der zu einer ausstrahlenden geistigen Stätte werden sollte; so, wie Sanssouci es früher eben auch gewesen wäre.
Anknüpfend an entsprechende Traditionen großzügigen Denkens, entwarfen die Arbeitsgruppen der Akademie einige dem bisherigen Topos widersprechende Ausbaupläne. Einer davon besteht in einer Allee, die an ihrem Ende im rechten Winkel abknickt und Golm und Am Neuen Palais verbindet, flankiert von einigen Gebäuden bzw, Sportplätzen im abknickenden Winkel. Auf den Einwand hin, daß doch die wiederherzustellende historische Lindenallee als Abschluß des Parkes von Sanssouci nicht angetastet werden dürfe, reagierten die Planer rational-unbekümmert: Sie hielten die Behinderung einer sich gut entwickelnden Universität durch eine nicht mehr bestehende Allee für nicht nachvollziehbar. Man darf also gespannt sein auf die Diskussionen und Vorstellungen, die sich im Rahmen der Ausstellung „Universität Potsdam 2000" mit Sicherheit genauso ergeben werden wie bei der Präsentation der Sommerakademie-Ergebnisse. Nach der Eröffnung der Ausstellung im Rahmen eines für den 25. Oktober geplanten akademischen Festakts im Auditorium maximum soll sie bis zum 24. November 1995 montags bis freitags von 9-18 Uhr für alle Interessierten zu sehen sein. Hg.
„Neues Kapitel in Geschichte der Uni aufgeschlagen"
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Voller Lob sprach der Minister für Wissenschaft, Forschung und Kultur, Steffen Reiche (rechts), über den „großen Erfolg“ und die qualitativ hochstehende Ausbildung der Universität Potsdam, als er den neuen Rektor Prof. Dr. Wolfgang Loschelder (Zweiter von rechts) und die neuen Prorektoren Prof. Dr. Bärbel Kirsch, Prof. Dr. Helene Harth und Prof. Dr. Ralf Menzel (v.r.n.l.) offiziell bestellte. „Wir können stolz sein auf das, was von meinem Amtsvorgänger Hinrich Enderiem und Rektor Prof. Dr. Rolf Mitzner hier begonnen wurde ", sagte Reiche und erklärte: „Wir wissen sehr wohl um die Bedeutung der Universität Potsdam für die Hochschullandschaft Brandenburgs ." Im Hinblick auf die angespannte Finanzlage Brandenburgs fügte er hinzu: „Wir sind uns im Wissenschaftsministerium bewußt, daß für den Aufbau einer Hochschule beträchtliche personelle und sächliche Mittel erforderlich sind und bemühen uns, das Notwendige bereitzustellen. Seien Sie also versichert, daß wir für sie da sind."Diese Worte wie auch die persönliche Anwesenheit Reiches bei der kleinen Feier anläßlich der Urkundenübergabe wertete Loschelder als Zeichen der Verbundenheit des Ministers mit der Potsdamer Universität. Er griff das Stichwort des Dialogs auf und betonte, daß auch das neue Rektorat diesen gemeinsam mit dem Ministerium partnerschaftlich führen wolle, ohne ihn sich jedoch kanalisieren zu lassen. Programmatische Einzelheiten wie eine ausführliche Laudatio auf den Gründungsrektor der Universität Potsdam und deren erstgewählten Rektor, Prof. Dr. Rolf Mitzner, überließ Wolfgang Loschelder dem für den 2S Oktober geplanten Akademischen Festakt. Hg./Foto: Fritze
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