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(1.1.2019) 04
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STUDIEREN IN POTSDAM IST BELIEBT

Bei jenen Examen spielten insbesondere Fächer der Sprach- und Kulturwissenschaf­ten mit einem Anteil von 34,6 Prozent eine dominierende Rolle. Dem folgten die ma­thematisch-naturwissenschaftlichen Fä­cher mit 29,9 Prozent noch vor denjenigen der Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissen­schaften mit 21,3 Prozent. PG.

SOMMER-SPRACHKURSE IM AUSLAND 1996

Deutsche Hochschulangehörige können sich beim Deutschen Akademischen Aus­tauschdienst (DAAD) eingehend über das vielfältige Angebot an Sommersprachkur­sen europäischer Hochschulen informie­ren. Gerade hat der DAAD hierzu drei neu gestattete Broschüren herausgegeben. Darm werden über 250 Kurse an Hoch­schulen in fast allen europäischen Ländern vorgestellt, so u.a. Englisch in Großbritan­nien und Irland (Heft 1), Französisch in Frankreich, Belgien und der Schweiz (Heft 2) sowie andere Landessprachen und Staa­ten, darunter Schwedisch in Lund, Polnisch in Krakau, Russisch in Minsk, Katalanisch in Barcelona, Litauisch in Vilnius oder Grie­chisch in Thessaloniki (Heft 3).

Die Hefte enthalten Angaben über Kurs- inhalte und Termine, Tteilnahmevorausset- zungen und Gebühren sowie Kosten für Unterkunft und Verpflegung, Außerdem sind für weitere Informationen und Anmel­dungen die Anschriften der Veranstalter angegeben. Die Broschüren gibt es beim Akademischen Auslandsamt der Universi­tät Potsdam, Am Neuen Palais, Haus 06, Zimmer 101 bis 105. zg.

TÜRLER-CARTOON- WETTBEWERB 1996

In diesem Jahr findet der Türler-Cartoon- Wettbewerb zum ThemaBERLINER ZEIT- ZEICH(N)EN erstmals neben Berlin auch in Potsdam statt. Initiator des Wettbewerbs ist der Schweizer Juwelier Franz Türler, der seit Dezember 1993 in Berlin-Mitte präsent ist. Der bis zum Jahre 2000 jährlich stattfin­dende Wettbewerb geht nach 1994 und 1995 in die dritte Runde. Tfeilnehmen kön­nen eingeschriebene Studentinnen und Stu­denten der Potsdamer und Berliner Univer­sitäten sowie Hoch- und Fachhochschulen. Für die ersten drei Plätze werden insge­samt 12.000,- DM Preisgeld vergeben. Die Ausschreibung erfolgte bereits über Aus­hänge und Handzettel, Abgabeschluß der Cartoons ist allerdings erst der 26. Juni 1996. Anfragen zum Wettbewerb können an Steffen Ebert von der PR-Agentur cmi unter der Ttelefonnummer 030/327 80 817 gerich­tet werden. S.E.

Kürzlich begann auch an der Um Potsdam das Sommersemester 1996, mit ihm schrie­ben sich zahlreiche neue Studenten in den geistes- und sozialwissenschaftlichen Fä­chern ein. In den naturwissenschaftlichen Diplomstudiengängen dagegen erfolgt die Immatrikulation nur zum Wintersemester. Von der Attraktivität der Potsdamer Hoch­schule zeugt nicht zuletzt die Zahl der gegen­wärtig 8400 Studierenden. Zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres waren es 7300. Die Zahl der Vollzeitstudierenden beträgt 5150 im Vergleich zu 4724 im Jahre 1995.

Von den 8400 Studentinnen und Studenten befinden sich 208 im 1. Hochschulsemester und 454 im 1. Fachsemester. Besonders be­liebt bei den Studienanfängern waren dieses Mal die Fächer der Juristischen- bzw. Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen

Für das Studienjahr 1997/98 schreibt die Fhlbright-Kommission kombinierte Reise- und Aufenthaltsstipendien zum Studium an amerikanischen Hochschulen aus. Studen­ten deutscher Universitäten können sich noch bis zum 31. Mai 1996 über das Akade­mische Auslandsamt ihrer Hochschule be­werben. Graduierte Interessenten bewer­ben sich direkt über die Fulbright-Kommis- sion, Theaterplatz 1A, 53177 Bonn. Bewer­ber müssen die deutsche Staatsangehörig­keit besitzen und mindestens im dritten Fachsemester eingeschrieben sein.

Das weltweite Fulbright-Programm wurde 1946 von dem amerikanischen Senator J. William Fulbright ins Leben gerufen und feiert in diesem Jahr sein 50jähriges Beste­hen. Ziel des Fulbright-Programmes ist es, über die Vertiefung eigener akademischer Interessen hinaus den deutsch-amerikani­schen Kulturaustausch durch die Begeg­nung mit dem Gastland zu fördern. Ful-

Fakultät, Hier ist der Hauptanteil der Studien­anfänger mit 230 im 1. Fachsemester zu ver­zeichnen. Davon entfallen 55 Prozent auf die Rechtswissenschaften, 36 Prozent auf die Sozialwissenschaften und 9 Prozent auf die Wirtschaftswissenschaften. Die Sprachen fanden innerhalb der Fächergruppe der Sprach- und Kulturwissenschaften mit 73 von 112 Anfängern das größte Interesse. Was die angestrebten Abschlüsse betrifft, so wollen 126 Studienanfänger die Ausbildung mit dem Staatsexamen in der Rechtswissen­schaft, 104 mit dem Magister, 72 mit dem Diplom und 59 mit einem Lehramt beenden. 59 junge Leute nahmen ein Promotions­studium auf. (Es handelt sich hierbei um vorläufige Zahlen, da die Losverfahren zum Zeitpunkt der Ermittlung der Angaben noch nicht abgeschlossen waren.) B.E.

bright-Bewerber sollten neben der sehr guten fachlichen Qualifikation auch fundier­te Kenntnisse über die Landeskunde und die tagespolitischen Themen der beiden Länder besitzen.

Viele Fülbright-Alumni, darunter heute zahl­reiche Führungskräfte, haben nach eige­nem Bekunden von den guten Studien­bedingungen an amerikanischen Hoch­schulen und von der Möglichkeit sich an­schließender Studienpraktika persönlich und beruflich außerordentlich profitiert. Der transatlantische Dialog habe ihnen - so die Stipendiaten - eine neue Sicht für das Le­ben in der internationalen Völkergemein­schaft eröffnet.

Zusätzliche Informationen über das Ful­bright-Stipendienprogramm beim Akade­mischen Auslandsamt der Universität Pots­dam, Tim Neuen Palais, Haus 06, Zimmer 101-105 oder bei der Fulbright-Kommission in Bonn. B.I.

Die Um Potsdam entwickelte sich in den letzten Jahren zu einem attraktiven Studienort. Das belegen auch die Immatrikulationszahlen für das Sommersemester 1996. Ilse Stanitzki (rechts), Mitarbeiterin im Studentensekretariat, hatte deshalb alle Hände voll zu tun. Foto: Fritze

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INTERESSE AN FULBRIGHT-STIPENDIEN?

PUTZ 4/96

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