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(1.1.2019) 03
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KEINE PROBLEME MIT REFERENZEN

Hilfestellung für das Schreiben von Gutachten für Auslandsstipendien oder -aufenthalten

Referenzen sind mitunter nicht so leicht zu schreiben und nebenbei zu erledigen, wie es sich Studierende manchmal vorstellen, wenn sie sich mit dieser Bitte an ihre Betreu­er oder Kontaktpersonen wenden. Hoch­schulen im Ausland, insbesondere in den USA und Übersee, haben durch ihr spezifi­sches Ausbildungssystem oft besondere Forderungen an Gutachten entwickelt. Eini­ges davon in der Referenz berücksichtigt zu finden, kann für den Kandidaten nur förder­lich sein, zumal internationale Stipen­diengeber zunehmend mehr Wert auf aus­führliche, aussagekräftige Beurteilungen der Kandidaten legen. Deshalb sollten den Gutachtern in jedem Falle der Lebenslauf des zu Beurteilenden und die Darstellung seines Studienvorhabens vorliegen. Aus den Erfahrungen im Umgang mit Stipendiengebern, Bewerbungsunterlagen, Referenzen für deutsche und ausländische Studierende und aus den dadurch mögli­chen Vergleichen hat die Leiterin des Aka­demischen Auslandsamtes, Antje Bürger, die folgenden Hinweise zu einigen inhaltli­chen Tbilaspekten von Referenzen für Stu­dienaufenthalte im Ausland abgeleitet. Sie sollen Interessenten als Hilfestellung und Anregung dienen und bitte nicht als Vor­schrift verstanden werden.

In Referenzen, Beurteilungen, Gutachten für Auslandsstudienaufenthalte sollten bzw. könnten folgende Punkte Berücksichtigung finden:

1. Seit wann und woher kennen Sie den Be­werber?

2. Bisherige, gegenwärtige und mögliche weitere akademische Entwicklung des Kan­didaten im Zusammenhang mit dem ge­planten Studium, Abschluß, Berufsziel, Qualifizierungsvorhaben

3. Relevanz des geplanten Auslandsstu­dienaufenthaltes für den weiteren Studien­verlauf des Kandidaten; Einbettung des Vor­habens in den Studiengang, Durchführbar­keit in Relation zu den bisherigen Vorarbei­ten oder absolvierten Semestern, zu erwar­tender akademischer Zugewinn

4. Motivation und Vorbereitung des Bewer­bers auf den Auslandsaufenthalt; Tfeilnahme an..., Beschäftigung mit..., Kontakte zu...

5. Entscheidende, besondere geistige Fä­higkeiten des Kandidaten, möglichst am konkreten Beispiel festzumachen (Vortrag, Referat, Belegarbeit...) im Vergleich mit den anderen Studierenden des Faches bzw. des Jahrganges (gehört zu den ...% der Besten); dies ist besonders wichtig bei Fach­disziplinen, in denen Studienleistungen nicht studienbegleitend oder nicht differen­ziert benotet werden.

6. Soziales, gesellschaftliches, kulturelles, sportliches Engagement des Kandidaten, so­

weit es Ihnen bekannt ist, als Ausdruck seiner Leistungsfähigkeit, Kontaktfähigkeit, Einsatz­bereitschaft, 'Iteamfähigkeit, Flexibilität usw.

7. Persönliche Reife des Kandidaten, Ge­samteindruck.

8. Sie haben versucht darzustellen, was sie/ erhat und andere nicht und schließen Ihre Referenz am besten mit einer eindeutigen Stellungnahme zum Antrag des Kandidaten. Im Akademischen Auslandsamt der Um gibt es einige englischsprachige Beispiele, die jederzeit abgerufen werden können.

Antje Bürger

Stipendien für Romanisten

Für das Studienjahr 1996/97 bietet der Deut­sche Akademische Austauschdienst (DAAD) Stipendien zum Studium in Frankreich, Spa­nien und Italien für Studierende der Roma­nistik mit den Schwerpunkten französisch, Spanisch bzw. Italienisch.

Diese Stipendien ermöglichen die Tbünah- me an einem sechsmonatigen Studien­programm mit akademischer Betreuung an folgenden Universitäten: Frankreich: Paris III (Asmeres), Clermont-Ferrand II, Lille III, Lyon II, Nantes, Poitiers, Rennes II, Tou­louse II und Tours; Spanien: Universidad Complutense de Madrid und Universität de Barcelona; Italien: Universitä degli Studi di Pavia. Die Stipendien für Italien werden aus Mitteln der italienischen Regierung finan­ziert und sind um weitere drei Monate verlängerbar.

