Heft 
(1.1.2019) 17
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FACHTAGUNGEN

Nr. 17/93 Seite 7

Erziehungsberatungsstelle

_ Es gilt gemeinsam die Ursa­chen dafür herauszufinden, mögliche Lösungen heraus­zustellen und _ Lösungen auch anzugehen. Am häufigsten werden in der _ Erziehungsberatungsstelle Lei­_ stungsschwierigkeiten oder an­dere schulische Probleme vor­gestellt, wobei wir es als wich­tig erachten, Kontakt mit der Schule aufzunehmen, natürlich nur mit dem Einverständnis der Ratsuchenden. Wir bemühen uns, daß die Wartezeit zwischen

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Anmeldung und Erstberatung nicht zu lang wird. Die momen­tan längste Frist liegt bei zwei Wochen.

Durch die Erziehungsbera­tungsstelle wurden und werden weiterhin auch noch Praktikan­tInnen betreut, die sich z.Z. in der Ausbildung zur Sozialpäd­agogin bzw. zu Beratungsleh­rern befinden.

Die MitarbeiterInnen der Erziehungsberatungsstelle

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Auch im nächsten Jahr Medienpädagogische Tage

Beendet wurden am 3. Novem­ber die diesjährigen 4. Branden­burgischen Medienpädagogi­schen Tage. In seiner die Bera­tungen abschließenden Rede schätzte Dr. H.-J. Pöttrich, Sprecher des Institutes für Me­dienpädagogik, die Veranstal­tung als gelungen ein. Lohnens­wert sei es vor allem gewesen, sich der ThematikJugendbil­

der in Medien auf verschiede­nen Wegen zu nähern. Einen

| einheitlichen Konsens habe es

jedoch nicht gegeben. Die Viel­falt der Aspekte seien der Viel­

| falt der Tagung förderlich ge­

wesen. Deren Gewinn könne man im besonderen im Entste­hen neuer Kontakte, die wissen­schaftlich genutzt werden soll­ten, sehen.

Unterstrichen wurde in den Dis­kussionsrunden das häufige Wiederkehren der Realisation einer alten journalistischen Weisheit:Bad news are good news; dies sei ebenfalls bei der Aufarbeitung des ThemasJu­gend in den Medien auffällig. In ihren Arbeitsgruppen hatten die Medienspezialisten das Ju­gendbild in den TV-Nachrich­ten,-Serien,-Spielshows, in der Werbung, in Eigenproduktio­nen Jugendlicher sowie in Mu­sikvideos untersucht. Dabei kam es zu sehr verschiedenen Ergebnissen in den Bemühun­

Dipl.-Päd. Karin Bartkowski mit jungen Tagungsteilnehmern

gen, das Jugendbild oder die Ju­gendbilder zu umreißen. Allen gemeinsam schien jedoch die Erkenntnis, daß es ein typi­sches, spezifisches Jugendbild im eigentlichen Sinne nicht gibt genausowenig wie es die Ju­gend gibt. Diese sei vielschich­tig, ebenso wie die Art und Wei­se ihrer Reflexion bzw. Wahr­nehmung.

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Foto: Tribukeit

Auf die perspektivische Fort­führung der Behandlung des Themas angesprochen, erklärte Dr. Pöttrich:Wir werden das Thema wahrscheinlich präziser fassen müssen, wenn es weiter verfolgt werden soll. Es wird je­doch nicht der Arbeitstitel der nächsten Medienpädagogischen Tage sein, die im kommenden Jahr wieder stattfinden. Wir sind im Moment noch beim Su­chen eines Schwerpunktes. Dies hängt aber auch von der Weiter­entwicklung der Forschung am Institut ab. Zu dem Gegenstand, der hier behandelt worden ist, sollte auf jeden Fall weitergear­beitet werden. Die Jugend als Indikator für die Art und Weise, wie Gegenwart widergespiegelt wird und wie Zukunft bewältigt werden kann und soll, ist in der Vergangen­heit in unserem Forschungsbe­reich weitgehend ausgespart worden.

P.G.