Math.-Nat. Fakultät:
Uni
Senat
Komplex I, Am Neuen Palais 10, Haus 08, Raum 181(alte Professorenmensa) Wirtsch.-Soz. Fakultät: UniKomplex III, August-BebelStr. 89, 1. Etage, Hörsaal III Universitätsbibliothek: UniKomplex I, Am Neuen Palais 10, Haus 09, Raum 1.09(Senatssitzungssaal)
Zentrale Universitätsverwaltung: Uni-Komplex I, Am Neuen Palais 10, Haus 09, Raum 1.09(Senatssitzungssaal)
Wer darf wählen?
Wahlberechtigt und wählbar sind alle Mitglieder, die hauptberuflich an der Universität Potsdam beschäftigt bzw. eingeschrieben sind. Wählen kann nur, wer im Wählerverzeichnis geführt wird. Dieses liegt vom 2. November 1993 bis 15. November 1993 in der Geschäftsstelle des Wahlausschusses und den Wahlbezirken aus. Einsprüche und Erklärungen über die Gruppen- bzw. Fakultätszugehörigkeit müssen bis zum 15. November 1993, 15.00 Uhr, abgegeben werden; sonst
gilt die Zuordnung im Wählerverzeichnis.
Bis wann müssen die Wahlvorschläge eingereicht sein? Wahlvorschläge nach amtlichen Vordrucken, die eindeutig erkennen lassen, für welche Wahl und für welche Gruppe sie gelten sollen, müssen spätestens am 15. November 1993, 12.00 Uhr, bei der Wahl der Fakultätsräte in der Dekanatsverwaltung, bei der Wahl des Konzils und des Senats in der Geschäftsstelle des Wahlausschusses vorliegen. Nur fristgerecht eingereichte Wahlvorschläge können berücksichtigt werden. Die zugelassenen Wahlvorschläge werden spätestens am 23. November 1993, bei der Wahl zum Fakultätsrat innerhalb der Fakultät, bei der Wahl zum Konzil und zum Senat universitätsweit bekannt gemacht.
Wo sind Einzelheiten zu erfahren?
Weitere Einzelheiten und ausführliche Hinweise über die Zusammensetzung der Gremien, die Sitzverteilung, über die
Konzil
Wahlberechtigung und Wählbarkeit, zum Wahlsystem, über die Modalitäten der KEinreichung von Wahlvorschlägen, die Durchführung der Wahl und Stimmabgabe bei der Urnenwahl und der Briefwahl sowie der Ermittlung des Wahlergebnisses sind der Wahlbekanntmachung vom 2. November 1993 und der Vorläufigen Wahlordnung(Amtl. Bekanntmachungen Nr. 5/1993 vom 25. 10. 1993) zu entnehmen.
Es besteht die Möglichkeit der Briefwahl. Der Antrag auf Aushändigung der Briefwahlunterlagen muß bis spätestens am 1. Dezember 1993 bei der Geschäftsstelle des Wahlauschusses vorliegen.
Das Wahlergebnis wird für die Wahl zum Fakultätsrat fakultätsintern, für die Wahl zum Konzil und zum Senat universitätsweit bekanntgegeben.
Potsdam, den 26. 10. 1993
Der gemeinsame Wahlausschuß
— Geschäftsstelle— Dezernat 2
Neuer Universitätsprofessor
Prof. Dr. rer. nat. Peter Maaß Professur für Numerische Mathematik
Geb. 1959; Studium der Mathematik in Karlsruhe, Cambridge und Heidelberg; 1985-1990 Wissenschaftlicher Mitarbeiter; Promotion 1988 an der Technischen Universität Berlin zum Thema„Die Singulärwertzerlegung der Radontransformation und Anwendungen“; 1990— 1991 Assistant Professor an der Tuffts University, Boston; zuletzt an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken;
1993 Habilitation„Die Konstruktion orthogonaler Wavelets‘; Forschungsschwer
punkte: Inverse Probleme und Wavelet-Analysis. Physikalische und technische Vorgänge werden häufig durch mathematische Modelle beschrieben; sind lediglich Meß daten bekannt und soll daraus das Modell rekonstruiert werden, spricht man von Inversen Problemen. Gemeinsame For
schungsprojekte zu diesem Schwerpunkt mit dem GeoForschungsZentrum Potsdam(„Inverse Probleme der Geophysik“) und dem Konrad-ZugeZentrum Berlin(Medizintechnik, digitale Bildverarbeitung).
Foto: Tribukeit