Heft 
(1.1.2019) 01
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SPORT

USV-BASKETBALLER BEHAUPTEN SICH

Die Mannschaft ist auf sicherem Tabellenplatz

Zu den Aushängeschildern der Universität Potsdam zählen zweifellos die Leistungen ihrer Sportlerinnen und Sportler. Nachdem beispielsweise die Volleyballer zahlreiche Erfolge errangen, möchten nun auch die Basketballer nachziehen. Die Ausgangssi­tuation ist allerdings eine andere.

Die Mannschaft, im Vorjahr Absteiger aus der Oberliga, erwischte einen Traumstart in der Landesliga. Mit 4:0 Punkten gewann sie zunächst beide Auftaktspiele. Dann jedoch geschah das Mißgeschick. Die Siege wur­den auf dem grünen Tisch wieder aberkannt. Der Grund: Der neben den Spielerpässen für eine Spielberechtigung erforderliche Mannschaftsmeldebogen traf einige läge zu spät beim Landesverband (BBV) ein. Damit stürzten die Potsdamer Korbjäger fürs erste von der Täbellenspitze in den Keller. Dennoch, erzählt Stefan Köhler, seit 1989 im Tbam,unser Ziel ist eine Plazierung unter den ersten drei der Landesliga. Das scheint nach wie vor realistisch. Dafür trai­nieren die Männer um Spieler-Ttainer Luci- an Tbpper kontinuierlich. Das Handicap: derzeit treffen sie sich nur einmal wöchent­lich, um gemeinsam am Können zu arbei­ten. Zu selten, wie sie es selbst einschätzen.

Der Stamm der Mannschaft spielt seit vier Jahren zusammen. Eine reine Studenten­truppe war es nie. Vielmehr stehen da Leh­rer, ein Tischler, Arzt, Kraftfahrer und ande­re mehr auf dem Parkett.

Heute gehören zum Kern der Auswahl Ste­fan Köhler, Center (High Post), Daniel Golze, linker Flügel (Forward), Thomas Kotsch, rechter Flügel (Forward), Holger Müller, Playmaker, und Thomas Rösch, Center (Low Post). Tbppers Spielerdecke jedoch ist breiter. Ca. 15-16 Leute stehen ihm gegenwärtig im erweiterten Kreis zur Verfügung.Das bedeutet nicht, daß es immer ohne Probleme bei der Mann­schaftsaufstellung abgeht, berichtet Köh­ler.Wir wohnen alle weit auseinander, ha­ben unterschiedliche Verpflichtungen.

Die Ballkünstler wissen um ihre Stärken und Schwächen. Athletik und Kampfgeist stimmen.Bei der Beherrschung von Grundtechniken jedoch gibt es Reserven, meint der an der Humboldt-Universität Ber­lin das Fach Landwirtschaft belegende Stu­dent.Auch einige Täktikdefizite müssen wir ausmerzen, Spielverständnis und Spiel­aufbau verbessern. Zu sehr bestimmen noch Einzelaktionen das Geschehen.

Für den USV begann das Jahr '96 gleich mit zwei Hiobsbotschaften: Thomas Rösch zog sich einen Bänderriß zu und steht für die gesamte Saison nicht mehr zur Verfügung. Stefan Köhler selbst laboriert an einer Bän­derdehnung. Bisher aber sieht die Bilanz gut aus. Immerhin, die Hinrunde konnten die Basketballenthusiasten Mitte Dezember mit Täbellenrang fünf unter neun Bewerbern und 8:8 Punkten abschließen. Nun schauen sie optimistisch in die Rückrunde. Letztlich ru­hen ihre Hoffnungen auch auf den beiden Neuzugängen aus der Jugend: Kai Landvoigt und Sascha Prentzel. Am 7. Januar allerdings erwiesen sich die Gegner Motor Ebers­walde II und USV Cottbus als zu stark. Die Uni-Crew verlor die Matches mit 56:64 bzw. 55:72. Das nächste Heimspiel findet am 25. Februar 1996 in der Golmer Sporthalle statt. Dann trifft das Tbam um 10.00 Uhr auf den OSC Potsdam und um 13.00 Uhr auf den TSV Schwedt. Wer bereits vorher Basketball- Luft schnuppern möchte, kann das tun. Vom 16.-18. Februar gibt es in Golm wieder die Basket-Open, das nunmehr zweite Türnier seiner Art. Dessen Organisatoren hoffen auf eine tolle Atmosphäre, viel Szenenapplaus und faire Partien. EG.

