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wickelte und bereits vielfach angewandte Methode zur Steuerung von Chaos.
Die Zusammenarbeit mit den Potsdamer Wissenschaftlern begann bereits vor einigen Jahren. Gemeinsam wurden Projekte bearbeitet, Workshops über komplexe Übergänge zwischen regulärem und chaotischem Verhalten organisiert sowie gemeinsame Publikationen veröffentlicht. Während seines neuerlichen Aufenthaltes an der Universität Potsdam sind weitere gemeinsame Studien vorgesehen. Untersucht werden soll dabei beispielsweise die Frage, inwieweit durch Menschen verursachte Einflüsse zu gravierenden Klima- und Umweltveränderungen führen können.
B.E.
Zusammenarbeit steht obenan
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Zu Beginn des Sommersem'esters fand die diesjährige Personalversammlung der Mitarbeiter aus Tbchnik und Verwaltung statt ln deren Verlauf trug der Vorsitzende des zuständigen Personalrates, Manfred Süring (unser Bild), den Tätigkeitsbericht vor Die Ausführungen spiegelten die Problematik der Personalratsarbeit und das Bemühen um eine enge Zusammenarbeit mit der Dienststellenleitung wider. Rektor Prof. Dr. Wolfgang Loschelder und Kanzler Alfred Klein versicherten in ihren Begrüßungsansprachen ebenfalls ihr Bemühen um eme vertrauensvolle Zusammenarbeit. Sü./Foto: Tribukeit
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Mathematische Kooperation in Aktion
Der Mathematiker Prof. Dr. Heinz Junek (links) und sein Wissenschaftskollege Prof. Dr. Wladimir Odyniec aus St. Petersburg arbeiten auf dem Gebiet der Funkhonalanalysis eng zusammen. Foto: FTitze
Im Juni 1995 wurde der Partnerschaftsvertrag zwischen der Universität Potsdam und der Pädagogischen Universität in St. Petersburg verlängert. In diesem Rahmen setzen 1996 und 1997 Mathematiker die gemeinsame Forschung zur Funktionalanalysis fort. Deutscher Partner ist die Forschungsgruppe von Prof. Dr. Heinz Junek aus dem Institut für Mathematik. Das russische Team leitet Prof. Dr. Wladimir Odyniec. Nicht nur neue wissenschaftliche Ergebnisse resultieren aus dieser Zusammenarbeit. Auch Grundlagen für neue Studienlehrgänge an der Mathematischen Fakultät in St. Petersburg wurden gelegt.
Die Erfahrungen, die der kürzlich an der Uni Potsdam weilende russische Gast sammelte, halfen ihm auch bei dem Abschluß eines Vertrages zwischen der Bundesakademie für öffentliche Verwaltung im Bundesministerium des Innern und der Hochschule für Administration beim Magistrat von St. Petersburg. Unter Leitung deutscher Professoren konnten dank dieses Vertrages in den Jahren 1994 bis 1996 mehr als 500 hochstehende Beamte des Petersburger Magistrats und der zugehörigen Großkreise umgeschult werden.
Für die Ausprägung des europäischen Gedankens hält Wladimir Odyniec den Austausch von Ideen und neuen Erkenntnissen für sehr wichtig. Durch die Sparpolitik der Regierung in Moskau seien in den letzten fünf Jahren die Auflagen mathematischer Zeitschriften beträchtlich gesunken. Viele neue Resultate warteten auf ihre Veröffentlichung. Als Vorsitzender eines der fünf Dissertationsräte in ganz Rußland habe er in den letzten Jahren 60 Dissertationsverfahren auf den Gebieten Mathematische Analysis, Didaktik der Mathematik und Didaktik der Informatik betreut. Daher besteht sein besonderes Interesse dann, die Ergebnisse dieser Dissertationen auch den Potsdamer Mathematikern bekanntzumachen. O.W.
Im Interesse der Kinder
Seit zwei Jahren besteht eine sich vertiefende Zusammenarbeit zwischen der Schule am Griebnitzsee und dem Institut für Grundschulpädagogik der Universität Potsdam. Es begann mit der Unterstützung der Kinder durch Kunststudentinnen bei der Ausgestaltung des Schulhauses. Gute Ideen und künstlerisches Können übertrugen sich schnell auf die Kinder der jetzigen 6. Klassen. Sie fertigten lebensgroße Figuren, die die Neubauflure verschönerten. Mit Beginn des Sommersemesters 1994 boten Studentinnen im Rahmen des Projekts „STUFE“ lese- und rechtschreib- schwachen Kindern ihre Hilfe an. Prof. Dr. Gerheid Scheerer-Neumann und Dr. Karin Becher leiteten sie an. Für jedes Kind, das diesen Einzelunterricht annahm, wurde ein eigener Förderplan entwickelt. Inzwischen gehört diese Zusammenarbeit zum festen Bestandteil der Schulwoche. Jedes Kind kann - so die Schulleitung und der Lehrerrat - einen großen Gewinn für sich verbuchen: die Leistungsfähigkeit ist gestiegen, das Selbstwertgefühl gestärkt. Die bis dahin oft enttäuschten Kinder finden zu ihrer eigenen Lerntechnik und merken, daß sich Mühe lohnt. Die Lehrer wiederum sprechen gern mit den Studentinnen über Fachprobleme und nehmen ihrerseits manche neue Methode an. Peter Rrübing
Das Neue kommt!
Ab 16. September 1996
UNIVERSITÄT
POTSDAM
YORLESI'NGS- UM)
§ PERSOXALVERZEICHMS
o WINTERSEMESTER
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PUTZ 6/96
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