Heft 
(1.1.2019) 06
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STUDENTENEXPRESS" IM EINSTUNDEN-TAKT

Jetzt alle Uni-Standorte auf Schienenweg verbunden

Studenten und Mitarbeiter der Potsdamer Uni mußten lange auf diesen Akt warten. Anfang Juni war es endlich soweit. Dank in­tensiver Arbeit von Hans Leister, des Re­gionalbereichsleiters für Berlin-Branden­burg der Deutschen Bahn-AG, und ande­rer fand ein bis dahin nicht einfach zu ver­wirklichendes Projekt seinen Abschluß: mit der Einführung des Sommerfahiplans wurde die schon seit dem 17. Dezember vergangenen Jahres funktionierende Re­gionalbahnlinie von Nauen über Golm, Wildpark, Charlottenhof, Potsdam (Stadt) nun nach Griebnitzsee verlängert.

Auf dem Bahnsteig Griebnitzsee gab es aus diesem Anlaß nur wenige läge nach der of­fiziellen Umstellung Grund zum Feiern: der vorerst im Einstundentakt verkehrende Zug erhielt seine symbolische Häufe auf den Na­menStudentenexpreß. Baustadtrat Detlef Kaminski wertete in einer Ansprache die Neuerung als Zugewinn für die Universitäts­stadt Potsdam. Zugleich äußerte er den per­sönlichen Wunsch nach einer zentraleren Ansiedlung der Alma mater in der City-Mit­te - Zukunftsmusik für alle Beteiligten. Vor allem aber freute sich der Kommunalpoliti­ker für die Studenten,die jetzt pünktlich zu ihren Veranstaltungen kommen.

Auch Ingo Schöning vom Studierendenrat der Einrichtung verlieh seiner Genugtuung über das Erreichte Ausdruck. In der Vergan­genheit hätten die durch ihn vertretenen Kommilitonen schließlich oft längere Fahrzei­ten in Kauf nehmen müssen. An die Adres­se der Deutschen Bahn-AG richtete der künf­tige Geoökologe gleich noch eine ganz kon­krete Forderung: die der Hinzunahme des Bahnhofs Wannsee in die Streckenführung. Es müßte doch im Interesse des Unterneh­mens sein, den Studentenexpress an einer zentralen Station enden zu lassen, sagte er. Die gegenwärtige Lösung stelle so noch nicht das Nonplusultra dar.

Uni-Prorektorin Prof. Dr. Helene Harth, als ehemalige Vorsitzende des Verkehrsaus­schusses der Hochschule wesentlich am Zustandekommen der nunmehr besseren Anbindung aller drei Uni-Standorte auf dem Schienenwege beteiligt, setzte die Liste of­fener Wünsche fort. Die Fahrzeiten nämlich sollten in Zukunft möglicherweise noch ver­dichtet werden. Sie jedenfalls könne sich, wie übrigens auch Schöning, einen Halb- stunden-Täkt durchaus vorstellen.

Die Inbetriebnahme des bis Griebnitzsee durchgehenden Studentenexpresses war m zurückliegender Zeit mehrmals ver­schoben worden. Verzögerungen bei der Fertigstellung des dortigen Fußgängertun­nels aufgrund schlechter Wetter-

Pro/ Dr. Helene Harth, Hans Leister von der Deutschen Bahn-AG und Studentenvertreter Ingo Schöning (v.l.n.r.) geben die Fahrt zwischen Golm und Griebnitzsee frei. Foto: Fritze

bedingungen und fehlender Finanzen bil­deten hierfür die Ursache. Ab Ende Juli '96 soll die Unterführung nun laut Angaben von Peter Lorenz aus dem örtlichen Tief­bauamt nach zunächst nur halbseitiger Nutzung den Reisenden ohne Hindernisse zur Verfügung stehen. Probleme gab es auch beim Neubau des entsprechenden Bahnsteigs. Für dessen Gelingen machte sich insbesondere Hans Leister, Regional­bereichsleiter Berlin-Brandenburg bei der Deutschen Bahn-AG, stark. Die dafür not­wendigen Mittel, ca. 1,5 Mio DM, stamm­ten aus dem Etat für die Verkehrsprojekte Deutsche Einheit. RG.

Promotionsstipendium

Aus Anlaß seines 25jährigen Jubiläums hat der Verlag Peter Lang in Frankfurt ein auf zwei Jahre befristetes Promotionsstipendium ausgeschrieben. Das Arbeitsvorhaben muß sich mit der Problematik der deutschen Wie­dervereinigung befassen. Bewerber können aus derGeschichts-, der Politik-, der Sprach- und Literatur-, der Rechts-, den Wirtschafts­wissenschaften, der Pädagogik oder der Soziologie kommen sowie bei entsprechen­dem Themenbezug auch aus weiteren Dis­ziplinen. Das Stipendium ist mit 1500,- DM/ Monat dotiert. Außerdem ermöglicht es, die Dissertation ohne Druckkostenzuschuß im Verlag Peter Lang zu veröffentlichen. Bewer­bungsschluß ist der 31. Oktober 1996. Die Ausschreibungsunterlagen sind erhältlich bei: Peter Lang GmbH, Postfach 940 225, D- 60460 Rrankfurt/M., Fax 069/78 58 93. mt.

Umweltträgerkarte

Die kleine Umweltträgerkarte der Bahn ver­eint mehrere Vorteile: Sie zeigt den Fährplan der Regionalbahnlinie (RB 21) mit Anschluß­möglichkeiten an den Potsdamer Bahnhöfen - auch zum Nahverkehr. Sie ist Träger für die Umweltkarte und sie zeigt, was Potsdams Studenten so alles können: eine Studentin und ein Student der Fachhochschule Pots­dam haben im Rahmen des von der Agentur kontur betreute Projekt vier Titelmotive für die Kärtchen entworfen. Thema: Student in Potsdam. Verteilt werden die Umweltträger­karten vom Partner der Uni, derExklusiv Tourismus GmbH, und dem Studierenden­rat (dort bitte nach den Karten fragen), mt.

Stutfente« in Potsdam

Trainee-Programm

Die Barmer-Krankenkasse bietet ein Trai­nee-Programm an, in dem Hochschulabsol­venten gezielt und praxisnah für ihre späte­re Führungstätigkeit in der Barmer ausge­bildet werden.Karriere machen kann man in der Barmer auf drei Wegen: im Geschäfts­stellenbereich, im Vertragsbereich und in der Hauptverwaltung. Interessenten wen­den sich an: Barmer, Bezirksverwaltung Potsdam, Sekretariat/Personal, Helene-Lan- ge-Straße 6/7, 14469 Potsdam pm.

Mitarbeiter gesucht

Die weltweit tätigeEuro Service Bau- und Immobiliengruppe sucht Studierende als Mitarbeiter. Vörkenntnisse in der Bau- und Immobilienbranche sind nicht erforderlich. Wer Interesse hat, kann sich im Internet un­ter der Adressehttp://www.ilink.de/euroser- vice über das Angebot informieren, PCs mit Internet-Anschluß stehen an der Univer­sität Potsdam (u. a. Am Neuen Palais, Haus 9, Erdgeschoß) zur Verfügung. mt.

PUTZ 6/96

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