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(1.1.2019) 06
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wickelte und bereits vielfach angewandte Methode zur Steuerung von Chaos.

Die Zusammenarbeit mit den Potsdamer Wissenschaftlern begann bereits vor eini­gen Jahren. Gemeinsam wurden Projekte bearbeitet, Workshops über komplexe Übergänge zwischen regulärem und chao­tischem Verhalten organisiert sowie ge­meinsame Publikationen veröffentlicht. Während seines neuerlichen Aufenthaltes an der Universität Potsdam sind weitere gemeinsame Studien vorgesehen. Unter­sucht werden soll dabei beispielsweise die Frage, inwieweit durch Menschen verur­sachte Einflüsse zu gravierenden Klima- und Umweltveränderungen führen können.

B.E.

Zusammenarbeit steht obenan

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Zu Beginn des Sommersem'esters fand die diesjährige Personalversammlung der Mitarbei­ter aus Tbchnik und Verwaltung statt ln deren Verlauf trug der Vorsitzende des zuständigen Personalrates, Manfred Süring (unser Bild), den Tätigkeitsbericht vor Die Ausführungen spiegel­ten die Problematik der Personalratsarbeit und das Bemühen um eine enge Zusammenarbeit mit der Dienststellenleitung wider. Rektor Prof. Dr. Wolfgang Loschelder und Kanzler Alfred Klein versicherten in ihren Begrüßungsanspra­chen ebenfalls ihr Bemühen um eme vertrauens­volle Zusammenarbeit../Foto: Tribukeit

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_ * Banddurchsagen Tag + Nacht!

Mathematische Kooperation in Aktion

Der Mathematiker Prof. Dr. Heinz Junek (links) und sein Wissenschaftskollege Prof. Dr. Wladi­mir Odyniec aus St. Petersburg arbeiten auf dem Gebiet der Funkhonalanalysis eng zusam­men. Foto: FTitze

Im Juni 1995 wurde der Partnerschafts­vertrag zwischen der Universität Potsdam und der Pädagogischen Universität in St. Petersburg verlängert. In diesem Rahmen setzen 1996 und 1997 Mathematiker die ge­meinsame Forschung zur Funktionalana­lysis fort. Deutscher Partner ist die For­schungsgruppe von Prof. Dr. Heinz Junek aus dem Institut für Mathematik. Das russi­sche Team leitet Prof. Dr. Wladimir Ody­niec. Nicht nur neue wissenschaftliche Er­gebnisse resultieren aus dieser Zusammen­arbeit. Auch Grundlagen für neue Studien­lehrgänge an der Mathematischen Fakultät in St. Petersburg wurden gelegt.

Die Erfahrungen, die der kürzlich an der Uni Potsdam weilende russische Gast sam­melte, halfen ihm auch bei dem Abschluß eines Vertrages zwischen der Bundes­akademie für öffentliche Verwaltung im Bundesministerium des Innern und der Hochschule für Administration beim Magi­strat von St. Petersburg. Unter Leitung deut­scher Professoren konnten dank dieses Vertrages in den Jahren 1994 bis 1996 mehr als 500 hochstehende Beamte des Peters­burger Magistrats und der zugehörigen Großkreise umgeschult werden.

Für die Ausprägung des europäischen Ge­dankens hält Wladimir Odyniec den Aus­tausch von Ideen und neuen Erkenntnis­sen für sehr wichtig. Durch die Sparpolitik der Regierung in Moskau seien in den letz­ten fünf Jahren die Auflagen mathemati­scher Zeitschriften beträchtlich gesunken. Viele neue Resultate warteten auf ihre Ver­öffentlichung. Als Vorsitzender eines der fünf Dissertationsräte in ganz Rußland habe er in den letzten Jahren 60 Disser­tationsverfahren auf den Gebieten Mathe­matische Analysis, Didaktik der Mathema­tik und Didaktik der Informatik betreut. Daher besteht sein besonderes Interesse dann, die Ergebnisse dieser Dissertatio­nen auch den Potsdamer Mathematikern bekanntzumachen. O.W.

Im Interesse der Kinder

Seit zwei Jahren besteht eine sich vertie­fende Zusammenarbeit zwischen der Schule am Griebnitzsee und dem Institut für Grundschulpädagogik der Universität Potsdam. Es begann mit der Unterstützung der Kinder durch Kunststudentinnen bei der Ausgestaltung des Schulhauses. Gute Ideen und künstlerisches Können übertru­gen sich schnell auf die Kinder der jetzigen 6. Klassen. Sie fertigten lebensgroße Figu­ren, die die Neubauflure verschönerten. Mit Beginn des Sommersemesters 1994 boten Studentinnen im Rahmen des Pro­jektsSTUFE lese- und rechtschreib- schwachen Kindern ihre Hilfe an. Prof. Dr. Gerheid Scheerer-Neumann und Dr. Karin Becher leiteten sie an. Für jedes Kind, das diesen Einzelunterricht annahm, wurde ein eigener Förderplan entwickelt. Inzwi­schen gehört diese Zusammenarbeit zum festen Bestandteil der Schulwoche. Jedes Kind kann - so die Schulleitung und der Lehrerrat - einen großen Gewinn für sich verbuchen: die Leistungsfähigkeit ist ge­stiegen, das Selbstwertgefühl gestärkt. Die bis dahin oft enttäuschten Kinder finden zu ihrer eigenen Lerntechnik und merken, daß sich Mühe lohnt. Die Lehrer wiederum sprechen gern mit den Studentinnen über Fachprobleme und nehmen ihrerseits man­che neue Methode an. Peter Rrübing

Das Neue kommt!

Ab 16. September 1996

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PUTZ 6/96

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