Berliner Landschaftsmaler in den Römischen Bädern
August Wilhelm Schirmer (1802-1866) gehört zu jenen Künstlern, deren Namen nach dem Tod zunehmend in Vergessenheit gerieten. Dabei sind seine Arbeiten nicht nur aussagekräftige Zeugnisse einer Epoche Berliner Landschaftsmalerei, sondern der gesamten Schinkel-Zeit. Ein bedeutender Förderer des Künstlers war der preußische Kronpnnz und spätere König Friedrich Wilhelm IV Viele seiner Bilder sind im Besitz der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten. Jetzt zeigt eine Ausstellung in den Römischen Bädern des Parkes Sanssouci Gemälde, Aquarelle, Druckgrafiken, Porzellane und Dokumente. Sie ist bis zum 4. August 1996 täglich außer donnerstags von 9 bis 12 Uhr und von 12.30 bis 17 Uhr zu sehen, zg.
Fremder Autor
Das in der PUTZ 5/96 (S. 28f.) erschienene und mit „MAC“ Unterzeichnete Personenporträt von Prof. Dr. Meike Aissen-Crewett wurde nicht von der Professorin, sondern von Dr. Thomas Freitag geschrieben. Da Meike Aissen-Crewett ansonsten für eigene “texte das Kürzel „MAC“ verwendet, ergaben sich nach der Veröffentlichung diesbezüglich Mißverständnisse, die der Verfasser Thomas FVeitag bedauert.
„Bar jeder Vernunft" bietet Studenten-Rabatte
Das Berliner Comedy-Variete-Kabarett-Chan- son-Theater „Bar jeder Vernunft“ bietet Studierenden eine 50prozentige Ermäßigung an. Dieser Studenten-Rabatt gilt für alle Vorstellungen, kann aber nur an der Abendkasse (also nicht im Vorverkauf) eingelöst werden. Die „Bar jeder Vernunft“ befindet sich in der Schaperstr. 24, 10719 Berlin. Programminformationen unter “fei, 030/885692-0.
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Der Silhouetlenfilm des DtFA-Studios für Trickfilme Dresden
Das Silhouettenfilmschaffen des DEFA-Studios für Trickfilme Dresden steht noch bis zum 11. August 1996 im Mittelpunkt einer Ausstellung im Potsdamer Filmmuseum, Marstall. Den Schwerpunkt bildet das Lebenswerk Bruno J. Böttges von seinen ersten Versuchen bis zum letzten nicht mehr von ihm vollendeten Film „Die kleine Hexe". Eine Auswahl von Streifen, die neben nnd nach Böttge produziert wurden, vervollständigt diesen Überblick. Die Exposition ist dienstags bis freitags von 10 bis 17 Uhr, sams- ings und sonntags von 10 bis 18 Uhr zu sehen. Eintritt: 2,~ DM, ermäßigt 1,- DM. Abb.: zg.
Uni-Volleyballer erkämpften Finalteilnahme
Einen weiteren riesigen Erfolg konnten die Völleyballer der Um Potsdam jüngst in Münster verbuchen. Erstmals nämlich beteiligen sich die Studenten an den Deutschen Hochschulmeisterschaften. Hintergrund: In den Jahren zuvor trat die Potsdamer Uni- Auswahl lediglich in den für Studieneinrichtungen bis maximal 10.000 Studierende ausgeschriebenen Pokalwettkämpfen an. Nachdem dieser Pokal aber dreimal gewonnen wurde, stellten sich die Volleyballer nun erstmals einer größeren Herausforderung. Nach klaren 3:0-Siegen in der Vorrunde gegen die TU Dresden und die Humboldt Uni Berlin mußte man zur Zwischenrunde in Münster antreten. Aus dem Viererturnier qualifizierte sich nur der Erste für die Finalrunde. Fävont war der mehrfache Medaillengewinner und Gastgeber Uni Münster. Der bestatt denn auch das Endspiel gegen die Potsdamer. Die Brandenburger konnten sich aber im entscheidenden Moment erstaunlich steigern und zu großer Form auflaufen. Mit vier Spielern aus der Regionalliga und zwei Spielern aus der Landesliga überrollte man den sichtlich geschockten Gastgeber förmlich. Kapitän Erik Heidemann machte sein wohl bislang bestes Spiel für die Um Potsdam überhaupt und tneb seine Mitspieler zu einem hervorragendem Spiel. Im Angriff den Münsteranern ohnehin überlegen, konnten die Potsdamer überraschend auch in der Feldabwehr klare Vorteile für sich verbuchen. Der Favorit unterlag so schließlich mit 15:8 und 15:6.
Neben diesem Sieg bot die Nominierung dreier Potsdamer Spieler für die Deutsche Studentenauswahl weiteren Anlaß zur Freude. Erik Heidemann, Andreas Jurisch und Kai Becker sind die Glücklichen, die nun auf Einsätze in dem Tteam hoffen dürfen.
Jürgen Rabe
Nach Redaktionsschluß erreichte die PUTZ die Nachricht, daß der USV Potsdam im Finale Platz drei hinter den Teams aus Mainz und Hannover belegt hat!
35. Sanssouci-Pokal
Die Golmer Universitätssporthalle war jüngst Austragungsort interessanter Volleyball-Matches um den 35. Sanssouci-Pokal. Dabei trafen jeweils sechs Damen- und Herrenmannschaften aufeinander. Als Gastgeber fungierte der USV Potsdam, der bei den Herren auch den Pokal verteidigte, Einen sehr guten dritten Rang belegte USV Potsdam II. Bei den Damen erspielte sich der SC Potsdam den Pokal. In der Auseinandersetzung um Platz drei setzten sich die Frauen vom USV Potsdam gegen die HSG Merseburg durch. mt -
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