FACHTAGUNGEN
Nr. 17/93— Seite 7
Erziehungsberatungsstelle
_— Es gilt gemeinsam die Ursachen dafür herauszufinden, — mögliche Lösungen herauszustellen und _— Lösungen auch anzugehen. Am häufigsten werden in der _ Erziehungsberatungsstelle Lei_ stungsschwierigkeiten oder andere schulische Probleme vorgestellt, wobei wir es als wichtig erachten, Kontakt mit der Schule aufzunehmen, natürlich nur mit dem Einverständnis der Ratsuchenden. Wir bemühen uns, daß die Wartezeit zwischen
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Wandern, Rad- und Wasserwandern, Trekking, Bergsport, Expeditionen,
für Abenteurer, Weltenbummler, Naturfreunde
Öffnungszeiten: MolDi/MilFr 10.00- 18.00 Donnerstag 10.00- 20.00 Samstag 9.00- 13.00
Anmeldung und Erstberatung nicht zu lang wird. Die momentan längste Frist liegt bei zwei Wochen.
Durch die Erziehungsberatungsstelle wurden und werden weiterhin auch noch PraktikantInnen betreut, die sich z.Z. in der Ausbildung zur Sozialpädagogin bzw. zu Beratungslehrern befinden.
Die MitarbeiterInnen der Erziehungsberatungsstelle
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Auch im nächsten Jahr Medienpädagogische Tage
Beendet wurden am 3. November die diesjährigen 4. Brandenburgischen Medienpädagogischen Tage. In seiner die Beratungen abschließenden Rede schätzte Dr. H.-J. Pöttrich, Sprecher des Institutes für Medienpädagogik, die Veranstaltung als gelungen ein. Lohnenswert sei es vor allem gewesen, sich der Thematik„Jugendbil
der in Medien“ auf verschiedenen Wegen zu nähern. Einen
| einheitlichen Konsens habe es
jedoch nicht gegeben. Die Vielfalt der Aspekte seien der Viel
| falt der Tagung förderlich ge
wesen. Deren Gewinn könne man im besonderen im Entstehen neuer Kontakte, die wissenschaftlich genutzt werden sollten, sehen.
Unterstrichen wurde in den Diskussionsrunden das häufige Wiederkehren der Realisation einer alten journalistischen Weisheit:„Bad news are good news“; dies sei ebenfalls bei der Aufarbeitung des Themas„Jugend“ in den Medien auffällig. In ihren Arbeitsgruppen hatten die Medienspezialisten das Jugendbild in den TV-Nachrichten,-Serien,-Spielshows, in der Werbung, in Eigenproduktionen Jugendlicher sowie in Musikvideos untersucht. Dabei kam es zu sehr verschiedenen Ergebnissen in den Bemühun
Dipl.-Päd. Karin Bartkowski mit jungen Tagungsteilnehmern
gen, das Jugendbild oder die Jugendbilder zu umreißen. Allen gemeinsam schien jedoch die Erkenntnis, daß es ein typisches, spezifisches Jugendbild im eigentlichen Sinne nicht gibt — genausowenig wie es die Jugend gibt. Diese sei vielschichtig, ebenso wie die Art und Weise ihrer Reflexion bzw. Wahrnehmung.
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Foto: Tribukeit
Auf die perspektivische Fortführung der Behandlung des Themas angesprochen, erklärte Dr. Pöttrich:„Wir werden das Thema wahrscheinlich präziser fassen müssen, wenn es weiter verfolgt werden soll. Es wird jedoch nicht der Arbeitstitel der nächsten Medienpädagogischen Tage sein, die im kommenden Jahr wieder stattfinden. Wir sind im Moment noch beim Suchen eines Schwerpunktes. Dies hängt aber auch von der Weiterentwicklung der Forschung am Institut ab. Zu dem Gegenstand, der hier behandelt worden ist, sollte auf jeden Fall weitergearbeitet werden. Die Jugend als Indikator für die Art und Weise, wie Gegenwart widergespiegelt wird und wie Zukunft bewältigt werden kann und soll, ist in der Vergangenheit in unserem Forschungsbereich weitgehend ausgespart worden.“
P.G.