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RUFE
Einen Ruf hat abgelehnt:
Prof. Dr. Barbara Krähe, Philosophische Fakultät II der Universität Potsdam, auf eine C4-Professur für Sozialpsychologie an der Universität Bonn.
Prof. Dr. Barbara Krähe, Philosophische Fakultät II der Universität Potsdam, auf eine C4-Professur für Sozialpsychologie an der Universität Kiel.
Einen Ruf hat angenommen:
Prof. Dr. Harald Hermann, Juristische Fakultät der Universität Potsdam, auf eine C4- Professur für Privat- und Wirtschaftsrecht an der Universität Erlangen-Nürnberg.
Einen Ruf nach Potsdam haben erhalten:
Prof. Dr. Dr. Rainer Hofmann, Universität Köln, auf eine C4-Professur für Öffentliches Recht mit dem Schwerpunkt Staatsrecht in der Juristischen Fakultät.
Dr. habil. Eberhard Sandschneider, Universität des Saarlandes, auf eine C3-Professur für Vergleichende Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Ostasien in der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät.
Einen Ruf nach Potsdam haben angenommen:
Prof. Dr. Hans-Rudolf Bork, Zentrum für Agrarlandschafts- und Landnutzungsforschung e.V Müncheberg, auf eine C4-Pro- fessur für Landschaftsökologie und Bodenkunde im Institut für Geographie und Geoökologie der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät.
Prof. Dr. Barbara Krähe, Universität Potsdam, auf eine C4-Professur für Sozialpsychologie im Institut für Psychologie der Philosophischen Fakultät II.
Dr. Andreas Schwill, Universität Stuttgart, auf eine C4-Professur für Didaktik der Informatik im Institut für Informatik der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät.
DESIGNIERTE LEITERIN DES FONTANE-ARCHIVS
Als Nachfolgerin von Manfred Horlitz wird am 1. September 1996 Hanna Delf von Wolzogen die Leitung des Theodor Fontane Archivs (FAP) in Potsdam übernehmen. Wie Peter Schaefer, der amtierende Leiter des FAP bestätigte, ist Delf von Wolzogen derzeit noch an der Freien Universität Berlin tätig. Zuvor arbeitete die Literaturwissenschaftlerin als Geschäftsführerin des Moses Mendelssohn Zentrums, wo sie den 1995 erschienenen Briefwechsel zwischen Gustav Landauer und Fritz Mauthner mit- herausgab. Anschließend war sie am Institut für Germanistik der Universität Potsdam angestellt. ade
DER WEG ZUR EINHEIT
Mafred Görtemaker ist Jubiläumsautor der „Informationen zur politischen Bildung"
Sie sind mittlerweile ein Bestseller und haben längst die 300-Millionen-Marke überschritten: die vergütungsfrei von der Bundeszentrale für politische Bildung herausgegebenen Informationen zur politischen Bildung. Sachlich, allgemeinverständlich und doch knapp zusammengefaßt widmen sie sich seit 1952 Themen staatsbürgerlichen Interesses, wie z.B. einzelnen Ländern und ihren Systemen oder auch historischen Prozessen und ihrer Einordnung in einen größeren Zusammenhang. Die jetzt erschienene Jubiläumsausgabe - das Heft Nummer 250 - war deshalb auch dem Bundespräsidenten Prof. Dr. Roman Herzog Anlaß dafür, den Herausgebern wie dem Autor des Jubiläumsheftes, Prof. Dr. Manfred Görtemaker aus dem Historischen Institut der Universität Potsdam, zu danken. Er tat dies in einer kleinen Feierstunde in der Bonner Villa Hammerschmidt am Dienstag, den 21. Mai 1996.
Das Thema des Jubiläumsheftes ist der Weg zur Einheit Deutschlands. Manfred Görtemaker beschreibt darin, wie die Tbilung Deutschlands nach 1945 trotz des entschlossenen Willens der Siegermächte, die Macht des Deutschen Reiches dauerhaft zu zerschlagen, nicht das unmittelbare Ergebnis des Zweiten Weltkrieges, sondern eine Folge des Ost-West-Konfliktes wurde. Westintegration auf der einen Seite und Einfügung in das sowjetische Imperium auf der anderen Seite folgten, jedoch auch Veränderungen im Zeichen der Entspannung ab den siebziger Jahren. Daß der Weg hin zu dem Zusammenbruch des SED-Regimes und einer deutsch-deutschen Vereinigung allerdings noch weit war, macht Görtemaker u.a. anhand zahlreicher Quellen (wie Protokolloder Redeauszügen) deutlich, bevor er ein Fazit über Deutschland nach der Wiedervereinigung zieht.
Die Zusammenarbeit zwischen der Bundeszentrale für politische Bildung und dem Historiker Prof. Dr. Manfred Görtemaker entwickelte sich in den letzten Jahren kontinuierlich: So hat die Bundeszentrale sein Buch „Deutschland im 19. Jahrhundert - Entwick- lungslmien“, das 1983 erstmals erschien und jetzt die vierte Auflage erreicht hat, an die Schulen als eines der Standardwerke für den Geschichtsunterricht in der Oberstufe der Gymnasien weitergegeben. Des weiteren schrieb Görtemaker, dessen Forschungsschwerpunkte die Deutsche Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts sowie die Ost-West- Beziehungen sind, im Heft Nummer 246 der Informationen zur politischen Bildung über den Ost-West-Konflikt - gefolgt von der Auf-
Bundespräsident Roman Herzog (links), ließ es sich nicht nehmen, Prof. Dr. Manfred Görtemaker als dem Jubiläumsautor der Informationen zur politischen Bildung persönlich zu danken.
Foto: Eduard N. Fiegel
forderung, doch auch als Autor bei der Herausgabe des aktuellen Jubiläumsheftes mitzuwirken. Dieser Bitte kam er gerne nach: „Ich möchte mit dem Heft auch einer möglichen Legendenbildung über den Weg zur Einheit Deutschlands entgegenwirken, sachlich informieren und dadurch zu einer Diskussionsbildung beitragen“, erklärte Görtemaker. Durch die Abgabe des Heftes an Schulen und eine geplante Gesamtauflage von 2,5 Millionen Exemplaren hofft er nun auf eine entsprechende Breitenwirkung. Das Heft Nummer 250 der Informationen zur politischen Bildung über den Weg zur Einheit" kann schriftlich bei der Franzis-Druck GmbH, Postfach 15 07 40, 80045 München angefordert werden. Hg.
WISSENSCHAFTSPREIS FÜR PROFESSOR KLEGER
Einen von drei mit jeweils 9 000 DM dotierten Wissenschaftspreisen zum Thema „Füsion von Berlin und Brandenburg“ erhielt Ende April 1996 Prof. Dr. Heinz Kleger von der Universität Potsdam. Die Vereinigung der Unternehmensverbände in Berlin und Brandenburg e.V (UVB) und die Freie Universität Berlin würdigten damit die Forschungsarbeiten des Lehrstuhlinhabers für Politische Theorie in der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät. Seit Oktober 1994 leitet der Wissenschaftler ein von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) finanziertes Berlin-Brandenburg-Pro- jekt. Es trägt den Titel „Metropolitane Transformation im Großraum Berlin“. Damit im Zusammenhang steht die umfangreiche Publikation „Europäische Urbanität - Politik der Städte“, deren Herausgeber Heger ist.
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