Heft 
(1.1.2019) 19
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Nr. 19/93 Seite 14

STUDENTEN

Studenten mit

Behinderung an

der Universität Potsdam

An den Universitäten und Hochschulen der Bundesrepu­blik studieren seit ca. 10-15 Jahren zunehmend junge Men­schen mit Behinderung. Dies ist unter anderem durch ein Umdenken in der Beschulung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderung möglich. Außerdem fordern das Hoch­schulrahmengestz$ 2 Abs. 5 und das Gesetz über die Hoch­schulen des Landes Branden­burg$ 4 Abs. 5 ausdrücklich die Berücksichtigung der besonde­ren Bedürfnisse behinderter Studenten durch die Universitä­ten und Hochschulen. Damit ist ein gleichberechtigtes Studium gesetzlich geregelt. Gleichbe­rechtigte Studienbedingungen findet man derzeit jedoch in we­nigen Einrichtungen vor. Um in dieser Richtung an unse­rer Universität etwas zu bewe­gen, fanden sich behinderte und nichtbehinderte Studenten so­wie Mitarbeiter am 25. 11. 1993 zusammen und bildeten eine In­teressengruppe. Weitere Mitar­beiter sind willkommen. Sie können sich in der Zentralen Studienberatung, Haus 8, Zim­mer 0.02 melden.

Irma Bürger

Hochschulrahmengesetz $ 2 Abs. 5 Die Hochschulen wirken an der sozialen Förderung der Studenten mit; sie berück­sichtigen die besonderen Be­dürfnisse behinderter Stu­denten. Sie fördern in ihrem Bereich den Sport. Hochschulrahmengesetz $ 4 Abs. 5 Die Hochschulenberück­sichtigen die besonderen Be­dürfnisse behinderter Stu­denten. Sie fördern in ihrem Bereich kulturelle und musi­sche Belange sowie den Sport.

Der Zauberer von 00s

Die neueste Inszenierung des Kindermusiktheaters

Die wundersame Geschichte der Dorothee, die vom Winde ins fantastische Land Oos ver­weht wird, hatte im Dezember Premiere. In enger Zusammen­arbeit mit demTreffpunkt Freizeit Potsdam erarbeiteten Potsdamer Studenten unter Lei­tung Rita Weber-Westphals die nun schon dritte Produktion. Die englische Version des Wol­kow-KlassikersDer Zauberer der Smaragdenstadt erzählt von gefährlichen Abenteuern, die Dorothee mit ihren Freun­den, dem Blechmann, der Vo­gelscheuche und dem Löwen, auf dem Wege zumWunder­baren Zauberer von Oos zu be­stehen hat. Die böse Hexe des Westens versucht wirklich al­les, um die vier von ihrem Ziel abzuhalten.

Durch intensives Zusammen­

wirken von Studenten und Mit­arbeitern desTreffpunkt Frei­

zeit enstand eine märchenhafte Kulisse, wunderbare Kostüme und so mancher überraschender Bühneneffekt. Bei der musika­lischen Bearbeitung und Durch­führung sowie bei der sprecher­zieherischen Kleinarbeit leiste­ten Bringfried Löffler, Kremena Zeidler und Annemarie Ripper­ger, allesamt Uni-Lehrer des Fachbereiches Musik, wesent­liche Hilfe. So ist ein Stück auf die Bühne gekommen, das in der Lage ist, Groß und Klein zu verzaubern und in das Märchen­reich zu entführen.

Ob und wie Dorothee und ihre Freunde mit der bösen West­hexe fertig werden und wer hin­ter dem wunderbaren Zauberer von Oos steckt, erfährt man am 17. 1., 14.30 Uhr, am 23. 1., 15.00 Uhr, am 24. 1., 14.30 Uhr, und am 30. 1.; 15.00 Uhr imTreffpunkt Freizeit am Neuen Garten 64.

Mitwirkende:

Dorothee

Dorit Lieberwirth/

Petra Hoßfeld

Vogelscheuche

Ellen Thuge/Astrid Gärtner Blechmann

Jens-Uwe Zietz/

Markus Sturzebecher

Löwe

Juliane Stephan/Stefan Klucke Gute Hexe des Nordens Susanne Triller

Böse Hexe des Westens

Petra Hoßfeld/Katja Klinger Zauberer von Oos

Eckhard Kochte/Dietmar Haupt Tante Em

Katja Klinger/

Margitta Burghardt

Onkel Henry

Dietmar Haupt/Jens-Uwe Zietz

Szenenfoto