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PROFESSOREN
Neue Universitätsprofessoren
Prof. Dr. Peter Eisenberg Professur für Deutsche Sprache der Gegenwart
Erlernter Beruf: Büromaschinenmechanikerin; 1967 Abitur im zweiten Bildungsweg; 1961 bis 1967 Studium der Steuer- und Rege
Geb. 1941;
Geb. 1940 in Strausberg/Mark, Abitur in Kassel, Wehrdienst, Studium der Nachrichtentechnik/Informatik an der TU Berlin und der Musik an der HfM Berlin. 1968 Tonmeister, 1969 Dipl.-Ing., Stipendiat des Ev. Studienwerks Villigst. Danach Beginn des Linguistikstudiums in Berlin. 1970/71 visiting scholar am MIT in Cambridge (Mass.), Arbeiten zur Linguistik und künstlerischen Intelligenz. 1971—75 wiss. Assistent am Fachbereich Germanistik der FU Berlin, Promotion zum Dr. phil. 1975-1980, akad. Rat an
der TU Hannover, 1977 Habilitation daselbst, venia legendi für das Fach Linguistik. 1980 Berufung an die FU Berlin, dort tätig bis 1992 als Professor für deutsche Philologie, Schwerpunkt Syntax und Semantik. 1988/89 Lehrtätigkeit an der Peking-Universität(Beida). 1992 Rückkehr an die Universität Hannover, seit SS’ 1993 Lehrstuhl für deutsche Gegenwartssprache am FB Germanistik der Universität Potsdam.
Mitglied mehrerer fachbezogener Kommissionen und Beiräte (Wiss. Beirat des Forschungs
Prof. Dr. Elisabeth Flitner Professur für Schulpädagogik (Theorie der Schule und des Lehrplans)
Geb. 1951; Studium von Erziehungswissenschaften, Soziologie und Psychologie in Tübingen, Frankfurt und Hamburg. 1976-1977 wissenschaftliche Assistentin an der Universität Münster, 1978-1983 an der Freien Universität Berlin. Pro
motion 1978 zum Thema„Leistungsmotivation und soziales Verhalten“. 1984-1993 Oberassistentin an der Universität Freiburg/Schweiz. 1989-1991 ATHENA-Stipendiatin des Schweizerischen Nationalfonds an der Universität Paris VIII—
Prof. Dr.-Ing. habil. Erika Horn Professur für Angewandte Informatik
lungstechnik an der Leningrader Elektrotechnischen Hochschule; 1967 bis 1970 Aspirantin am Lehrstuhl Regelungstechnik der Leningrader Elektrotechnischen Hochschule; 1970 Promotion zum Dr. Ing. mit der Arbeit„Analyse und Synthese von Systemen mit Impulsbreitenregelung‘“‘.
1970 bis 1973 wissenschaftliche Mitarbeiterin im Zentrum
] für Forschung und Technik des ] Unternehmens Robotron; Mit
wirkung an einem modularen Softwareentwicklungssystem für Prozeßrechner; 1974 bis 1976 Leiterin der Abteilung „Software-Technologie““ im osteuropäischen Forschungs
projekt„Rechner neuer Generationen“.
März 1993 Berufung zur Hochschuldozentin für Softwaretechnologie an der Technischen Universität Dresden; 1987 Habilitation zum Thema„Ein Beitrag zur Analyse und Synthese von Softwarekonstruktionsprozessen“‘, Leiterin von nationalen Forschungsprojekten zur Softwareentwicklung; 1988 bis Oktober 1993 Professorin für Softwaretechnologie an der Technischen Universität Dresden. Forschungsschwerpunkte: Modelle und Methoden des Softwareentwurfs, Architektur von Softwareentwicklungsumgebungen, Methoden der Soft
schwerpunktes Allgemeine Sprachwissenschaft Berlin, Orthographiereform-Kommission des Institutes für deutsche Sprache Mannheim u. a.). 1990-1992 1. Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Sprachwissenschaft. Mitherausgeber zweier Buchreihen und einer Zeitschrift. Veröffentlichungen vor allem zur Sprachund Grammatiktheorie sowie zur Syntax und Phonologie/Graphematik des Deutschen, darunter der„Grundriß der deutschen Grammatik‘“‘, Stuttgart? 1989.
St. Denis; Untersuchung der „Bildungspolitik im internationalen Vergleich; Soziologie der Schule und des Lehrplans; geschlechtsspezifische Sozialisation und Erziehung.
ware-Entwicklung und insbesondere der Objektorientierten Softwarekonstruktion, Benutzerschnittstellenentwicklung, Prozeßmodellierung Kooperation und Koordination, Entwurf von Hardware-/Softwaresystemen.
Umfangreiche Drittmittelforschung im Rahmen deutscher und europäischer Forschungsprojekte.
Autorin und Mitautorin einer Vielzahl von wissenschaftlichen Schriften und Vorträgen, unter anderem von Lehrbüchern. Letztes Buch„Objektorientierte Software-Konstruktion“, Carl Hanser Verlag, München/Wien 1993.