KINDL-TROPHAE FÜR BABELSBERG

Tigers zeigten Bulls die Krallen

Das FußballteamBabelsberg 03-Sponso- ring siegte Anfang Dezember 1995 im Fi­nale gegen den USV (Universitätssport­verein) mit 3:0 und gewann das zum zwei­ten Mal ausgetragene Fußballturnier Freizeit-Fußball-Ereunde. Damit wech­selte der von der Kindl-Brauerei gestifte­te Wanderpokal für ein Jahr den Besitzer. Der Vorjahressieger, die Mannschaft des Ostdeutschen Rundfunks Brandenburgs (ORB), erreichte diesmal nur den dritten Platz und mußte sich deshalb von der Trophäe trennen.

Insgesamt nahmen acht Mannschaften an diesem von Manfred Thieme und Siegfried Adermann organisierten Türnier teil, die sich zunächst in Gruppenspielen und da­nach in den Begegnungen um die End­plazierungen gegenüberstanden. Das Tür­mer zeichnete sich auch in diesem Jahr nicht zuletzt durch die Tbilnahme von Pro­minenz aus Politik, Wirtschaft und Sport aus. Ob nun die Politiker Rolf Kutzmutz und Detlef Kaminski oder die ehemaligen Sport­ler Jens Peter Herold, Hans-Ulrich Graphen- thin und Hans Georg Beyer, alle spielten mit, nahmen einen kleinen Imbiß zu sich und verbrachten somit einige unterhaltsa­me Stunden miteinander. Dank gilt dem

Amtsleiter des Sport- und Bäderamtes, Jörg Haake, der es ermöglichte, daß das Füß- ballturnier in der Sporthalle der Heinrich- Mann-Alee stattfinden konnte. Zwischen den Partien des TürmersFreizeit-Füßball- Freunde fand ein neues, eigenständiges

Füßballturnier statt, derKindl-Supercup der Studenten". Die vier besten Mannschaf­ten der letzten Ballnacht spielten unter dem Modusjeder gegen jeden" um den von der Kindl-Brauerei gestifteten Pokal. Während die TbamsAemania Golm" undTraktor Meniskuskicker" chancenlos waren, spiel­ten dieT3-Red Bulls und dieBabelsber­ger Tigers) punktgleich in einem packen­den Finale um den Türniersieg. Mit einem 1:1 und einem Tor besser in der Endaus­wertung holten sich dieTigers den Super­

cup. Damit konnte die Mannschaft endlich wieder erfolgreich gegen dieRed Bulls bestehen, die immerhin dreifacher Ball­nachtgewinner in Folge sind. Mit diesem Türniersieg haben die Spieler derTigers, die ausnahmslos an der Juristischen Fakul­tät in Potsdam-Babelsberg studieren, nun ein weiteres Zeichen gesetzt. Mit ihnen wird bei der nächstenBallnacht der Männer" im April stark zu rechnen sein. Den Grundstein für eine Ablösung des noch amtierenden Ballnachtmeisters wurde bereits vor die­sem Türnier gelegt, als dieBabelsberger Tigers" den zum zweiten Mal ausgetrage­nenJura-Cup" gewannen und sich somit automatisch für die Ballnacht qualifizierten. As zweite Mannschaft der Juristen, die am Füßballturnier im April teilnehmen darf, empfahl sich das TbamAufbau Ost mit dem Vize-Titel desJura-Cups. Al diese sportlichen Ereignisse tragen die Hand­schrift Manfred Thiemes vom Bereich Hochschulsport der Uni Potsdam, der sich Jahr für Jahr mit Hilfe einiger Studenten, wie z.B. Ane Schröder, für den Jura-Cup um die Organisation und Durchführung der Füß- ballwettkämpfe kümmert. Die Studenten danken es ihm mit ihrer starken Präsenz bei den Türnieren. Ronald Huster

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