Heft 
(1.1.2019) 14
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KULTUR

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GLEICH ZWEIMAL FAUST

LE BELLE ARTE A ROMA

Foto: Jam *

Das Probenfoto zeigt Hans-Peter Minetti, Jennifer Minetti und Kurt Naumann (stehend) inFaust;: Mein Brustkorb: Mein Helm".

Im Potsdamer Hans Otto Theater steht eine Uraufführung ins Haus. Der Autor ist der im vergangenen Jahr 35jährig verstorbene Österreicher Werner Schwab, der das Stück Faust: Mein Brustkorb: Mein Helm" schrieb. Die Premiere diesesFaust wird im Theater­haus am Alten Markt, der derzeitgen Haupt­spielstätte des Hans Otto Theaters, am Sonn­tag, dem 29. Oktober um 19.30 Uhr stattfin­den.

Unter der Regie von Thomas Thieme spielen dabei so bekannte Schaulspieler wie Hans- Peter und Jennifer Minetti (kniend) sowie Kurt Naumann (stehend).

Den experimentellen Charakter der Inszenie­rung unterstreicht die Beteiligung der Musi­ker vonEinstürzende Neubauten.

Bereits am 30. September 1994 hatte Goethes Faust I in Potsdam Premiere.

Eine weitere Aufführung ist noch für den 31. Oktober um 19.00 Uhr ebenfalls im Theater­haus vorgesehen.

Der Kartenvorverkauf beginnt jeweils zwei Wochen vor der Vorstellung:

- an der Vorverkaufskasse im Theaterhaus,

Telefon 0331 / 280 06 93,

- in der Potsdam-Information, Brandenburger Str. 18

Telefon 0331 / 230 38 und 280 45 51

- an der Theaterkasse Zehlendorf,

Teltower Damm 22

Telefon 030 / 801 30 56.

Die Karten für die genannten Stücke kosten zwischen 8.00 und 23.00 DM. mt.

Das Land Brandenburg vergibt an junge Künstlerinnen und Künstler Stipendien für einen Studienaufenthalt in der Villa Massimo in Rom. Maler, Bildhauer und Architekten, Musiker und Literaten aus dem Land Brandenburg können sich erneut für einen Studienaufenthalt in der Villa Massimo bewerben. Die Aufenthaltsdauer beträgt sechs, neun oder zwölf Monate. Künstlerinnen und Künst­ler, die sich bewerben, sollten am 31.12.1995 das 40. Lebensjahr noch nicht vollendet und in der Regel die Ausbildung abgeschlossen haben.

Die Ausschreibungsbedingungen sehen in jedem Bundesland eine Vorauswahl aus den eingegangenen Bewerbungen für die Bundesjury vor, von der die endgültigen Sti­pendiaten festgelegt werden. Die zentrale Auswahlveranstaltung wird im Sommer 1995 stattfinden. Bewerbungsformulare können im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur, Friedrich-Ebert-Str. 4, 14467 Potsdam, Ref. III.l, Tel. (0331) 866-4915, angefordert werden. Die ausgefüllten Unterlagen sind mit Arbeitsproben bis zum 30.11.1994 unter der gleichen Adresse einzureichen. mt.

SO FERN UND DOCH SO NAH

Daß die Länder der Dritten Welt nach der in Küometern zu messenden Entfernung weit ent­legen sind, ist unbestritten. Wie sehr jedoch deren Probleme auch uns betreffen, machte er­neut eine jüngst gezeigte Plakatausstellung in der Universität Potsdam deutlich. Zu sehen war sie im Foyer des Babelsberger Hauptgebäudes. Die 23 gezeigten Plakate widmeten sich der Entwicklungszusammenarbeit einzelner Bundesländer mit Ländern der Dritten Welt. Ganz aktuell und deshalb viel beachtet waren die Ruanda betreffenden Exponate. Das Land Rhein­land-Pfalz zeichnete lhier für konkrete Projekte verantwortlich. Von den neuen Bundeslän­dern waren leider nur Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern an der Exposition beteiligt. Diese ist initiiert worden von der ProjektgruppeBrandenburg in der Dritten Welt/

Außenstelle Potsdam des World

Foto: Tribukeit

University Service dafür gab der Bund sammenarbeit versität positiv ßend in zentrale sie u.a. auch vor des Brandenburg Gesundheit und während der Präsentation.

(WUS). Anregend und Unterstützend Länder-AusschußEntwicklungszu- Nachdem die Ausstellung in der Uni- aufgegriffen wurde, ging sie anschlie- Institutionen Brandenburgs. So kam den Ausländerbeauftragten des Lan- im Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen sowie im Schwedter Theater Woche ausländischer Mitbürger zur

P.G.

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PUZ 14/94