Heft 
(1.1.2019) 04
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MATHEMATIKER AUF DER CeBIT '96

berg aus einer vergleichenden Perspektive. Diplomsoziologe Uwe Koch (Arbeitsbereich Sport und Gesellschaft) dokumentierte Ent­wicklungsstand und Kooperationsformen andhand einer Analyse von Kooperations­maßnahmen im Land Brandenburg. Die Be­sonderheiten der brandenburgischen Schul­sport-Arbeitsgemeinschaften (SAG) stellte Dr. Detlef Krüger (ebenfalls Sport und Ge­sellschaft) vor. In der engagiert geführten Diskussion verdeutlichten die Tteilnehmer die unterschiedlichen Zielsetzungen der beiden Fördermodelle. Angemahnt wurde eine stärkere Profilierung der Fördermaß- nahmen im schulischen und außerschuli­schen Sport. Die Potsdamer Arbeitsgruppe unter Leitung von Prof. Dr. Jürgen Baur hat sich vorgenommen, die konkreten Modell­maßnahmen im Rahmen eines Forschungs- Projekts demnächst genauer unter die Lupe zu nehmen. Der Arbeitsbereich Sport und Gesellschaft der Universität Potsdam hat in den vergangenen Jahren bereits mehrfach Beratungsaufgaben für Sportorganisationen übernommen. B.J.

29 Mio. für die Wissenschaft

Die Volkswagen-Stiftung in Hannover hat in den ersten drei Monaten dieses Jahres 29 Mio. Mark für wissenschaftliche Institutionen im In- und Ausland bewilligt. Das Kuratorium beschloß auf seiner Frühjahrssitzung auch, mit erweiterter Thematik unter dem neuem NamenTransformation von wirtschaftli­chen, politischen und gesellschaftlichen Sy­stemen einen Schwerpunkt fortzusetzen, in dem seit 1990 mit insgesamt 22,8 Mio. Mark bereits 144 Einzelvorhaben zum wirtschaft­lichen Systemwandel insbesondere in Mittel­und Osteuropa gefördert worden sind. Ins­gesamt bietet die Stiftung derzeit Förderun­gen in 20 Schwerpunkten an. VW

Für den Normalverbraucher ist die Mathe­matik zumeist trocken und langweilig. Nicht so für das Tteam um Prof. Dr. Peter Maaß aus dem Institut für Mathematik. Seit Jahren werden in seinem Arbeitsbereich an der Universität Potsdam Hoch- leistungsalgonthmen ent­wickelt, die ohne die mo­derne Mathematik nicht denkbar wären. Auf der diesjährigen CeBIT-Messe 96 in Hannover stellte er nun drei seiner For- schungs- und Entwick­lungsschwerpunkte der Öffentlichkeit vor. Zu die­sen Schwerpunkten gehö­ren Waveletmethoden, mit denen sich Kompressions­raten in der Bildverarbei­tung erzielen lassen. Er­hebliche Performance-Pro­bleme bei der Bildübertra- gung (z.B. des Bildtelefons) verlieren dadurch ihren Schrecken.

Ausgestellt wurden auch Forschungsergebnisse, die für Archive in­teressant sein könnten, in denen Papier­berge auf ihre Digitalisierung warten. Die Ablage in große Datenbanken steht und fällt mit der automatischen Erkennung der Attri­bute. Bei kleinen Schriften, verklebten Buchstaben, vergilbten Dokumenten stößt die kommerzielle Tbxterkennungssoftware (OCR) schnell an ihre Grenzen. Wiederum sind es ausgefeilte mathematische Techni­ken, die diese scheinbaren Erkennungs­grenzen auflösen. Für diese Erfindung von Peter Maaß und seinen Mitarbeitern wurde im September 1995 ein Ratentantrag ge­

stellt. Dies gilt ebenfalls für eine Ge- meinschafts-entwicklung von Prof. Maaß und Prof. Louis aus Saarbrücken, die einen weiteren Teil der CeBIT-Präsentation ein­nahm: Die Erfolge in der Computertomo­

graphie sind zum Tfeil spektakulär. Wesent­lich für ihr Fünktiomeren ist jedoch, daß die Röntgenquelle mit hoher Präzision um das Beobachtungsobjekt herum geführt werden kann. Ein Einsatz der klassischen ffechniken zur Beurteilung der Qualität großer Objekte (z.B. einer Flugzeugtragfläche) ist daher nicht möglich. Die Potsdamer Mathematiker jedoch zeigten auf der Messe, wie sich mit modernen mathematischen Methoden aus wenigen Meßdaten und sehr einfachen Meßgeometrien zumindest noch Risse, Sprünge, Luftblasen und andere Material- Störungen aufspüren lassen. H.S.

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