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(1.1.2019) 06
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DIE QUAL DER WAHL

Hochschullehrer-Kommission des DAAD tagte in Potsdam

Es bringt viele Vorteile, einen gewissen Zeitabschnitt des Studiums oder der Weiter­bildung im Ausland zu verbringen. Deshalb hat es sich der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) zur Aufgabe gestellt, die internationale Mobilität von Studie­renden, Graduierten und Wissenschaftlern zu fördern.

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Dr. Ludwig Patzer von der Universität Jena, Dr. Ines Eue vom Max-Delbrück-Centrum Berlin undDr Jens Eichhorn von der Franz-Volhard-Klinik Berlin (von änks nach rechts) gehörten zu den 39 Bewer­bern für ein Auslandsstipendium. Sie stellten sich Anfang Juni der Auswahlkommission des DAAD, die diesmal an der Universität Potsdam tagte. Foto: fhbukeit

So sind über 100 Programme des Dienstes offen für alle Länder und Fachrichtungen. Sie kommen sowohl Ausländern als auch Deutschen gleichermaßen zugute. Dement­sprechend begehrt sind die Angebote. Die Zahl der Antragsteller liegt um ein Vielfa­ches höher, als Fördermöglichkeiten bereit­gestellt werden können. Dies trifft auch auf das aus Mitteln des Bundes und der neuen Länder finanzierteErneuerungspro­gramm für Hochschule und Forschung in den neuen Ländern" zu. Die damit verbun­denen Stipendien werden an deutsche, vor allem promovierte Nachwuchswissen­schaftler für weiterqualifizierende Studien- und Forschungsarbeiten im Ausland verge­ben.

Um diese Auswahl nach strengen Kriterien vornehmen zu können, tagt in der Regel dreimal jährlich eine Hochschullehrer-Kom­mission des DAAD.Die Qualifikation des Bewerbers sowie die Qualität und Durch­führbarkeit seines Vorhabens stehen dabei im Mittelpunkt, bestätigt Dorothea Fitter- Bng, Gruppenleiterin beim DAAD. Nach einer Vorauswahl auf der Basis der einge­reichten Unterlagen wird ein TM der jungen Wissenschaftler zu persönlichen Gesprä­chen mit den Kommissionsmitgliedern ge­laden. Diesmal, am 1. und 2. Juni 1995, war die Universität Potsdam dafür Gastgeber. Elf Professoren verschiedener Universitä­ten, zu ihnen gehörte der Historiker Prof. Dr. Julius H. Schoeps von der Potsdamer Alma niater, hatten die schwere Aufgabe, unter den 39 Bewerbern, dabei drei vom Potsda­

mer GeoForschungsZentrum, die besten herauszufinden. An mehr als die Hälfte von ihnen konnte schließlich ein überwiegend zwölfmonatiger Forschungsaufenthalt ver­geben werden. B.E.

DIPLOMSTUDIENGANG

INFORMATIK

Ab Oktober 1995 wird es an der Universität Potsdam einen Diplomstudiengang Infor­matik (Hauptfach) in Form einer modernen, anwendungsorientierten Ausbildung ge­ben. Neben Grundlagenfächern der Infor­matik soll das Angebot Software-Enginee­ring, Betriebssysteme, Rechnernetze, Rech­nerarchitektur, Theoretische Informatik, Fehlertoleranz, Logische und Funktionale Programmierung und Datenbanken umfas­sen. As Besonderheit wird im Hauptstu­dium eine vertiefte Ausbildung auf den Gebieten Modellierung und Simulation im Bereich der Naturwissenschaften und Gro­ße Verteilte Systeme in der Verwaltung er­folgen. Durch die Kooperation mit renom­mierten Forschungseinrichtungen im Ber- lin-Brandenburgischen Raum und Unter­nehmen bestehen für die künftigen Studen­ten vielfältige Möglichkeiten, ihre Kenntnis­se in konkreten Projekten und Praktika ein- zubnngen und zu vertiefen.

Interessierte Studierende können sich bis spätestens zum 29. September 1995 an das Studentensekretariat der Universität Pots­dam, Am Neuen Palais 10, Haus 08, Post­fach 60 15 53 in 14415 Potsdam, Ttelefon 0331/977-1355 oder -1357 wenden. Für spe­zielle Anfragen steht der Studienberater für Informatik, Dr. Peter-Uwe Zettier, Ttelefon 0331/977-1031, zur Verfügung.

SEMESTER KLANG STIMMUNGSVOLL AUS

Kurz bevor sich die Studenten in die Ferien verabschiedeten, traf sich ein Teil von ihnen auf der Wiese vor den Communs Am Neuen Palais zum Semesterabschlußfest. Veranstaltet hatten es der Studentenrat (Stu-Ra) der Uni Potsdam, das internationale CafeCabana sowie einige Privatenthusiasten. Als ein Höhepunkt der Fete gestaltete sich das insbesondere vom Stu-Ra organisierte Kinderfest, Immerhin tollten fast 60 Kinder umher - Sprößhnge Studierender, aber auch der Nachwuchs einiger Asylanten. An dem Abend selbst fanden sich dann nahezu 700 Tbilnehmer ein, um gemeinsam zu feiern. Insgesamt acht Bands sorgten dabei für gute Stimmung. Erst spät nach Mittemacht gab 's den Schlußakkord. Um die gute Verpflegung während derheißen" Stunden kümmerte sich das Cafe Cabana: auf dem Speisezettel stand Brasüianisches. Übrigens: Auch im nächsten Jahr soll ein Semesterabschlußfest stattfinden. Dessen Umfang allerdings steht bislang noch nicht fest. RGJFoto: Tribukeit

PUTZ 6/95

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