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(1.1.2019) 04
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SOMMERJOBBEN ODER -STUDIUM IN DEN USA

Die Serviceangebote des Council on International Educational Exchange e.V.

Der Sommer steht bald wieder vor der Tür und damit stellt sich für manchen die FVage, wie die Semesterferien nutzbrin­gend und gleichzeitig interessant erlebt werden könnten. Einmal ausbrechen aus dem Alltag, etwas ganz anderes tun, als bishertraditionell gehabt, das würde schon sehr reizen! Aber - wohin und wie? Hier bietet der Council on International Educational Exchange e.V, eine interna­tionale gemeinnützige Organisation für Bildungsaustausch mit Sitz in Bonn und einer seit 1990 in Berlin bestehenden Au­ßenstelle, mit seinem Sommerprogramm für Studentinnen und Studenten eine Al­ternative in Übersee.

Gegenwärtig läuft derCountdown für alle diejenigen, die sich für das ausschließlich Studierenden zugängliche Austauschpro­grammWork & Travel USA (Sommer­jobben) bewerben oder für eine fachliche Weiterqualifizierung an einer amerikani­schen Universitäten vom Council beraten und einschreiben lassen wollen.

Alles, was Interessierte für die Jobsuche und den Alltag in den USA wissen müssen, erfahren sie bei Vorbereitungstreffen in Deutschland und in New York. Die nächsten Treffen von Work & Travel USÄ'-Tteilneh- mern in Berlin finden am 24. Mai, 5. und 26. Juli statt. Anmeldungen für den Sommer 1996 sind noch möglich beimCouncil-Büro in Berlin: Tfel. 030/4 42 79 52.

Sommerstudium in den USA

Amerikanische Universitäten bieten im Sommer, zwischen den regulären Seme­stern, Lehrveranstaltungen an. DieseSum­mer Sessions stehen oft auch Studieren­den, Abiturienten und Berufstätigen aus dem Ausland offen - gute Englischkennt­nisse vorausgesetzt. Amerikanische Studie­rende nutzen die Summer Sessions häufig, um Versäumtes nachzuholen oder zusätzli­checredits" (Scheinen" vergleichbar) zu sammeln.

Reduzierte Studiengebühren und verein­fachte Einschreibung sind die Vorteile des Studiums im Sommer. In der Zeit von Juni bis September werden Kurse in fast allen Fach­

richtungen angeboten, von Architektur bis Zoologie. Besonders groß ist die Auswahl in Fächern wieManagement" undEcono­mics. Eine Session dauert drei bis zehn Wochen. Häufig vermittelt eine sechs- oder achtwöchigeSummer Session" den Lehr­stoff eines ganzen Semesters. Am Ende ei­ner Session stehen Prüfungen; über die er­brachten Leistungen wird ein Zertifikat aus­gestellt. Die in den USA erbrachten Leistun­gen können - nach vorhenger Absprache - in Deutschland anerkannt werden.

Der Council wird im Auftrag der amerika­nischen Universitäten tätig: er hilft bei der Auswahl geeigneter Fachkurse, der Ein­schreibung zum Studium, dem Geld­transfer, organisiert die Unterkunft im Stu­dentenwohnheim und klärt für die Anstrags­teller die Voraussetzung zum Erhalt des not­wendigen Studentenvisums. B.C.

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Das ProgrammWork & Travel USA"

Es ermöglicht jedes Jahr zwischen dem 1. Juni und dem 19. Oktober (Reisedaten nach eigener Wahl) etwa 700 Studentinnen und Studenten aus Deutschland in den USA zu jobben, und zwar legal, mit Visum und ei­ner Arbeitserlaubnis. Der Council ist von den Behörden der USA autorisiert, dieses Austauschprogramm durchzuführen. Im Gegenzug ermöglicht er in Zusammenar­beit mit der Zentralstelle für Arbeitsvermitt­lung der Bundesanstalt für Arbeit (ZÄV), amerikanische Studenten einen Sommerjob in Deutschland.

Die Jobs, mit denen die Tteilnehmer am Work & Travel USA-Programm ihr Geld verdienen, sind so unterschiedlich wie die interessierten Studentinnen und Studenten selbst: die einen verbringen als Rettungs­schwimmer oder Eisverkäufer den ganzen läg am Strand, andere arbeiten in Schlips und Kragen oder im feinen Kostüm an der Rezeption eines Hotels oder in einer Bank. Den Job sucht sich jede(r) selbst. Dies ge­schieht durch schriftliche Bewerbungen von Deutschland aus, auch mit Hilfe des Summer Employment Directory. Hierbei handelt es sich um eine umfangreiche Adressensammlung von Arbeitgebern in den USA, die schon seit vielen Jahren mit dem Council in FragenSommerjobs für ausländische Studierende in Verbindung stehen. Auch Bewerbungen an Ort und Stel­le in den USA sind im Rahmen des Pro­gramms erlaubt und werden praktiziert.

DAS INFO-MOBIL KOMMT

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Wen es zum Studium in die Ferne zieht, der kann sich demnächst auf nicht ganz alltägliche Weise am Infomobil der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland informieren. Anfang Mai dieses Jahres startete es zu einer dreimonatigen Tour an 45 Hochschulen und Fachhochschulen im gesamten Bundesgebiet. Die Universität Potsdam wird, wie im Vorjahr (unser Foto), Besuchsstation sein. Am 12. Juni 1996 - dem Täg des Unisommerfestes - können interessierte Studenten dann in der Zeit von 10.00 bis 15.00 Uhr vor der Mensa auf dem Uni-Komplex I Am Neuen Palais konkrete Firagen stellen, Infomaterial mitnehmen oder erste Kontakte knüpfen. Auskunft erteilt das Infomobil- fbam in jedem Fall zu europäischen Bildungs- und Forschungsprogrammen, insbesondere zu den Programmen SOCRATES, LEONARDO und JUGEND FÜR EUROPA III. Auch die Brandenburger Mitglieder des Europäischen Parlaments, Anne-Kann Glase sowie Norbert Glante, stehen zeitweise für ein Gespräch zur Verfügung. PG./Foto: Fritze

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PUTZ 4/96