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(1.1.2019) 05
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schaftlers gehören phasenkonjugierende Spiegel für Laser höchster Strahlqualität sowie Nichtlineare Optik und Laser­spektroskopie mit kurzen Pulsen.

Zum Professor für Wirtschaftspolitik/ Internationale Wirt­schaftsbeziehun­gen in der Wirt­schafts- und Sozial- wissenschaftlichen Fakultät wurde Prof. Dr. habil. Paul J.J. Welfens ernannt. 1957 in Düren gebo­ren, studierte er von 1975 bis 1979 Wirt­schaftswissenschaften in Wuppertal und Duisburg. Anschließend führte ihn bis 1980 ein Auslandsaufenthalt nach Berkeley/USA und 1982 ein Studium der Wirtschaftswis­senschaften an die Universität Paris-Dau­phine/Frankreich. Als wissenschaftlicher Mitarbeiter lehrte und forschte er von 1982 bis 1985 an der Universität Duisburg im Fachbereich Wirtschaftswissenschaften. Zum ThemaTheorie und Praxis angebots­orientierter Stabilitätspolitik 11 promovierte er 1985. Paul Welfens gründete 1986 die DSI DATA SERVICE & INFORMATION GmbH in Rheinberg mit. Seine 1989 abgeschlosse­ne Habilitationsschrift trägt den TitelInter­nationalisierung von Wirtschaft und Wirt­schaftspolitik. Nach einem Aufenthalt in den USA kehrte der Wissenschaftler im Sommer 1991 nach Deutschland zurück, um die Lehrstuhlvertretung in Volkswirt­schaftslehre, insbesondere osteuropäische Volkswirtschaften bzw. Europäische Wirt­schaftspolitik an der Westfälischen Wil­helms-Universität Münster zu übernehmen, wo 1993 seine Berufung zum C3-Professor erfolgte. Mit wirtschaftspolitischen Aspek­ten der Regulierung im Transformations­prozeß (Telekommunikation) befaßt sich sein Anfang 1995 zum Zwischenabschluß gebrachtes EU-finanziertes ACE-For- schungsprojekt. Der Wirtschaftswissen­schaftler ist Autor und Mitherausgeber zahl­reicher Publikationen.

Für das Gebiet Bürgerliches Recht, Deut­sches und Inter­nationales Wirt­schaftsrecht und Steuerrecht in der juristischen Fakultät wurde Prof. Dr. habil.

Reinhard Weiter berufen. Der 1950 in Wiesbaden Geborene studierte von 1969 bis 1974 in Mainz Jura. Anschließend war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Mainz tätig. 1982 promovierte er zu einem zivilrechtlich

und steuerrechtlich ausgerichteten Thema (.Wiederkehrende Leistungen im Zivilrecht und im Steuerrecht' 1 ). Ab 1981 arbeitete er an dem der Universität Mainz angeglieder­ten Institut für internationales Recht des Spar-, Giro- und Kreditwesens. Lehraufträ­ge zu Zivilrecht, Handels- und Gesell­schaftsrecht erhielt er ab 1982 an dieser Universität. Im Auftrag des Bundesmini­sters der Justiz war der Wissenschaftler im Rahmen des ProjektesÜberarbeitung des Schuldrechts als Gutachter in den Jahren 1982/83 beschäftigt. Vorträge, Vorlesungen und Forschungsaufträge zu Fragen des in­ternationalen Bankrechts führten ihn u.a. nach Frankreich, Großbritannien, Italien, Ju­goslawien und in die USA. Internationales Verfahrensrecht und Privatrecht sowie Bank- und Börsenrecht sind Themen von ihm bearbeiteter Projekte und von Veröffent­lichungen. Nach seiner Habilitation zum ThemaDingliche Sicherheiten zwischen Harmonisierung und gegenseitiger Aner­kennung als Prinzipien des europäischen Binnenmarktes" 1992 folgte er einem Ruf an die Universität Heidelberg.

Gast im Geographischen Kolloquium

Prof. Dr. Karl Ruppert - bekannt als Begrün­der derMünchener Schule der Sozial- geographie - hielt kürzlich im Rahmen des Potsdamer Geographischen Kolloquiums einen Vortrag zum ThemaDer deutsche Alpenraum - agrargeographische Struktur- und Prozeßmuster 1 '. Dabei charakterisierte der Referent einige Aspekte der Agrarstruk­tur in ihrer regionalen Differenzierung. Kri­tisch äußerte er sich zur raumwirksamen Staatstätigkeit, insbesondere zur Agrar- und Umweltpolitik der EU und des Bundes, so­wie zur Zukunft der Landwirtschaft in den deutschen Alpen. S.T.

