Heft 
(1.1.2019) 14
Einzelbild herunterladen

Uni-Meisterschaften im Tennis

Bei hochsommerlichen Temperaturen betei­ligten sich über 30 Studierende verschiede­ner Fakultäten an den diesjährigen Uni-Mei­sterschaften.

Beteiligt waren dabei nicht in erster Linie die aktiven Wettkampfspieler, sondern vor allem Studierende, die sich dem Tennissport breitensportlich in ihrer Freizeit widmen. Für eine gute Organisation der Veranstaltung zeichnete der Student Torsten Schmidt ver­antwortlich.

Gewinner des Damen-Einzel waren Yvonne Reetz aus der Philosophischen Fakultät II, die den 1. Platz belegte, und Jana Michael aus der Sportwissenschaft, die auf den 2. Platz kam.

Den 1. Platz im Herren-Einzel erreichte Rene Dornauf aus der Juristischen Fakultät, gefolgt von Holger Gratz aus der Sportwissenschaft. Im Damen-Doppel schlugen sich Yvonne Reetz und Susi Niebisch erfolgreich: Sie er­reichten vor ihren Konkurrentinnen Jeanette Schäfer und Kirsten Karrock Platz 1. Die Sie­gerinnen des Damen-Doppels stammen ebenso wie die Gewinner des Herren-Dop- pels alle aus der Sportwissenschaft. Bei die­sen konnten sich Gerd Grau und Chr. Will an die Spitze setzen, gefolgt von Matthias Bittkau und Jens Pöhland. C.H.

Platz 2 knapp verfehlt

Verpaßt hat die stellvertretende Personal­dezernentin der Universität, Eveline Nün- chert, die in ihrer Freizeit Schach beim USV Potsdam spielt, den Meistertitel bei ihren ersten Deutschen Meisterschaften im Blitz­schach Anfang Juli in Görlitz.

22 Damen aus dem gesamten Bundesgebiet kürten ihre 1994er Meisterin nach einem kräf­tezehrenden Wettkampf, bei dem jede Teil­nehmerin zweimal auf die 21 Konkurrentin­nen traf.

Bereits nach dem ersten Tag gehörte die Potsdamer FIDE-Meisterin und mehrmalige DDR-Meisterin imKöniglichen Spiel" einem starken Spitzentrio an, welches sich schon deutlich vom Feld abgesetzt hatte. Nach spannendem Verlauf und sogar zwischen­zeitlicher Führung verfehlte Eveline Nünchert mit 33 Punkten aus 42 Runden nur um einen halben Punkt den zweiten Platz und erreichte somit nach mehrjähriger Abstinenz vom ab­soluten Spitzenschach im Blitzspiel einen ausgezeichneten 3. Platz.

Nähere Auskünfte für alle Freunde desKö­niglichen Spiels" gibt es im Sportbüro der Universität bzw. bei Dr. Augustat, Telefon 033200/85309. V.S.

Sport und Gesellschaft

Die Aktivierung zum Sport bedarf meistens einiger Anschübe. Das trifft auch auf ältere Menschen zu. Deshalb bietet der Arbeitsbe­reichSport und Gesellschaft" des Instituts für Sportwissenschaft der Universität Pots­dam seit März 1993 ein über zwei Jahre lau­fendes ProjektSport für Ältere an, das vom Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg gefördert wird. Die­ses Modellprojekt, in Kooperation mit dem Landessportbund Brandenburg durchgeführt, geht nun in diezweite Halbzeit". Die ersten Ergebnisse aber stehen schon fest: Sie wur­den von Projektleiter Prof. Dr. Jürgen Baur und Dr. Detlef Krüger als Werkstattberichte veröffentlicht.

Damit liegt eine Handreichung für den Auf­bau von Seniorengruppen im Land Branden­burg unter dem TitelSport und Spiel ein Leben lang vor. Dieser Publikation gingen umfangreiche schriftliche Befragungen und mündliche Interviews zu Sportangeboten für ältere Menschen voraus. Vierzehn Studieren­de des DiplomstudiengangsSportberatung/ Sportverwaltung sammelten dann beim Aufbau und der Betreuung von Senioren­gruppen Erfahrungen. Sechs von ihnen nutz­ten diese in einem achtwöchigen Fach­praktikum in Orten des Landes Brandenburg. Die von Dr. Detlef Krüger und Jörg Bartel verfaßte Broschüre wendet sich an Vorstän­de und Übungsleiter von Vereinen, an die Verantwortlichen der Landessportverbände sowie an weitere potentielle und interessierte Träger" des Seniorensports mit dem Ziel, eine möglichst flächendeckende Förderung des Seniorensports im Land Brandenburg zu initiieren. Die Reaktionen vieler brandenbur- gischer Seniorinnen und Senioren steht je­denfalls schon fest: Sie ist uneingeschränkt positiv. B.E.

Sportangebote für alle

Das Wintersemester beginnt, und damit auch die kälteste Jahreszeit. Sogar erprobte Sport­ler kommen nun gelegentlich ins Rutschen. Was liegt näher, als am Programm des Be­reichs Hochschulsport der Universität teilzu­nehmen - windgeschützt und in Gesellschaft mit anderen Sportfreundinnen und Sport­freunden.

Von Aerobic bis Volleyball reicht das Ange­bot, das allen Studierenden und Mitarbeitern der Hochschule sowie deren Familienange­hörigen offen steht.

Zum Warmwerden veranstaltet der Bereich Hochschulsport am Montag, den 17. Oktober 1994, ab 19.00 Uhr eine sportliche Semester­auftaktfete in der neuen Sporthalle im Uni­versitätskomplex II in Golm.

An diesem Abend kann man sich nicht nur über das Sport- und Kulturprogramm des Wintersemesters 1994/95 informieren, son­dern auch an einem attraktiven Mach-Mit- Programm teilnehmen. Unter anderem ist die Möglichkeit geboten, Badminton, Streetball- Mixed, Tischtennis oder Volleyball zu spie­len sowie Step-Aerobic kennenzulemen. Daneben erwartet alle Sportfreundinnen und Sportfreunde ein attraktives Show-Programm mit Tanzdarbietungen, Funk- und Step- Aerobic und asiatischen Kampfsportarten, der Brandenburgischen Big-Band und Disko­musik.

Wer Lust hat zu kommen, sollte unbedingt Turnschuhe mit hellen Sohlen mitbringen und selbstverständlich eine bequeme, sport­gerechte Kleidung.

Übrigens: Das Zentrum für Sport und Kultur, Bei eich Hochschulsport, veranstaltet neben regelmäßigen Kursen auch Exkursionen, Frei­zeiten und Lehrgänge, Wettkämpfe, Turnie­re und andere interessante Sportveranstal­tungen. Pr.

NEUEROFFNUNG

IN POTSDAM

£

fl

NaturSchuhe

und Naturtaschen Mittelstraße 7 Im Holländischen Viertel «14467 Potsdam Tel. (0331) 270 21 10

WlLIiKltS

PUZ 14/94

Seite 31