Bewerben können sich Studierende, die sich im Sommersemester 1996 im 4. bis 6. Fachsemester befinden und spätestens zum Ende des Semesters ihre Zwischen­prüfung abgelegt haben werden. Die Be­werbungen sind über das Akademische Auslandsamt, Am Neuen Palais 10, Haus 06, Zimmer 104-106, einzureichen. Dort sind auch der Ausschreibungstext und die Be­werbungsunterlagen zu erhalten sowie der Abgabetermin zu erfragen. Eine Direktbe­werbung beim DAAD ist nicht möglich, pl.

Ein kostenlosesBerufsstarter-Seminar bietet das Unternehmen MLP (Marschol- lek, Lautenschläger & Partner AG) ab dem Sommersemester 1996 auch an der Universität Potsdam an.

Die Veranstaltung richtet sich an Absolven­ten aller Studienrichtungen und möchte umfassend über die richtige Bewerbungs­strategie informieren. Von der Gestaltung des Anschreibens und Lebenslaufes über das Vörstellungsgespräch und den Arbeits­vertrag bis hin zu dem zu erwartenden Ein-

SPRACHKURSE IM AUSLAND

Der Deutsche Akademische Austausch­dienst (DAAD) hat auch für diesen Sommer im Rahmen seines Sonderprogrammes für ostdeutsche Studierende Sprachkurssti­pendien für Englisch und französisch aus­geschrieben. Die Stipendien werden für Frankreich, Großbritanmen/Irland und die USA vergeben. 25 Studenten der Universi­tät Potsdam haben sich im Januar um ein solches Stipendium für den englischspra­chigen Raum beworben. Für französisch lag nur eine Bewerbung vor. Im April wer­den die Bewerber durch den DAAD be­nachrichtigt, ob sie erfolgreich waren: Auf vier Bewerbungen kam in den vergangenen Jahren etwa eine Stipendienzusage. Spra­chenzentrum und Auslandsamt der Univer­sität haben in Ergänzung zu den Sommer­sprachkursen des DAAD nun ein Pro­gramm organisiert, das jeweils in den Semesterpausen für Hörer aller Fakultäten einige Plätze für Sprachkurse an der Uni- versity of Sussex at Bnghton/Großbntanni- en anbietet, bei denen die Kursgebühren er­lassen werden. Interessenten können mit Dr. Heidrun Klemm im Sprachenzentrum Kontakt aufnehmen. Für Studenten, die zur Profilierung ihrer Sprachkenntnisse eigene Mittel einsetzen wollen, gibt es im Auslands­amt (Am Neuen Fdlais, Haus 06, Raum 105) Angebote und Adressen internationaler Sprachschulen und Kursanbieter. Außer­dem hat das Auslandsamt seit 1992 einen Partner in Großbritannien, der Potsdamer Studenten 15% Preisnachlaß für alle über das ganze Jahr angebotenen Sprachkurse (drei, vier, sechs und zwölf Wochen) in Ver­bindung mit einem unkomplizierten Bewer­bungsverfahren gewährt. Die Sprachschu­le befindet sich in Chester, einer der älte­sten englischen Städte, und bietet neben ei­ner gediegenen Sprachausbildung eine wohltuende familiäre Atmosphäre und Be­treuung an. Die Unterbringung erfolgt aus­schließlich in Gastfamilien. Informationen und Bewerbungsunterlagen sind im Aus­landsamt bei Antje Bürger erhältlich. A.B.

kommen sollen alle Fragen rund um den Berufseinstieg angesprochen werden. Ebenso wird beleuchtet, welche Abgaben an den Staat zu leisten sind und welche Ansprüche an das gesetzliche Versor­gungssystem daraus resultieren.

Das nächste Seminar findet am Donners­tag, dem 30. Mai 1996, um 18.00 Uhr in Raum 169 des Hauptgebäudes der Potsda­mer Universität am Standort Babelsberg- Griebnitzsee statt. Interessierte Absolven­ten melden sich bitte unter der Ttel.-Nr. (030) 283931-0 direkt bei MLP an. mt.

PUTZ 3/96

Berufsstarter-Seminar

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