Heft 
(1.1.2019) 05
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Nr. 5/94 - Seite 14

INFORMATIONEN

VWA Potsdam: Studium für Berufstätige - Semesterbeginn 7. April 1994

Nach dem Vorbild der nunmehr in über 80 Städten Deutschlands in über 85jähriger Tradition tä­tigen Akademien wurde mit Unterstützung der Universität Potsdam am 16. November 1993 dieVerwaltungs- und Wirtschafts-Akademie Pots­dam in der Rechtsform eines eingetragenen Vereins gegrün­det. Zu den 10 Gründern aus Verwaltung und Wirtschaft ge­hören u. a. Vertreter des Magi­strats der Landeshauptstadt Potsdam, der IHK Potsdam so­wie des BISOWE des Deut­schen Beamtenbundes. Als Vorstands Vorsitzender und zu­gleich Akademieleiter wurde Dr. Reinhard Stark, Stadtrat im Potsdamer Magistrat, gewählt. Seine Stellvertreter sind Hans Lange, Landrat des Kreises Prignitz, und Karl-Heinz Ganz­leben, Geschäftsführer des Aus­bildungsverbundes Teltow e. V. der IHK Potsdam. Die Studien­leitung übernahm Prof. Dr. Mi­chael Sachs, Ordinarius für

Staatsrecht mit Staatslehre und Verfassungsgeschichte an der Universität Potsdam. Vorrangige Aufgabe dieser Akademie ist es, erfolgreichen Fach- und Führungskräften aus der öffentlichen Verwaltung und der privaten Wirtschaft die Möglichkeit einer qualifizierten Fortbildung auf hochschulähn­lichem Niveau neben dem Be­ruf im Anschluß an die Ausbil­dung zu geben. Den Schwer­punkt der Tätigkeit der Akade­mien bilden berufsbegleitende verwaltungs- und wirtschafts­wissenschaftliche Diplomstudi­engänge über 6 Semester. Die Studieninhalte werden von den Anforderungen geprägt, denen sich Führungskräfte heute und in Zukunft gegenübersehen. Sie benötigen außer ihrem Spezial­wissen und ihren Erfahrungen zunehmend ein fachübergrei­fendes ökonomisches und juri­stisches Wissen. Schwerpunkt­mäßig liegen dabei die Anfor­derungen in der Betriebswirt­

schaftslehre, insbesondere im Rechnungswesen, in der Fi­nanz- und Personalwirtschaft, im Marketing, der Volkswirt­schaftslehre sowie ausgewähl­ter Teile des Rechts. Eine wach­sende Rolle spielt auch die sinn­volle Anwendung moderner Managementtechniken, beson­ders der Informations- und Kommunikationstechnologien. Voraussetzungen für das be­rufsbegleitende Studium an der VWA ist eine abgeschlossene Berufsausbildung und Berufs­praxis - jedoch nicht das Abi­tur. Der zum Betriebswirt (VWA) führende Studiengang wendet sich an in Unternehmen tätige Kaufleute und kaufmän­nische Angestellte sowie mit kaufmännischen Aufgaben be­traute Führungskräfte. Der Stu­diengang zum Informatik-Be­triebswirt (VWA) befähigt zur besseren Wahrnehmung von Aufgaben im Informationsma­nagement. Der verwaltungswis­senschaftliche Studiengang ist

besonders für Mitarbeiter in der öffentlichen Verwaltung geeig­net, die höherwertige Tätigkeit im gehobenen Dienst überneh­men wollen.

Die Lehrveranstaltungen erfol­gen an 2-3 Abenden in der Wo­che in der Potsdamer Universi­tät, die Informatikausbildung findet sonnabends im Bildungs­zentrum der IHK Potsdam statt. Dozenten sind Professoren der Juristischen Fakultät und der Wirtschafts- und Sozialwissen­schaftlichen Fakultät der Uni­versität Potsdam, der TU Berlin sowie hervorragende Prakti­ker.

Eine Informationsveranstaltung findet am 16. März um 18.00 Uhr statt. Nähere Infor­mationen und Anmeldungen bei der Geschäftsstelle der VWA Potsdam, Hegelallee 6-8 (Haus 6), 14467 Potsdam, Tele­fon 03 31/2 89 12 44.

Dr. Pietzke Geschäftsführer

Am 9. Februar 1994 besuchte Herr Prof. Dr. Gerhard Hägele /I./ (Universität Düsseldorf), hier mit Prof. Kleinpeter, den Fachbereich Chemie unserer Universität und hielt im Großen Chemischen Kolloquium einen Vortrag zum Thema: Aminophosphorsäurederivate: Synthese, Molecular

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Modelling, Strukturanalysen, NMR, analytische und bio­chemische Untersuchungen.

Getreu dem Goethe-WortWer vieles bringt, wird manchem et­was bringen gelang es dem Gast, einen weiten Bogen von der Synthese und Chemie dieser interessanten Stoffklasse bis hin zu ihrer Strukturaufklärung und molekülmechanischen Struk­turbeschreibung zu schlagen. Entsprechend breit waren Infor­mationsgehalt und -dichte des Vortrages sowie die nachfol­gende Diskussion. Die Nachsit­zung mit unserem Gast als ei­nem Vertreter der Nummer eins unter den deutschen chemiebil­denden Einrichtungen (laut Spiegel Ranking) ergab viele interessante Hinweise zur künf­tigen Gestaltung von Forschung und Lehre der Chemie in Pots­dam.

Prof. Dr. E. Kleinpeter (r.)

Foto: Tribukeit