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(1.1.2019) 06
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Ordnung eingearbeiteten und das Lehramt betreffenden Passagen herausgenommen werden. Seme uneingeschränkte Zustim­mung erteilte er hingegen den besonderen Prüfungsbestimmungen für die Magister­studiengänge Griechische Philologie so­wie der Studienordnung für die Ausbil­dung von Lehramtsstudiengängen im Fach Erdkunde.

Im weiteren Verlauf der Sitzung verabschie­deten die Senatonnnen und Senatoren eine bildungspolitische Erklärung als verbindli­chen Heil des SOKRATES-Hochschulantra-

ges der Universität Potsdam, der sich in Vor­bereitung befindet. Der Senat unterstützt alle Maßnahmen, die zur Beteiligung der Univer­sität am genannten Programm beitragen. SOKRATES wurde im März 1994 durch die Europäische Union mit einer Laufzeit bis 1999 beschlossen; es enthält Bestandteile der Vorgängerprogramme ERASMUS und LINGUA in veränderter Form. Der Senat sieht dieses neue Programm als Chance für die Universität Potsdam an, ihre Auslandsbe­ziehungen neu zu überdenken und konzep­tionell aufzuarbeiten. Hg.

ES WURDE GEWÄHLT

Drei Täge lang - vom 25. bis zum 27. Juni 1996 - hatten die Mitglieder der Potsdamer Universität die Möglichkeit, über die perso­nelle Zusammensetzung der Selbstverwal­tungsorgane Konzil, Senat und Fakultätsräte abzustimmen. Die vorläufigen Wahlergeb­nisse liegen nun vor - und sehen in puncto Wahlbeteiligung leider auch nicht besser aus, als an anderen Hochschulen üblich: Haben von den Professoren insgesamt im­merhin noch 68,94% (das sind 162 von 235 Wahlberechtigten) von ihrem Wahlrecht Ge­brauch gemacht, so konnten sich von den wissenschaftlichen Mitarbeitern lediglich noch 22,09% (das entspricht 247 von 1.118) zur Wahl aufraffen. Auch wenn man von die­sen Zahlen die Lehrbeauftragten und die über das sogenannte Wissenschaftler-Inte- grations-Programm WIP nur noch bis Ende 1996 finanzierten Mitarbeiter abzieht, ändert sich an dem recht geringen Wahl­interesse dieser Gruppe nur wenig: Blieben doch dann von insgesamt 913 Berechtigten 247 (das entspricht 27,05%) übrig, die zur Wahlurne geschritten sind. Bei den nicht- wissenschaftlichen Mitarbeitern in Tbchnik und Verwaltung schließlich beteiligten sich 31,29% (214 von 684) und bei den Studie­renden gar nur 9,36% (das sind 474 von den 5.064 Berechtigten) an den Gremienwah­len. Im Vergleich zu den Ergebnissen der

letzten Wahl, die 1994 stattfand, hat sich die Wahlbeteiligung damit insgesamt gesenkt. Damals gaben von den Professoren 71,86% ihre Stimme ab, die wissenschaftlichen Mit­arbeiter waren mit 42,98% und die nicht­wissenschaftlichen Mitarbeiter mit 36,43% dabei. Allein die Beteiligung der Studieren­den lag mit damals 7,9% noch unter dem jet­zigen Ergebnis.

Die Amtszeit der neu Gewählten beginnt am 1. Oktober 1996 und beträgt zwei Jahre - mit Ausnahme der Gruppe der Studierenden, deren Vertreter jedes Jahr neu gewählt wer­den müssen. Aufgeteilt nach den einzelnen Bereichen, stellt sich die aktuelle Wahlbetei­ligung wie folgt dar:

Der Senat protestiert

In seiner 34. Sitzung am 27. Juni 1996 sah sich der Senat aufgrund der bedrohlichen Haushaltssituation des Landes gezwun­gen, auf die außerordentlich prekäre Lage der Universität Potsdam aufmerksam zu machen und formulierte einstimmig die folgende Resolution:

Der Senat nimmt die der Universität Potsdam auferlegte Einsparung in Höhe von 3,55 Mio. DM mit Bestürzung zur Kenntnis. Diese Summe greift an die Sub­stanz der Universität. Ihre Situation wird durch die äußerst restriktive Bewirtschaf­tung der Stellen für wissenschaftliche Mit­arbeiter zusätzlich erheblich erschwert. Die beschränkten Wiederbesetzungs­möglichkeiten legen gerade insoweit der Universität ein Sonderopfer auf, weil mit wissenschaftlichen Mitarbeitern regelmä­ßig nur Zeitverträge abgeschlossen wer­den und darum viel häufiger als in anderen staatlichen Bereichen Stellen frei werden und der Besetzungssperre unterfallen. Der Senat macht darauf aufmerksam, daß unter diesen Voraussetzungen der Aufbau der Universität nicht gelingen kann. Er appelliert an alle politischen Kräfte des Landes, sich ihrer Verantwortung für Wis­senschaft, Fbrschung, Lehre und Weiter­bildung bewußt zu sein, die Aufgabe und Auftrag der Universität sind. Wird ihr die Möglichkeit genommen, ihre Aufgaben sinnvollzu erfüllen, wird dem Land schwe­rer Schaden zugefügt.

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