Nr. 9/94 - Seite 2
SENAT
Aus dem Senat berichtet
Am 21. April 1994 trat der Akademische Senat der Universität Potsdam zu seiner 6. Sitzung zusammen.
Aus der Arbeit der Senatskommissionen
Der Senat beschloß entsprechend der Empfehlungen der Kommission für Entwicklungsplanung und Finanzen (EPK) die Einrichtung von 8 Instituten in der Philosophischen Fakultät I, von 9 Instituten in der Philosophischen Fakultät II und von 16 Instituten in der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät. DerBereich Medienpädagogik soll an das Zentrum für Pädagische Forschung und Lehrerbildung angebunden werden.
Die Juristische Fakultät sowie die Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät verzichten auf Intitutsstrukturen (siehe 3. Senatssitzung). Damit wurde den Vorschlägen der jeweiligen Fakultätsräte gefolgt. Diese Entscheidun-
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Die Ausgabe 10/94 der Universitätszeitung erscheint am 24. Mai 1994.
Redaktionsschluß: 10. 5. 1994
gen bedürfen jedoch noch der Genehmigung des Ministeriums für Wissenschaft. Forschung und Kultur des Landes Brandenburg. Die Binnenstruktur der Fakultätsinstitute berät die EPK.
Die Senatskommission für Lehre und Studium (LSK) setzt die Arbeit an den Rahmen- und Studienordnungen fort. Eine Unterkommission für Lehrerbildung wurde installiert, die unter der Leitung von Prof. Dr. Bärbel Kirsch (Dekanin der Philosophischen Fakultät II) steht. Weiterhin beschloß der Senat auf Antrag der LSK, daß Kooperationsvereinbarungen der Universität Potsdam mit Hochschulen und außeruniversitären Einrichtungen im In- und Ausland seine Zustimmung erfordern. Die LSK wurde beauftragt, einen Bericht über bereits bestehende sowie geplante Kooperationsvereinbarungen zu erarbeiten und dem Senat Vorschläge für die Vorbereitung und Struktur künftiger Vereinbarungen zu unterbreiten. Die individuelle Zusammenarbeit von Hochschullehrern mit Fachkollegen des In- und Auslandes bleibt von diesen Bestimmungen unberührt, soweit sie nicht zu formellen Vereinbarungen führt, die die Gesamtuniversität betreffen.
Interdisziplinäre
Zentren
Das „Zentrum für organische und biochemische Schichten“ wird korrigierend umbenannt ^„Zentrum für dünne organische und biochemische Schichten“. Prof. Dr. Ludwig Brehmer wird mit dem Aufbau des Zentrums beauftragt.
Weiterbildungszentrum (WBZ)
Der Senat nahm die Satzung des Weiterbildungszentrums zustimmend zur Kenntnis, übergab sie zur Prüfung der FNK und bestellte PD Dr. Bernhard Muszynski zum Leiter des Zentrums.
Verkehrskommission
Die unter Leitung von Prof. Helene Harth stehende Verkehrskommission legte dem Senat ein Papier zur Bilanz und den Perspektiven ihrer Arbeit vor. Die Kommission sieht die Lösung der Verkehrsprobleme alselementare Voraussetzung für die Planung innovativer, Fächer- und fakultäts- übergreifender Studiengänge an. Sie hält es für unabdingbar, verstärkt in derÖffentlichkeit sowie bei den zuständigen Stellen auf die Notwendigkeit einer schnellen Klärung der anstehenden Fragen hinzuweisen.
(siehe auch PUZ 8/94)
Neue Senatskommission für Informationsverarbeitung und Kommunikation (IVK)
Der Senat setzte eine Ständige Kommission für Informationsverarbeitung und Kommunikation ein. Sie berät ihn und den Rektor in Fragen der Planung und Entwicklung auf dem Gebiet der Informationsverarbeitung.
Wahlordnung
Aufgrund der Erfahrungen bei den ersten Gremienwahlen an der Universität Potsdam im Dezember 1993/Januar 1994 wurden einige Änderungen der Vorläufigen Wahlordnung erforderlich. Beschlossen wurden eine Neugliederung der Wahlbezirke. Als künftige Einteilung sind die fünf Fakultäten sowie die sogenannte „Zentralebene“ vorgesehen. In letzterer wählen die Mitglieder der Universitätsverwaltung, derUni- versitätsbibliothek und der weiteren wissenschaftlichen und nichtwissenschaftlichen zentralen Einrichtungen.
Beschlossen wurde gleichfalls, daß alle Kandidaten auf den Stimmzetteln aufgeführt werden. Diese Festlegungen betreffen bereits die anstehenden Gremienwahlen im Sommersemester 1994.
Weitere Angebote
Nach Drucklegung des Vorle- sungs- und Personalverzeichnisses für das Sommersemester 1994 sind in verschiedenen Fächern weitere Angebote unterbreitet worden.
Interessenten werden gebeten, entsprechende Aushänge zu beachten oder sich in der Zentralen Studienberatung zu informieren.
Ausstellung
An der Universität Potsdam ist eine Ausstellung zu sehen, die zeichnerische Unterlagen, Modelle und Texte des von der Max- Planck-Gesellschaft veranstalteten Realisierungswettbewerbs „MPJ-Campus Potsdam-Golm“ beinhaltet.
Dieser Wettbewerb ist einer der ersten Planungsschritte auf dem Weg der Ansiedlung von drei Instituten der Max-Planck-Gesellschaft in unmittelbarer Nähe des künftig naturwissenschaftlich geprägten Universitätsstandortes Potsdam-Golm.
Die Exposition wird gezeigt:
13. bis 19. Mai 1994 vor dem Senatssaal im Gebäude Com- mun I (Gebäude 9, Am Neuen Palais) und
24. bis 26. Mai 1994 im Foyer des Hauses 13/14 im Universitätskomplex Golm.
Die offizielle Eröffnung erfolgt am 16. Mai, 10.00 Uhr vor dem Senatssaal im Gebäude Com- mun I.
Kolloquium
Am 25. Mai 1994, 16.15 Uhr, findet im Kleinen Konferenzsaal (Komplex Golm, Haus 14) das 7. Potsdamer Kolloquium zur Lern- und Lehrforschung statt. Als Referent wird Prof. Dr. Helmut Mikelskis, Universität Potsdam, erwartet. Das Thema seines Vortrages lautet: „Inszenierung von Gelegenheiten des Naturverstehens - konzeptionelle Betrachtungen zu einer empirischen Studie über ganzheitliches Lernen und Lehren im Physikunterricht.