Uni-Meisterschaften im Tennis
Bei hochsommerlichen Temperaturen beteiligten sich über 30 Studierende verschiedener Fakultäten an den diesjährigen Uni-Meisterschaften.
Beteiligt waren dabei nicht in erster Linie die aktiven Wettkampfspieler, sondern vor allem Studierende, die sich dem Tennissport breitensportlich in ihrer Freizeit widmen. Für eine gute Organisation der Veranstaltung zeichnete der Student Torsten Schmidt verantwortlich.
Gewinner des Damen-Einzel waren Yvonne Reetz aus der Philosophischen Fakultät II, die den 1. Platz belegte, und Jana Michael aus der Sportwissenschaft, die auf den 2. Platz kam.
Den 1. Platz im Herren-Einzel erreichte Rene Dornauf aus der Juristischen Fakultät, gefolgt von Holger Gratz aus der Sportwissenschaft. Im Damen-Doppel schlugen sich Yvonne Reetz und Susi Niebisch erfolgreich: Sie erreichten vor ihren Konkurrentinnen Jeanette Schäfer und Kirsten Karrock Platz 1. Die Siegerinnen des Damen-Doppels stammen ebenso wie die Gewinner des Herren-Dop- pels alle aus der Sportwissenschaft. Bei diesen konnten sich Gerd Grau und Chr. Will an die Spitze setzen, gefolgt von Matthias Bittkau und Jens Pöhland. C.H.
Platz 2 knapp verfehlt
Verpaßt hat die stellvertretende Personaldezernentin der Universität, Eveline Nün- chert, die in ihrer Freizeit Schach beim USV Potsdam spielt, den Meistertitel bei ihren ersten Deutschen Meisterschaften im Blitzschach Anfang Juli in Görlitz.
22 Damen aus dem gesamten Bundesgebiet kürten ihre 1994er Meisterin nach einem kräftezehrenden Wettkampf, bei dem jede Teilnehmerin zweimal auf die 21 Konkurrentinnen traf.
Bereits nach dem ersten Tag gehörte die Potsdamer FIDE-Meisterin und mehrmalige DDR-Meisterin im „Königlichen Spiel" einem starken Spitzentrio an, welches sich schon deutlich vom Feld abgesetzt hatte. Nach spannendem Verlauf und sogar zwischenzeitlicher Führung verfehlte Eveline Nünchert mit 33 Punkten aus 42 Runden nur um einen halben Punkt den zweiten Platz und erreichte somit nach mehrjähriger Abstinenz vom absoluten Spitzenschach im Blitzspiel einen ausgezeichneten 3. Platz.
Nähere Auskünfte für alle Freunde des „Königlichen Spiels" gibt es im Sportbüro der Universität bzw. bei Dr. Augustat, Telefon 033200/85309. V.S.
Sport und Gesellschaft
Die Aktivierung zum Sport bedarf meistens einiger Anschübe. Das trifft auch auf ältere Menschen zu. Deshalb bietet der Arbeitsbereich „Sport und Gesellschaft" des Instituts für Sportwissenschaft der Universität Potsdam seit März 1993 ein über zwei Jahre laufendes Projekt „Sport für Ältere“ an, das vom Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg gefördert wird. Dieses Modellprojekt, in Kooperation mit dem Landessportbund Brandenburg durchgeführt, geht nun in die „zweite Halbzeit". Die ersten Ergebnisse aber stehen schon fest: Sie wurden von Projektleiter Prof. Dr. Jürgen Baur und Dr. Detlef Krüger als Werkstattberichte veröffentlicht.
Damit liegt eine Handreichung für den Aufbau von Seniorengruppen im Land Brandenburg unter dem Titel „Sport und Spiel ein Leben lang“ vor. Dieser Publikation gingen umfangreiche schriftliche Befragungen und mündliche Interviews zu Sportangeboten für ältere Menschen voraus. Vierzehn Studierende des Diplomstudiengangs „Sportberatung/ Sportverwaltung“ sammelten dann beim Aufbau und der Betreuung von Seniorengruppen Erfahrungen. Sechs von ihnen nutzten diese in einem achtwöchigen Fachpraktikum in Orten des Landes Brandenburg. Die von Dr. Detlef Krüger und Jörg Bartel verfaßte Broschüre wendet sich an Vorstände und Übungsleiter von Vereinen, an die Verantwortlichen der Landessportverbände sowie an weitere potentielle und interessierte „Träger" des Seniorensports mit dem Ziel, eine möglichst flächendeckende Förderung des Seniorensports im Land Brandenburg zu initiieren. Die Reaktionen vieler brandenbur- gischer Seniorinnen und Senioren steht jedenfalls schon fest: Sie ist uneingeschränkt positiv. B.E.
Sportangebote für alle
Das Wintersemester beginnt, und damit auch die kälteste Jahreszeit. Sogar erprobte Sportler kommen nun gelegentlich ins Rutschen. Was liegt näher, als am Programm des Bereichs Hochschulsport der Universität teilzunehmen - windgeschützt und in Gesellschaft mit anderen Sportfreundinnen und Sportfreunden.
Von Aerobic bis Volleyball reicht das Angebot, das allen Studierenden und Mitarbeitern der Hochschule sowie deren Familienangehörigen offen steht.
Zum Warmwerden veranstaltet der Bereich Hochschulsport am Montag, den 17. Oktober 1994, ab 19.00 Uhr eine sportliche Semesterauftaktfete in der neuen Sporthalle im Universitätskomplex II in Golm.
An diesem Abend kann man sich nicht nur über das Sport- und Kulturprogramm des Wintersemesters 1994/95 informieren, sondern auch an einem attraktiven Mach-Mit- Programm teilnehmen. Unter anderem ist die Möglichkeit geboten, Badminton, Streetball- Mixed, Tischtennis oder Volleyball zu spielen sowie Step-Aerobic kennenzulemen. Daneben erwartet alle Sportfreundinnen und Sportfreunde ein attraktives Show-Programm mit Tanzdarbietungen, Funk- und Step- Aerobic und asiatischen Kampfsportarten, der Brandenburgischen Big-Band und Diskomusik.
Wer Lust hat zu kommen, sollte unbedingt Turnschuhe mit hellen Sohlen mitbringen und selbstverständlich eine bequeme, sportgerechte Kleidung.
Übrigens: Das Zentrum für Sport und Kultur, Bei eich Hochschulsport, veranstaltet neben regelmäßigen Kursen auch Exkursionen, Freizeiten und Lehrgänge, Wettkämpfe, Turniere und andere interessante Sportveranstaltungen. Pr.
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PUZ 14/94
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