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(1.1.2019) 05
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die derzeit bereits im Sonderprogramm Studierenden hinzu, ist folglich ab Oktober 1995 mit einer Gesamtzahl von zunächst

I. 755 Weiterbildungsstudierenden zu rech­nen.

Für die Ausweitung der dafür erforderli­chen personellen Kapazitäten wird derzeit gesorgt, wobei die Vereinsstruktur eine wegen der engen Befristung des Pro­gramms erforderliche Flexibilität ermög­licht. Als besonders positiv bewertet wurde in diesem Zusammenhang von den betei­ligten Ministerien, daß die Studienkosten sehr niedrig gehalten werden können: rund

II. 000 DM pro Absolvent sind nach den derzeitigen Erfahrungen zu veranschlagen, d.h. ca. 1.600 DM pro Studienplatz und Jahr.

Damit, so Prorektor Prof. Dr. Manfred Görtemaker, der Vorsitzende des Vereins, liegen die reinen Studienkosten in der Grö­ßenordnung von Meisterkursen im Hand­werk oder Umschulungskosten im Ver- waltungsbereich.

Nach Angaben von Prof. Dr. Bernhard Muszynski, dem Leiter des Weiterbildungs­zentrums der Universität, sei man nun da­bei, einen Beirat für dieses Sonderpro­gramm ins Leben zu rufen. Dessen Aufga­be solle vor allem darin bestehen, eine noch breitere Unterstützung durch die Leh­rerverbände, aber auch durch Partner aus dem Handwerk und von wissenschaftlichen Einrichtungen, zu erreichen. Die Unterstüt­zung seitens der Potsdamer Universität ist

bereits sehr groß: So obliegt der Universi­tät die Fachaufsicht für die Weiterbildung, wurden die einzelnen Studienordnungen im wesentlichen durch die betreffenden Berei­che der Hochschule gestaltet und durch den Senat verabschiedet, es werden Perso­nal und Räume zur Verfügung gestellt und es wurde akzeptiert, daß sich ihr Weiter­bildungszentrum zunächst ausschließlich auf die Durchführung des Sonderpro­gramms konzentriert. Das bedeutet nicht, daß weitere Verbesserungen unnötig wä­ren:Die Universität muß die Sache ver­stärkt zu ihrer eigenen machen. Wir müssen noch mehr aufeinander zugehen, erklärte beispielsweise Bernhard Muszynski kürz­lich vor dem Senat. Hg.

BIBLIOTHEKSSTANDORT STEHT FEST

Architektenwettbewerb wird bereits vorbereitet

Seit zwei Jahren wissen die Bibliotheks­mitarbeiter der Universität Potsdam nicht mehr wohin mit den Büchern. Dies hat zur Folge, daß bereits angeschaffte Werke mit­unter bereits in diversen Magazinen gela­gertwerden müssen. Doch nun ist ein Ende in Sicht. Hat man ihn doch nach längerer Suche gefunden: den Standort für die zen­trale Bibliothek. Die Entscheidung der zu­ständigen Ministerien (Ministenum für Wis­senschaft, Forschung und Kultur sowie Mi­nisterium der Finanzen) und der Hochschu­le fiel auf das Gelände des T 1-Wohnheimes an der Kaiser-Friedrich-Straße Am Neuen Palais. Damit wurde auch ein Zeichen für die gesamte Standortplanung der Potsda­mer Universität ge­setzt, Zentraler Mit­telpunkt der Hoch­schule, die sich auf vier verschiedene Standorte verteilt, ist und bleibt die Adresse Am Neuen Palais, unter der künftig nun auch die zentrale Biblio­thek zu finden sein soll, Die einzelnen Pläne zur Realisie­rung des Bauvorha­bens werden in en­ger Abstimmung mit der Stadt und der Stiftung Preußi­sche Schlösser und Gärten Berlin-Bran­denburg hinsicht­lich der städtebaulichen Verträglichkeit und der Einpassung in das kulturhistorisch wertvolle Areal am Neuen Palais erfolgen. Wie aus dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur (MWFK) zu erfahren war, ist bereits im Mai ein Planungsauftrag

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des Finanzministeriums an das Landes­bauamt Potsdam ergangen. Ferner wird derzeit ein internationaler Architekten­wettbewerb für den Bau vorbereitet, der noch dieses Jahr ausgelobt werden soll. Erste Ergebnisse wären dann Anfang 1996 zu erwarten, wobei normalerweise der Sie­ger des Wettbewerbs auch die weitere Pla­nung übernehmen kann. Die öffentliche Vergabe ist jedenfalls für Anfang 1997 vor­gesehen, so daß im zweiten Halbjahr 1997 Baubeginn sein soll. Man geht davon aus, daß sich die Gesamtkosten auf etwa 50 Millionen DM belaufen. Die Hälfte dieser Summe wird vom Bund und die andere Hälfte vom Land getragen, wobei die Ko­

stenübernahme insgesamt noch von der positiven Empfehlung des Wissenschafts­rates abhängt. Dessen Arbeitsgruppe Bi­bliotheken wird Ende Juni dieses Jahres an der Universität zu einer entsprechenden Begehung erwartet,

Unabhängig davon besteht die Überle­gung, das jetzige T 1-Wohnheimgebäude nicht abzureißen sondern mitzunutzen. Wie das gesamte Ensemble an der Kaiser-Fried­rich-Straße letztendlich aussehen wird, er­gibt sich jedoch erst nach dem Wettbe­werb. Fest steht derzeit nur, daß für die rund 350 Wohnheimplätze, die das Gebäude für Studierende der Potsdamer Uni bietet, Er­satz gefunden werden muß. Dies soll nach Meinung aller Beteiligter - der Ministerien, der Hochschulleitung, des Studentenwerks und der Studierenden - möglichst in unmit­telbarer Umgebung des Campus Am Neu­en Palais geschehen. Vertreter des Wissenschaftsministeriums und des Stu­dentenwerks suchen bereits nach geeigne­ten Grundstücken in der Nachbarschaft des T 1-Gebäudes.

Auf dem Ersatzstandort möchte man dann neue Wohnheime möglichst nach Art des bereits erstellten kleinen Studentendorfes am Standort Babelsberg-Griebnitzsee bau­en. Das brächte für die Studierenden die Möglichkeit mit sich, in modernen Einzel­zimmern zu wohnen (-das jetzige T 1-Ge­bäude verfügt ausschließlich über Mehr­bettzimmer und sanitäre Anlagen auf der Etage-). Auch würde die gesamte Gestal­tung des Campusgeländes Am Neuen Pa­lais durch eine solche Anordnung gewin­nen: Als Vision schwebt den Beteiligten eine Fußgängerachse vom Bahnhof Wild­park über den Komplex Neues Palais und Universität bis hin zur Bibliothek und den dahinter liegenden Wohnheimen vor. Die Studierenden haben jedenfalls bereits die Notwendigkeit von Leseraum und Lebens­raum formuliert und vom Minister für Wis­senschaft, Forschung und Kultur, Steffen Reiche, auch ein klaresJa" als zustimmen­des Signal erhalten (siehe dazu ebenfalls den BerichtEinmal quer durch die Uni" an anderer Stelle dieser PUTZ). Hg.

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So sehen das T 1-Gebäude und die Grünflächen davor derzeit aus. Beides ist als Standort für die neue Zentalbibliothek der Universität ausgewählt worden. In welchem Maße das Gebäude abgetragen und die Bibliothek sich auch um das Bauwerk herum etablieren wird, hängt noch von dem aktuell vorbereiteten Architektenwettbewerb ab. Foto: Rüffert

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