Ordnung eingearbeiteten und das Lehramt betreffenden Passagen herausgenommen werden. Seme uneingeschränkte Zustimmung erteilte er hingegen den besonderen Prüfungsbestimmungen für die Magisterstudiengänge Griechische Philologie sowie der Studienordnung für die Ausbildung von Lehramtsstudiengängen im Fach Erdkunde.
Im weiteren Verlauf der Sitzung verabschiedeten die Senatonnnen und Senatoren eine bildungspolitische Erklärung als verbindlichen Heil des SOKRATES-Hochschulantra-
ges der Universität Potsdam, der sich in Vorbereitung befindet. Der Senat unterstützt alle Maßnahmen, die zur Beteiligung der Universität am genannten Programm beitragen. SOKRATES wurde im März 1994 durch die Europäische Union mit einer Laufzeit bis 1999 beschlossen; es enthält Bestandteile der Vorgängerprogramme ERASMUS und LINGUA in veränderter Form. Der Senat sieht dieses neue Programm als Chance für die Universität Potsdam an, ihre Auslandsbeziehungen neu zu überdenken und konzeptionell aufzuarbeiten. Hg.
ES WURDE GEWÄHLT
Drei Täge lang - vom 25. bis zum 27. Juni 1996 - hatten die Mitglieder der Potsdamer Universität die Möglichkeit, über die personelle Zusammensetzung der Selbstverwaltungsorgane Konzil, Senat und Fakultätsräte abzustimmen. Die vorläufigen Wahlergebnisse liegen nun vor - und sehen in puncto Wahlbeteiligung leider auch nicht besser aus, als an anderen Hochschulen üblich: Haben von den Professoren insgesamt immerhin noch 68,94% (das sind 162 von 235 Wahlberechtigten) von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht, so konnten sich von den wissenschaftlichen Mitarbeitern lediglich noch 22,09% (das entspricht 247 von 1.118) zur Wahl aufraffen. Auch wenn man von diesen Zahlen die Lehrbeauftragten und die über das sogenannte Wissenschaftler-Inte- grations-Programm“ WIP nur noch bis Ende 1996 finanzierten Mitarbeiter abzieht, ändert sich an dem recht geringen Wahlinteresse dieser Gruppe nur wenig: Blieben doch dann von insgesamt 913 Berechtigten 247 (das entspricht 27,05%) übrig, die zur Wahlurne geschritten sind. Bei den nicht- wissenschaftlichen Mitarbeitern in Tbchnik und Verwaltung schließlich beteiligten sich 31,29% (214 von 684) und bei den Studierenden gar nur 9,36% (das sind 474 von den 5.064 Berechtigten) an den Gremienwahlen. Im Vergleich zu den Ergebnissen der
letzten Wahl, die 1994 stattfand, hat sich die Wahlbeteiligung damit insgesamt gesenkt. Damals gaben von den Professoren 71,86% ihre Stimme ab, die wissenschaftlichen Mitarbeiter waren mit 42,98% und die nichtwissenschaftlichen Mitarbeiter mit 36,43% dabei. Allein die Beteiligung der Studierenden lag mit damals 7,9% noch unter dem jetzigen Ergebnis.
Die Amtszeit der neu Gewählten beginnt am 1. Oktober 1996 und beträgt zwei Jahre - mit Ausnahme der Gruppe der Studierenden, deren Vertreter jedes Jahr neu gewählt werden müssen. Aufgeteilt nach den einzelnen Bereichen, stellt sich die aktuelle Wahlbeteiligung wie folgt dar:
Der Senat protestiert
In seiner 34. Sitzung am 27. Juni 1996 sah sich der Senat aufgrund der bedrohlichen Haushaltssituation des Landes gezwungen, auf die außerordentlich prekäre Lage der Universität Potsdam aufmerksam zu machen und formulierte einstimmig die folgende Resolution:
„Der Senat nimmt die der Universität Potsdam auferlegte Einsparung in Höhe von 3,55 Mio. DM mit Bestürzung zur Kenntnis. Diese Summe greift an die Substanz der Universität. Ihre Situation wird durch die äußerst restriktive Bewirtschaftung der Stellen für wissenschaftliche Mitarbeiter zusätzlich erheblich erschwert. Die beschränkten Wiederbesetzungsmöglichkeiten legen gerade insoweit der Universität ein Sonderopfer auf, weil mit wissenschaftlichen Mitarbeitern regelmäßig nur Zeitverträge abgeschlossen werden und darum viel häufiger als in anderen staatlichen Bereichen Stellen frei werden und der Besetzungssperre unterfallen. Der Senat macht darauf aufmerksam, daß unter diesen Voraussetzungen der Aufbau der Universität nicht gelingen kann. Er appelliert an alle politischen Kräfte des Landes, sich ihrer Verantwortung für Wissenschaft, Fbrschung, Lehre und Weiterbildung bewußt zu sein, die Aufgabe und Auftrag der Universität sind. Wird ihr die Möglichkeit genommen, ihre Aufgaben sinnvollzu erfüllen, wird dem Land schwerer Schaden zugefügt. “
90, a»
70.00K,
sjam
40,00%
»3.00%
10 , 00 %
0 , 00 %
Pfeil. Patt
■ wtssenschaßl.
Q Mstarb. Tecnräkf Verwaltung D Studenten (ohne Aufbau)
Wählergruppen in den Wahlbezirken
Hg./Graphik: Zimmermann
Kfz-Versicherung:
Wenigfahrer, Lady-Tarif, Garagen-Rabatt, Single-Tarif, Schönwetter-Rabatt ....
Alles klar Q
Unser Computer berücksichtigt alle Besonderheiten. Wir sagen Ihnen auch, wo es „Haken und Oesen“ gibt.
Schopenhauerstr. 27 14467 Potsdam ^ 0331-90 981-0 0331 - 90 9*1 -13
ferungs
Holen Sie sich Ihren kostenlosen Vergleich!
PUTZ 6/96
Seite 17