Heft 
(1.1.2019) 09
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SPORT/INFORMATIONEN

Nr. 9/94-Seite 15

Gelungen

In der Nacht vom 15. zum 16. April 1994 fand zum 7. Mal die Ballnacht der Männer statt. Eine Veranstaltung, die nun schon zur Tradition geworden ist. Im Rahmen des Hochschul­sports der Uni-Potsdam und des USV fanden sich auch in diesem Jahr 13 Mannschaften aus den verschiedenen Fachbereichen und ein Gäste-Team mit Promi­nenz aus Politik und Wirtschaft zu diesem Turnier ein.

240 Fans und ihre euphorische Begeisterung und Unterstützung für ihre Mannschaften machten dieses Fußballturnier zu einem Erlebnis.

Hier müssen wir an dieser Stelle ein ganz besonderes Fob an die Fanclubs der Fachbereiche Mu­sik und Chemie schicken, die wirklichStimmung in der Bu­de brachten. Schade ist eigent­lich, daß die sportlich hoch ein­zuschätzenden Fachbereiche Jura und Sport nicht annähernd die­ses Stimmungspotential aufbie­ten konnten. Vielleicht klappt es ja im nächsten Jahr.

Bei den Spielen kam es zwangs­läufig zu größeren Pausen für Spieler und auch Zuschauer, die aber durch das Imbiß- und Ge­tränkeangebot sowie die Musik­einlagen des sympathischen Fan- clubs Musik überbrückt wur­den.

Sportlicher Sieger wurde, wie im letzten Jahr, Sport I vor den Mannschaften Sport II und MP. Die seit Jahren beste Plazierung erreichte der ehemalige Fachbe­reichCB mit einem 12. Platz. (Glückwunsch!)

An dieser Stel le möchten wir uns recht herzlich bei der Kindl- Brauerei Berlin, Braustätte Pots­dam, sowie Herrn Fröhlich für die Unterstützung dieser Veran­staltung bedanken, ebenfalls bei dem Organisator M. Thieme und seinen fleißigen Mitstreitern S. Aldermann und G. Miosge.

Auf jeden Fall stellte die Ball­nacht auch in diesem Jahr einen der sportlichen Höhepunkte der Universität dar, und es bleibt fest­zuhalten: auf jeden Fall gelun­gen. St. Mentens

Mit dem Hochschulsport in die Alpen!

Sonne, jede Menge Schnee und tol­le Pisten - Schladming (Österreich) am Fuße des Dachsteingebirges (1200 m) hielt all dies für unsere skibegeisterten Studenten bereit. Nach jahrelangen Erfahrungen mit den Skigebieten der ehemaligen Czechoslowakei zog es die Studen­ten im diesjährigen Winterlager erst­mals in die Alpen. Eigens für uns mieteten wir eine Skihütte. Dies war durch die Bemühungen von Ditmar Grupe, Bereich Hochschul­sport, möglich geworden, dem wir auf diesem Wege danken wollen.

Studenten des Hochschulsports

2. Euler-Vorlesung

Am20. Mai 1994 (14.00 Uhr)

findet im Schloßtheater des Neuen Palais' in Potsdam die 2. Euler-Vorlesung statt. Die­se Mathematikvorlesung wird gemeinsam von den Berliner und Potsdamer Mathemati­schen Instituten getragen.

Die diesjährige Vorlesung The Complex Structure of the Universe wird von Herrn Professor Roger Penrose aus Oxford gehalten. Der Vortra­gende wird von einer unab­hängigen Jury gewählt. Ge­genwärtig gehören ihr die drei Professoren F. Hirzebruch (Bonn), K.-H. Hoffmann (München) und M. Grötschel (Berlin) an.

Professor Roger Penrose wur­de 1931 in Colchester (Essex) geboren. Er promovierte 1957 am St. John s College in Cam­bridge. Neben zahlreichen Forschungs- und Gastaufent­halten in England und den USA unterrichtete er als Pro­fessor für Angewandte Ma­thematik am Birkbeck Col­lege in Fondon. 1973 wurde er auf den hochangesehenen Rouse Ball Fehrstuhl für Ma­thematik an der Universität Oxford berufen.

Gewählt

Im Institut für Sportwissenschaft fand nach einer Vollversammlung am 20. April94 die Wahl des Geschäftsführenden Direktors und seines Stellvertreters statt.

Zum Direktor des Instituts für Sportwissenschaft wurde Herr Prof. Dr. Horst Philipp gewählt. Sein Stellvertreter ist Herr Prof. Dr. Jürgen Rode.

Kolloquium

Am Mittwoch, dem 11. Mai 1994, findet um 17.15 Uhr im Haus 09, Raum 1.09.1.11, der Universität Potsdam das nächste Kolloquium des Bereiches Physik statt. Es spricht Prof. Dr. Hans-Joachim Schelln- huber, Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. Das The­ma der Veranstaltung wird sein: Erdsystemanalyse: Wege zum Gleichgewicht.

AOK für das Land Brandenburg

Shopping mit Köpfchen E'Nummern in unseren Lebensmitteln

Seit Januar vergangenen Jahres werden im Zuge des EG-Binnen- marktes verschiedene Zusatzstoffe in Lebensmitteln verwendet, die ursprünglich auf dem deutschen Markt nicht zugelassen wa­ren. Allerdings muß ihre gesundheitliche Unbedenklichkeit durch neuere Untersuchungen sichergestellt sein. Dennoch ist der Ver­braucher gut beraten, wenn er sich hin und wieder vorher infor­miert, was er in seinen Einkaufskorb packt.

Seit ungefähr 10 Jahren muß auf dem Etikett verpackter Nah­rungsmittel angegeben werden, aus welchen Inhaltsstoffen das Produkt besteht. Für den Verbraucher ist es vor allem interessant zu wissen, welche Zusatzstoffe zugesetzt wurden. Grundsätzlich darf nur verwendet werden, was gesundheitlich unbedenklich und technologisch notwendig ist.

Zu den Zusatzstoffen, den sogenannten EWG-oder kurz E-Num- mern, zählen nicht nur die Emulgatoren, sondern auch Farbstof­fe, Konservierungsstoffe, Antioxidantien, Säuren, Salze, Verdik- kungs- und Geliermittel, Geschmacksverstärker sowie Trenn- und Uberzugsmittel. Ihre Nummerierung ist in allen EG-Staaten gleich.

Wer genauer wissen möchte, was sich hinter den einzelnen Zu­sätzen verbirgt, ist mit der AOK-BroschüreMit Plan und Köpf­chen" für's Erste gut beraten. Die Broschüre könnt Ihr Euch bei unserem Studentenberater Thoralf Fiedler, dienstags von 10.00 bis 13.00 Uhr, in derCafeteria Am Neuen Palais" kostenlos abholen.

Eure AOK-Ernährungsberater