Volleyball mit größtem Zuspruch
Foto: Fritze
Benno und seine Weiber...
In unmittelbarer Nähe des Sportplatzes vergnügten sich die Kleinen beim Kinderfest. Für gute Stimmung sorgten dabei „Benno und'seine Weiber". Die Truppe, der achtjährige Benno und seine drei zwölfjährigen Mitstreiterinnen Marie, Jenny und Steffi, zeigte mit harten Rhythmen voll, was in ihr steckt. Etwas Konkurrenz dazu bot die Malstraße. Entstanden war sie auf Initiative des Studierendenrats. Für die Knirpse gab es sogar eine fachkundige Betreuung. Die Malerinnen Dorothea Neumann und Ines Wersich von der Kunstwerkstatt Potsdam mühten sich mit ihren Schützlingen um wunderschöne Bilder. Diejenigen Jungen und Mädchen, die weniger künstlerisch veranlagt schienen, tobten auf der Hopseburg. Der Bereich Hochschulsport hatte sie im Vorfeld des Ereignisses mit Unterstützung des Märkischen Hirnerbundes zur Verfügung gestellt bekommen. PG.
„Die Einbindung des Uni- Sportfestes in die große Sommerfete erwies sich als Glückstreffer.“.meint Dr. Erhard Buchholz, Leiter des Bereiches Hochschulsport. „Unsere Befürchtungen, daß mögliche Akteure aufgrund anderer Veranstaltungen wegbleiben würden, bestätigten sich zum Glück nicht", resümiert er. Im Gegenteil, viele Disziplinen hätten sogar Tteilnehmerrekorde verzeichnet.
Ganz oben auf der Beliebtheitsskala stand dabei der Volleyball. Immerhin 23 Mannschaften stritten hier um den Sieg. Das Türmer fand deshalb auf sieben Plätzen zugleich statt. Unter den antretenden Teams befanden sich diesmal auch vier reine Mitarbeiter-Auswahlen. Als ähnlich attraktiv offenbarte sich erwartungsgemäß König Füßball. Beachtliche 22 Mannschaften waren es hier, die um das so beliebte runde Leder kämpften. Mit jener Resonanz konnte der Streetball in diesem Jahr noch nicht aufwarten. Dennoch, es gab so viele Tteilnehmer wie noch nie. Am Ende der Wettkämpfe schließlich erhielten einer al
ten Tradition folgend die jeweils drei Erstplazierten Pokale und Sektflaschen. In Empfang nehmen konnten sie die Spieler der Tteams „Gremlins“, „Referendare", „Scheiß egal“ (Volleyball), „Babelsberger Tigers“, „1. FC Arsenal Kümmerling '90 e.V“, „Roadrunners" (Fußball) sowie „Känguruhs", „Babelsberg II“ und „Babelsberg I“ (Streetball). Wer sich nicht an diese eher klassischen Sportarten wagte, hatte an jenem Täg trotzdem die Chance zum Mitmachen. Wettbewerbe im Kricket, Badminton oder Tischtennis beispielsweise luden förmlich dazu ein.
Zu einem Höhepunkt des gesamten Festes gestaltete sich das Benefiz-Fußballspiel für den an Leukämie erkrankten Potsdamer Schüler Stefan. Die Begegnung entschieden die Lehrkräfte des Instituts für Sportwissenschaft letztendlich für sich. Mit 3:1 konnten sie eine Studentinnenauswahl bezwingen. In der Sammelbüchse landeten schließlich knappe 400,- DM. Eine Spende des Rektorats half wesentlich beim Zustandekommen des Erlöses.
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Viel Spaß hatten die Kleinen an der Malstraße.
Foto: Fritze
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PUTZ 6/96