Heft 
(1.1.2019) 07
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KULTUR

SPORT

ZEITZEICH(N)EN

Der Schweizer Uhrmacher und Juwelier Franz Türler ist mit seinem Geschäft in Berlin-Mitte präsent Er beobachtet und dokumentiert die Entwicklung der Hauptstadt auf ganz besondere Art und Weise. Sammelt er doch seit 1994 origi­nelle Berliner Cartoons von jungen Thlenten. Dieses Hobby brachte ihn auf den Gedanken, einen Cartoon-Wettbewerb zu initiieren. An ihm können sich Studierende der Berliner Kunst­hochschulen sowie aller anderen Universitäten, Hoch- und Fachhochschulen jährlich bis zur Jahrtausendwende beteiligen, ln diesem Jahr nahmen an der mit 12.000 DM dotierten Aus­schreibung 53 Studierende mit 142Arbeiten teil, was gegenüber dem Vorjahr eine Verdoppelung der Tbilnehmerzahl bedeutet. Die Cartoons wurden 1996 von einer siebenköpfigen Jury bewertet. Zu deren Mitgliedern gehörte auch Meike Aissen-Crewett, Professorin für Grund- schulpädagogik/Lembereich musisch-ästhe­tische Erziehung mit dem Schwerpunkt Ästhe­tische Erziehung an der Universität Potsdam. Im Jahre 2000 will der sich auf den Gebieten Kunst und Publizistik engagierende Türler eine Doku­mentation der besten Arbeiten unter dem Titel Berliner Zeitzeich(n)en" herausgeben. Der diesjährige Sieger ist Georg Jarek. Er studiert an der Fachhochschule Potsdam Graphik und Design und konnte sich mit der hier abge­bildeten TuschfederzeichnungDer Papst in Berlin '96" durchsetzen. PE. /Repro: Türler

Neue Schwerpunktprogramme der DFG

Der Senat der Deutschen Forschungsgemein­schaft (DFG) hat die Einrichtung von 20 neu­en Schwerpunktprogrammen im Jahr 1997 beschlossen. In den Geistes- und Sozialwis­senschaften wird es drei und in der Biologie und Medizin fünf neue Schwerpunktpro­gramme geben. Je sechs neue Programme werden in den Natur- und in den Ingenieur­wissenschaften eingerichtet.

Das Finanzvolumen für die Programme beläuft sich auf rund 92 Millionen DM für Bewilligungen in den Jahren 1997 und 1998. Die DFG wird ab 1997 damit insgesamt 112 Schwerpunktprogramme mit einem Finanz­gesamtvolumen von voraussichtlich rund 280 Millionen DM fördern. Kennzeichnend für dieses Förderungsverfahren ist eine überregionale Kooperation der beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Forscher aus verschiedenen Instituten und Disziplinen arbeiten für eine begrenzte Zeit, zumeist sechs Jahre, zusammen. pm.

KOSATER UND QUAAS HOLTEN GOLD FÜR UNI POTSDAM

Dritte gesamtdeutsche Studentenmeisterschaften der Boxer in Golm

Gegen Ende des vergangenen Sommer­semesters flogen in der Golmer Sporthal­le die Fäuste. Insgesamt 37 Boxer aus 15 Unis bzw. Hochschulen waren gekom­men, um an ihren nunmehr dritten ge­samtdeutschen Studentenmeisterschaf­ten teilzunehmen.

Wir hatten ursprünglich geplant, mit einer nahezu kompletten Staffel zu starten", so Dr. Siegfried Ellwanger, Kampfsport-Verant­wortlicher der Sportstudentenausbildung in Potsdam. Es kam jedoch anders. Hoff­nungsträger wie Stefan Ruhe, Martin Rotscher, Jörg Steinke oder Steffen Richter fielen aus. Sie laborierten allesamt an Ver­letzungen oder erfüllten Studienverpflich­tungen. Dafür sprangen ihre Tteamge- fährten in die Bresche. Und das zumindest mit teilweisem Erfolg. Die Havelstädter belegten am Ende in der Mannschaftswer­tung nach der siegreichen Humboldt-Uni Berlin und der Uni Aachen den 3. Rang. Ellwangers Einschätzung zum Abschnei­den seiner Schützlinge:Es lief durchaus nicht alles optimal. Mit der Plazierung kön­nen wir aber aufgrund der zahlreichen Han­dicaps im Vorfeld zufrieden sein,

An die Um Potsdam gingen schließlich einmal Gold (Olaf Kosater, Leichtgewicht), einmal Silber (Thomas Giesen, Super­schwergewicht) und zweimal Bronze (Rank Sauer, Halbweiter; Michael Greß, Schwergewicht) in den A-Finals sowie ein­mal Gold (Gero Quaas, Halbschwerge­wicht) und einmal Bronze (Faid Dessouiki, Mittelgewicht) in den B-Endkämpfen der Anfänger. Geboxt wurde nach vereinfach­tem Reglement. Die Kampfzeit zwischen den Seilen betrug deshalb im Gegensatz zu den sonst üblichen 3x3 lediglich 3x2

Marc Hirschmann (1.) und Frank Sauer beim Training. Foto: zg.

Minuten. Zudem traten alle Beteiligten mit 14-Unzen-Handschuhen an. Der Vorteil für Zuschauer wie Aktive: kaum Verletzungen und viel ffechnik in den Fights.

Circa 20 Studenten trainieren gegenwärtig unter der Obhut Siegfried Ellwangers zwei­mal wöchentlich Boxen.Mehr sollen es auch in Zukunft nicht werden, meint der Sportpädagoge. So könne er sich auch wei­ter vordergründig der individuellen Ausbil­dung und Betreuung jedes einzelnen wid­men und am Ausbau der ihm wichtigen Sta­bilität arbeiten. Vorstellbar sei für die Per­spektive die ffeilnahme einiger seiner Ath­leten an Landesmeisterschaften. Das dafür erforderliche Leistungspotential jedenfalls scheint vorhanden. RG.

SPANNENDE TENNIS-MATCHES

Über 30 Studierende nahmen Anfang Juli an den diesjährigen Tennismeisterschaften der Universität Potsdam teil. Jenes gemeinsam vom Institut für Sportwissenschaft und dem Zentrum für Hochschulsport organisierte Ereignis fand damit bereits zum fünften Male statt. Erzielt wurden dabei folgende Resultate:

Männer-Einzel: 1. Andreas Kühne (Institut für Sportwissenschaft), 2. Arne Schröder (Juri­stische Fakultät), 3. Alf Richter (Institut für Sportwissenschaft), 4. Stephan Pentz (Institut für Sportwissenschaft)

Männer-Doppel: 1. Andreas Kühne/Sven-Uwe Wüsthoff (Institut für Sportwissenschaft), 2. Enrico Große/Thomas Fahlisch (Institut für Sportwissenschaft)

Rauen-Einzel: 1. Sabine Schmidt (Juristische Fakultät), 2. Svea Reiners (Institut für Chemie), 3. Anja Redlich (Institut für Sportwissenschaft), 4. Ute Leschner (Institut für Anglistik) Rauen-Doppel: 1. Sabine Schmidt/Svea Reiners Quristische Fakultät/Institut für Chemie), 2. Ute Leschner/Kristina Kestel (Institut für Anglistik/Institut für Germanistik)

Christa Helmke

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PUTZ 7/96