STUDIEREN IN POTSDAM IST BELIEBT
Bei jenen Examen spielten insbesondere Fächer der Sprach- und Kulturwissenschaften mit einem Anteil von 34,6 Prozent eine dominierende Rolle. Dem folgten die mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächer mit 29,9 Prozent noch vor denjenigen der Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften mit 21,3 Prozent. PG.
SOMMER-SPRACHKURSE IM AUSLAND 1996
Deutsche Hochschulangehörige können sich beim Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) eingehend über das vielfältige Angebot an Sommersprachkursen europäischer Hochschulen informieren. Gerade hat der DAAD hierzu drei neu gestattete Broschüren herausgegeben. Darm werden über 250 Kurse an Hochschulen in fast allen europäischen Ländern vorgestellt, so u.a. Englisch in Großbritannien und Irland (Heft 1), Französisch in Frankreich, Belgien und der Schweiz (Heft 2) sowie andere Landessprachen und Staaten, darunter Schwedisch in Lund, Polnisch in Krakau, Russisch in Minsk, Katalanisch in Barcelona, Litauisch in Vilnius oder Griechisch in Thessaloniki (Heft 3).
Die Hefte enthalten Angaben über Kurs- inhalte und Termine, Tteilnahmevorausset- zungen und Gebühren sowie Kosten für Unterkunft und Verpflegung, Außerdem sind für weitere Informationen und Anmeldungen die Anschriften der Veranstalter angegeben. Die Broschüren gibt es beim Akademischen Auslandsamt der Universität Potsdam, Am Neuen Palais, Haus 06, Zimmer 101 bis 105. zg.
TÜRLER-CARTOON- WETTBEWERB 1996
In diesem Jahr findet der Türler-Cartoon- Wettbewerb zum Thema „BERLINER ZEIT- ZEICH(N)EN“ erstmals neben Berlin auch in Potsdam statt. Initiator des Wettbewerbs ist der Schweizer Juwelier Franz Türler, der seit Dezember 1993 in Berlin-Mitte präsent ist. Der bis zum Jahre 2000 jährlich stattfindende Wettbewerb geht nach 1994 und 1995 in die dritte Runde. Tfeilnehmen können eingeschriebene Studentinnen und Studenten der Potsdamer und Berliner Universitäten sowie Hoch- und Fachhochschulen. Für die ersten drei Plätze werden insgesamt 12.000,- DM Preisgeld vergeben. Die Ausschreibung erfolgte bereits über Aushänge und Handzettel, Abgabeschluß der Cartoons ist allerdings erst der 26. Juni 1996. Anfragen zum Wettbewerb können an Steffen Ebert von der PR-Agentur cmi unter der Ttelefonnummer 030/327 80 817 gerichtet werden. S.E.
Kürzlich begann auch an der Um Potsdam das Sommersemester 1996, mit ihm schrieben sich zahlreiche neue Studenten in den geistes- und sozialwissenschaftlichen Fächern ein. In den naturwissenschaftlichen Diplomstudiengängen dagegen erfolgt die Immatrikulation nur zum Wintersemester. Von der Attraktivität der Potsdamer Hochschule zeugt nicht zuletzt die Zahl der gegenwärtig 8400 Studierenden. Zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres waren es 7300. Die Zahl der Vollzeitstudierenden beträgt 5150 im Vergleich zu 4724 im Jahre 1995.
Von den 8400 Studentinnen und Studenten befinden sich 208 im 1. Hochschulsemester und 454 im 1. Fachsemester. Besonders beliebt bei den Studienanfängern waren dieses Mal die Fächer der Juristischen- bzw. Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen
Für das Studienjahr 1997/98 schreibt die Fhlbright-Kommission kombinierte Reise- und Aufenthaltsstipendien zum Studium an amerikanischen Hochschulen aus. Studenten deutscher Universitäten können sich noch bis zum 31. Mai 1996 über das Akademische Auslandsamt ihrer Hochschule bewerben. Graduierte Interessenten bewerben sich direkt über die Fulbright-Kommis- sion, Theaterplatz 1A, 53177 Bonn. Bewerber müssen die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen und mindestens im dritten Fachsemester eingeschrieben sein.
Das weltweite Fulbright-Programm wurde 1946 von dem amerikanischen Senator J. William Fulbright ins Leben gerufen und feiert in diesem Jahr sein 50jähriges Bestehen. Ziel des Fulbright-Programmes ist es, über die Vertiefung eigener akademischer Interessen hinaus den deutsch-amerikanischen Kulturaustausch durch die Begegnung mit dem Gastland zu fördern. Ful-
Fakultät, Hier ist der Hauptanteil der Studienanfänger mit 230 im 1. Fachsemester zu verzeichnen. Davon entfallen 55 Prozent auf die Rechtswissenschaften, 36 Prozent auf die Sozialwissenschaften und 9 Prozent auf die Wirtschaftswissenschaften. Die Sprachen fanden innerhalb der Fächergruppe der Sprach- und Kulturwissenschaften mit 73 von 112 Anfängern das größte Interesse. Was die angestrebten Abschlüsse betrifft, so wollen 126 Studienanfänger die Ausbildung mit dem Staatsexamen in der Rechtswissenschaft, 104 mit dem Magister, 72 mit dem Diplom und 59 mit einem Lehramt beenden. 59 junge Leute nahmen ein Promotionsstudium auf. (Es handelt sich hierbei um vorläufige Zahlen, da die Losverfahren zum Zeitpunkt der Ermittlung der Angaben noch nicht abgeschlossen waren.) B.E.
bright-Bewerber sollten neben der sehr guten fachlichen Qualifikation auch fundierte Kenntnisse über die Landeskunde und die tagespolitischen Themen der beiden Länder besitzen.
Viele Fülbright-Alumni, darunter heute zahlreiche Führungskräfte, haben nach eigenem Bekunden von den guten Studienbedingungen an amerikanischen Hochschulen und von der Möglichkeit sich anschließender Studienpraktika persönlich und beruflich außerordentlich profitiert. Der transatlantische Dialog habe ihnen - so die Stipendiaten - eine neue Sicht für das Leben in der internationalen Völkergemeinschaft eröffnet.
Zusätzliche Informationen über das Fulbright-Stipendienprogramm beim Akademischen Auslandsamt der Universität Potsdam, Tim Neuen Palais, Haus 06, Zimmer 101-105 oder bei der Fulbright-Kommission in Bonn. B.I.
Die Um Potsdam entwickelte sich in den letzten Jahren zu einem attraktiven Studienort. Das belegen auch die Immatrikulationszahlen für das Sommersemester 1996. Ilse Stanitzki (rechts), Mitarbeiterin im Studentensekretariat, hatte deshalb alle Hände voll zu tun. Foto: Fritze
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INTERESSE AN FULBRIGHT-STIPENDIEN?
PUTZ 4/96
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