Heft 
(1.1.2019) 05
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FREIFLUG NACH ÄGYPTEN WINKT

Wie zur Eröffnung der Ausstellung über eine Exkursion von Wissenschaftlern und Studenten der Universität Potsdam in den Sinai vom Kulturattache, Prof. Dr. Aleya Khattab, bereits angekündigt, veranstaltet das Kulturbüro Ägyptens in Berlin einen Wettbewerb unter den Studierenden der Universität Potsdam. Im Rahmen der Zu­sammenarbeit mit der EGYPT AIR winkt dem Gewinner ein Freiflug nach Ägypten. Folgende Fragen über den Sinai sind zu beantworten:

1. An welchem Thg und Jahr wurde der Si­nai endgültig von der israelischen Beset­zung befreit?

2. Welche Höhe hat die höchste Erhebung auf dem Sinai?

3. Welches wertvolle Gestein haben die Pharaonen auf dem Sinai gefunden?

4. In welchem Jahrhundert wurde das Katharinen-Kloster erbaut?

5. An welcher Stelle des Korans wird der Moses-Berg erwähnt?

6. Wie heißt der Kanal zur Fruchtbar­machung des Sinai?

7. Wie heißt die große römische Hafenstadt im Norden des Sinai?

8. Wie nannte man den Weg zwischen Ei- Arisch und dem Delta in pharaomscher Zeit?

9. Wie heißt die Südspitze des Sinai (ara­bisch oder deutsch)?

10. Wie heißt die ägyptische Stadt im Nor­den des Golfes von Akaba, bei der drei Länder aneinandergrenzen?

Senden Sie Ihre Antworten bis zum 20. Juli 1995 an die Botschaft der Arabischen Repu­blik Ägypten, Kulturabteilung/Außenstelle Berlin, Dircksenstr. 40, 10178 Berlin. Die Auslosung erfolgt unter Ausschluß der Öf­fentlichkeit bei Anwesenheit von Dr. Christi­an Hetze und Dr. Renate Schmidt (beide Universität Potsdam) sowie Mohamed Soliman (EGYPT AIR, Berlin). De.

KLEINE STATISTIK

Mit Beginn des Sommersemesters 1995 studieren an der Universität Potsdam 4665 junge Leute im Direktstudium. Davon ha­ben sich im März 1995 insgesamt 342 neu eingeschrieben. Die meisten Immatrikula­tionen sind in Rechtswissenschaft, Jüdi­schen Studien, Volkswirtschaftslehre, Poli­tikwissenschaft, Soziologie und Geschich­te zu verzeichnen. Im Wintersemester 1994/ 95 erfolgten aber auch 410 Exmatrikula­tionen. Gründe dafür sind sowohl der regu­läre Abschluß des Studiums als auch das Wechseln der Hochschule oder die Aufga­be des Studiums. Einige Studierende mel­deten sich nicht zurück oder gaben für den Abbruch private Motive an. Außerdem ab­solvieren an der Potsdamer Alma mater ca. 3000 Personen ein Aufbaustudium. (Stand vom 27.4.95) B.E.

PUTZ 5/95

KANDIDAT FÜR DAS

Leider haben sich die Termine für die Wahl des Rektors der Universität Potsdam und der Drucklegung der PUTZ über­schnitten, so daß in dieser Ausgabe zu­nächst nur über die Aufstellung der Kan­didatenliste und noch nicht über die Wahl durch das Konzil berichtet werden kann. Der Senat jedenfalls hat dem Konzil zur Wahl als neuen Rektor der Universität Prof. Dr. Wolfgang Loschelder aus der Juristischen Flakultät vorgeschlagen - und das in sehr deutlicher Form mit neun Ja- und zwei Nein-Stimmen.

Wolfgang Loschelder war der einzige Kan­didat, der sich für das Amt des Rektors auf­stellen ließ. Er gehört der Hochschule seit dem Juli 1991 an, als er eine Berufung auf den Lehrstuhl für Verwaltungsrecht, Ver­waltungsprozeßrecht und Umweltrecht in der Juristischen Fakultät annahm. In den fol­genden Jahren wirkte er neben seinen Auf­gaben in Lehre und Forschung kontinuier­lich am Aufbau der ebenfalls im Juli 1991 neugegründeten Universität mit. So war er von März 1993 bis Februar 1994 Dekan der Junstischen Fakultät, ist seit Dezember 1993 Mitglied des Akademischen Senates und seit Februar 1994 Prorektor für Entwick­lungsplanung und Finanzen.

In dieser Funktion übernahm Wolfgang Loschelder den Vorsitz der Senats-Kommis­sion für Entwicklungsplanung und Finan­zen (EPK), die für sämtliche Strukturfragen und Aspekte des Aufbaus der Universität zuständig ist. Darüber hinaus sitzt der Junst Loschelder der Personalkommission für die Gruppe der Professoren vor, die über die weitere Verfahrensweise bei Gauck-Rück- läufenmit Befund entscheidet, und agiert als stellvertretender Vorsitzender der ent­sprechenden Kommission für die wissen­schaftlichen und nichtwissenschaftlichen Mitarbeiter der Universität. Vor diesem Hin­tergrund kann davon ausgegangen wer­den, daß Prof. Dr. Wolfgang Loschelder seine" Universität in all ihren Facetten sehr genau kennt - ein Bonus, der ihn auch bei mehreren Kandidaten ausgezeichnet hätte. Geboren wurde der Anwärter für das Rektorenamt 1940 in Rom. Nach dem Stu­dium der Rechtswissenschaft in Bonn von 1960-65 legte er die Erste Juristische Staats­prüfung in Köln ab, schloß ein Referendanat an und legte 1971 die Zweite Juristische Staatsprüfung in Nordrhein-Westfalen ab. Von 1965-67 und von 1971-80 fungierte Loschelder als Stellenverwalter und wis­senschaftlicher Assistent an der Universität Bonn, wo er auch 1976 zum Dr. jur. promo­vierte und sich 1980 für Öffentliches Recht habilitierte. Nach der Venia legendi für Öf­fentliches Recht im Jahre 1980 wurde Wolf­gang Loschelder 1981 zum Universitätspro­fessor für Öffentliches Recht, insbesonde-

AMT DES REKTORS

Prof. Dr. Wolfgang Loschelder aus der Juristi­schen Fakultät Foto: Rüffert

re Verwaltungsrecht und Verwaltungslehre an der Ruhr-Universität Bochum ernannt, agierte dort von 1986-87 als Dekan der Ju­ristischen Fakultät und war von 1987 bis zu seiner Berufung an die Universität Potsdam als Mitglied des Senates tätig. Die juristi­schen Arbeitsschwerpunkte des vierfachen Familienvaters liegen im Öffentlichen Dienstrecht, Staatskirchenrecht, Lebens­mittelrecht und Kommunalrecht,

Die Amtszeit des neuen Rektors wird am 1. Oktober beginnen. Der noch bis zum 30. September dieses Jahres amtierende der­zeitige Rektor Prof. Dr. Rolf Mitzner hat sich aus Altersgründen nicht mehr zur Wahl auf­stellen lassen. Der Chemiker Mitzner führ­te die Hochschule während ihrer ersten Jah­re: zunächst als Rektor der Brandenburg! - schen Landeshochschule, dann als Grün­dungsrektor der Universität Potsdam und schließlich als deren erster, gewählter Rek­tor.

Ausführliche Interviews mit dem derzeiti­gen und dem künftigen Rektor folgen in der nächsten Ausgabe der PUTZ. Hg.

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