Schorn-Schütte in DFG- Gremium gewählt

Prof. Dr. Luise Schorn-Schütte aus dem Hi­storischen Institut der Philosophischen Fa­kultät I ist zum Mitglied des Senatsaus­schusses für die Angelegenheiten der Son­derforschungsbereiche in der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gewählt worden. Damit gehört sie ebenfalls dem Bewilligungsausschuß für die Förderung der Sonderforschungsbereiche als wissen­schaftliches Mitglied an. Die Wahl gilt zu­nächst für drei Jahre, beginnend mit dem 1. Juli 1995. Die Entscheidung der DFG für Luise Schorn-Schütte wird vom gleichnami­gen Berufsverband der Histonker Deutsch­lands ausdrücklich begrüßt. Folglich stellt diese Wahl auch ein Votum für die Univer­sität Potsdam und die hier aufgebaute Ge­schichtswissenschaft dar. Hg.

Jahnke Vorsitzender

Um die spezifischen Belange der Lehrer­ausbildung effektiver berücksichtigen zu können, wurde Anfang 1995 an der Uni eine Senatsunterkommission für Lehrerbildung ins Leben gerufen. Deren Vorsitzender und zugleich stellvertretender Vorsitzender der Ständigen Senatskommission für Lehre und Studium ist der Inhaber des Lehrstuhls für Didaktik der Mathematik, Prof. Dr.Thomas Jahnke. Weitere Mitglieder sind Vertreter aller Fakultäten mit Lehramtsstudiengän­gen, des Weiterbildungszentrums, der Insti­tute für Grundschulpädagogik und für Päd­agogik, des Landesprüfungsamtes, des Mi­nisteriums für Bildung, Jugend und Sport sowie Studierende. Die Kommission hat im wesentlichen zwei Aufgaben zu realisieren. Einerseits gilt es, gestalterisch wirksam zu werden, also Antworten auf solche Fragen zu finden: Wie soll zukünftig Lehrerausbil­dung aussehen? Wie kann das Potsdamer Modell der Lehrerbildung weiterentwickelt werden? Welche neuen Vorstellungen gibt es? Andererseits ist ebenso Formales und Organisatorisches zu leisten. Wir bearbei­ten gegenwärtig alle Studien- und Prüfungs­ordnungen für die Lehramtsstudiengänge, was nicht unerhebliche Zeit in Anspruch nimmt, konstatierte Thomas Jahnke. Ein weiterer Schritt wurde bereits gegangen. Denn Mitte Mai 1995 konstituierte sich die von der Brandenburgischen Kommission für Wissenschaft und Forschung eingesetz­te Landeskommission für Lehrerbildung. Ihr gehören von seiten der Universität Prof. Dr. Bärbel Kirsch, Dekanin der Philosophi­schen Fakultät II, Prof, Dr. Manfred Görte- maker, Prorektor für Lehre und Studium, sowie Prof. Dr. Thomas Jahnke an. B.E.

Beziehungen gefestigt

Im April weilte der letzte Rektor der Univer­sität Modena (Obentalien) und jetzige De­kan der Mathematisch-Naturwissenschaft­lichen Fakultät, Prof. Dr. Ferdmando Täddei, zu Gast am Institut für Organische Chemie und Strukturanalytik der Universität Pots­dam. Prof. Täddei sprach u.a, während ei­nes vom Ortsverband der Gesellschaft Deutscher Chemiker und den Chemischen Instituten der Alma mater veranstalteten Kolloquiums zum Thema:Dissociative electron transfer induced on arylalkyl Chlorides. Die Chemischen Institute bei­der Einrichtungen arbeiten bereits seit län­gerem per Rektorübereinkunft zusammen. Hauptsächliches Forschungsgebiet dabei ist die spektroskopische und theoretische Untersuchung von aromatischen Hetero­cyclen hinsichtlich der Struktur-Wirkungs­beziehungen und des Einsatzes als Wirk­stoffe.

PUTZ 5/95

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