STUDIOSI
STADT IM ZUGZWANG BEIM UNIRADIO
Potsdam fehlt es an Mitfahrzentrale" WERDEN STELLEN FREI
.Vorbei sind die Zeiten, bei denen Mitfahrwünsche der Studenten an Straßenbäume gepinnt wurden und als Gefährt der klapprige VW-Käfer herhalten mußte“, so die Feststellung Dr. Hans-Jörg Pöttrichs von der Arbeitsstelle Medienpädagogik der Universität Potsdam. Der FDP-Stadt- verordnete forderte deshalb erst kürzlich gemeinsam mit seinen Fraktionskollegen in der Stadtverordnetenversammlung die Einrichtung einer modernen Mitfahrzentrale ein. Entstehen könne sie nach dessen Meinung unter dem Dach des Potsdamer Tourismusamtes. Jetzt sei das Engagement der Stadt gefordert.
Bundesweit gibt es bereits ein Modell, das vergleichbare Institutionen miteinander verbindet. City-Netz erfaßt gegenwärtig 19 Städte, fünf weitere kommen noch in diesem Jahr hinzu. Gegründet wurde das Unternehmen einst in Mannheim, das inzwischen auf gute Erfahrungen verweist. Schon auf dem Tisch liegt eine Sozialstatistik zu den Nutzern des Angebots. Demnach stammen die Reisenden mit über 20 Prozent aus dem Bereich der Angestellten, acht Prozent von ihnen sind Selbständige. Das Gros der Beteiligten aber bilden Studenten. Für alle diese Offerte Wahrneh
Religionswissenschaft jetzt im Magisternebenfach
Seit dem Wintersemester 1996/97 ist die Immatrikulation zum Magisternebenfachstudiengang Religionswissenschaft möglich. Das Studium der Religionswissenschaft soll den Studierenden Einsichten in das Wesen von Religion und deren konkrete Realisierung durch Individuen, Gemeinschaften und Gesellschaften vermitteln. Dabei werden allgemein eine oder zwei Religionen exemplarisch als Studiengegenstände zugrunde gelegt, von denen aus der weitere Religionsvergleich und die religionsphänomenologische Arbeit ermöglicht wird. In Potsdam - und dies ist in Deutschland einmalig - steht im Zentrum des Studiums die weit gefächerte jüdische Religionsgeschichte sowie die Tochterreligion des Judentums, das Christentum, auch im Hinblick auf deren gegenseitige Verflechtung. Durch Kooperation mit dem Institut für Klassische Philologie wird außerdem ein regelmäßiges Angebot zur antiken Religionsgeschichte und durch die mit der Soziologie eines zur Reiigionssoziologie ermöglicht. Obligatorische und wahlweise-obligatonsche Sprachkurse dienen dem Erwerb studienrelevanter Sprachen. Pflichtsprache ist Hebräisch; Wahlpflichtsprachen sind Aramäisch, Jiddisch, Griechisch, Latein, Arabisch und gegebenenfalls andere Sprachen. K.G.
Helfen kann möglicherweise in Zukunft eine professionelle Mitfahrzentrale unter dem Dach des Potsdamer Tburismusamtes.Foto: Tfibukeit
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Beim uniRadio Berlm- a | a Brandenburg -
uniRadio einem Zusam-
Berlin-Brandenburg
schulen aus Berlin und der Universität Potsdam für das Land Brandenburg - werden zu Beginn des nächsten Jahres viele Uito- renstellen im Bereich der Redaktion frei. Voraussetzung, um sich auf eine dieser Tütorenstellen bewerben zu können, ist ein 30tägiges Praktikum bei uniRadio. Da sich die neuen Uitoren aus möglichst vielen der Mitgliedshochschulen von uniRadio zusammensetzen sollen und bisher immer noch Studis von der FU und der TU zahlenmäßig dominieren, möchte die Redaktion die Studierenden der Universität Potsdam gezielt aufrufen, sich für Praktikumsplätze bei uniRadio zu bewerben. Nähere Auskünfte dazu erteilen die Redaktion in Potsdam (Tfel. 0331/977-2320, -2004 oder -2175) und die Zentralredaktion in Berlin (Tfel. 030/841 727 101 bis -105). Hg.
menden gelten durchaus akzeptable Preise. So kostet die Strecke Berlin - Hamburg beispielsweise nur 28,- DM, von denen 17,- DM an den Fahrer und 11,- DM an die Zentrale für Verwaltungskosten gehen. Kein Problem ist es auch, kleinere Gegenstände auf diese Weise befördern zu lassen. Der Mechanismus des Ganzen scheint einfach. „Jeder, der freie Plätze für eine Fahrt anbieten kann beziehungsweise genau diese sucht, meldet sich unter der bundesweit einheitlichen Tfelefonnummer 19444 im jeweils in Frage kommenden Ort“, erklärt Pöttrich dazu.
Registrierung und eventuelle Zusage erfolgten dann ohne Zeitverzug. Seine Einschätzung der Vorteile jener eher ungewöhnlichen Form des Trampens: „City-Netz bessert mit den Einnahmen die Stadtkasse auf, die Reisekosten für Mitfahrer halten sich in Grenzen und der Fahrer verdient hinzu."
Noch jedoch ist es in Potsdam nicht soweit, Nachdem der Antrag in der Stadtverordnetenversammlung eine überzeugende Mehrheit erhielt, prüft man nun im Finanzausschuß der Stadt die erforderlichen Voraussetzungen. „Ich rechne aber fest mit dessen Zustimmung“, so Hans-Jörg Pöttrich. Letzte Entscheidungsgewalt liegt bei den gewählten Volksvertretern. Erst danach können sich die am Aufbau einer Niederlassung Interessierten in die Startlöcher begeben. „Dem Hochschulstandort Potsdam jedenfalls“, so der rührige Wissenschaftler, „stünde die Verwirklichung des Projekts gut zu Gesicht“.
Silvester verreisen?
Studenten, die einen ungezwungenen, romantischen, erlebnisreichen und preiswerten Urlaub über Silvester '96 oder zu jeder anderen Jahreszeit in gemütlicher Kommilitonenrunde erleben möchten, können sich an den Verein zur Förderung von internationalem Kinder- und Jugendaustausch/ Jugendreisen, Brandenburg/Berlin e.V (VFKJ) wenden. Dort organisiert man Aufenthalte nach Wunsch in Bergbauden, Pensionen, Wochenendhäusern, in Hotels und in Ferienwohnungen mit Verpflegung oder zum Selbstkochen, in Wintersportgegenden und für alle Sommersportarten. Auch Trainingslager sollen im Angebot sein. Vermittelt werden ebenso Partner für Sprachkurse in das Riesengebirge, die Beskiden, den Böhmerwald, die Böhmisch-Mährische Hochebene, die Niedere und Hohe Thtra. Nähere Informationen sind zu erhalten beim VFKJ in 14478 Potsdam, Inselhof 2-4 (Am Schlaatz), Tfel./Fax: 0331/81 03 36. L.E.
Zuschuß möglich
Wie die Kaufmännische Krankenkasse (KKH) mitteilte, können Studierende, die BAföG-Empfänger sind, für ihre Kranken- und Pflegeversicherung einen Beitragszuschuß erhalten. KKH-versicherte Studenten, Praktikanten sowie Auszubildende des zweiten Bildungsweges erhalten die hierfür erforderlichen Bescheinigungen in allen Geschäftsstellen der Kasse, d.h. in Potsdam in der Schopenhauer Str. 32. mt.
PUTZ 8-9/96
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