Heft 
(1.1.2019) 02
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PERSONALIA

gesetzt. Einige spezielle Poly­mere weisen je­doch Eigen­schaften auf, die für Anwendun­gen in der elek­trischen und op­tischen Informa­tionstechnik sehr attraktiv sind. Da­zu gehören u.a. die Pyroelektnzität, die zur empfindlichen Messung thermischer Größen verwendet werden kann, und die optische Nichtlinea- ntät, mit der sich Lichtstrahlen schalten, mo­dulieren und modifizieren lassen. Vorausset­zung für diese besonderen Eigenschaften ist eine elektrische Präparation der Polymere, die man als Polung bezeichnet. Zur elektri­schen Polung von Polymeren und zur Unter­suchung der dabei entstandenen Eigen­schaften hat der Preisträger wichtige Beiträ­ge geleistet. So gelang es ihm beispielswei­se, die mikroskopische Abtastung der elek­trischen Polymereigenschaften wesentlich zu verbessern, so daß die Polung genauer kontrolliert und gesteuert werden kann. Das Heinrich-Hertz-Institut interessiert sich für diese gepolten Polymere wegen der Mög­lichkeiten, die sie z.B. für das Schalten von Licht mit anderem Licht oder für die Umset­zung von Licht einer Wellenlänge (Farbe) in Licht einer anderen Wellenlänge (Farbe) bie­ten; solche Funktionen werden für die Wei­terentwicklung der optischen Kommunikati­onstechnik dringend benötigt. In der Arbeits­gruppe Prof. Dr. Gerhard-Multhaupts stehen dagegen die grundlegenden physikalischen Eigenschaften der gepolten Polymere und anderer organischer Materialien, die Weiter­entwicklung der Präparations- und Untersu­chungsmethoden sowie die Vielfalt der denkbaren Anwendungen im Vordergrund des wissenschaftlichen Interesses. HHI.

Neuer administrativer Direktor am DlfE

Das Kuratorium des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DlfE) hat Dr. Hartmut Schulz mit sofortiger Wirkung zum administrativen Vorstandsmit­glied berufen. Schulz ist Physiker und hat an der Universität Jena promoviert. Er war wis­senschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Halbleiterphysik und später am Zentral­institut für Elektronenphysik der Akademie der Wissenschaften. Nach der Wende über­nahm Schulz Aufgaben in der Wissen­schaftsverwaltung, zunächst bei der KAI- AdW als stellvertretender Geschäftsführer, seit 1993 als administrativer Geschäftsführer des Instituts für angewandte Chemie Berlin- Adlershof e.V Die Universität Potsdam arbei­tet eng mit dem DlfE zusammen. zg.

DFG-Förderung

Mit rund 300.000,- DM fördert die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) für zwei Jahre das ProjektAushandlungsprozesse zwischen Müttern und Kindern in Branden­burg; Der Einfluß der Mutter-Kind-Bindung und der Erziehungseinstellungen von Allein­erziehenden und Nichtalleinerziehenden" von Prof. Dr. Hans Oswald, Professor für all­gemeine Pädagogik, Erziehungs- und Sozia­lisationstheorie in der Philosophischen Fa­kultät II. Die Mittel dienen u.a. der Finanzie­rung von zwei wissenschaftlichen Mitarbei­tern, Geräten und Verbrauchsmatenalien. Weiterhin unterstützt die DFG an der Wirt­schafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakul­tät das von Prof. Dr. Ingo Balderjahn, Profes­sor für Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Marketing (Absatz und Be­schaffung), beantragte ProjektDie Wahr­nehmung und Bewertung von Umweltpro­blemen sowie Handlungspräferenzen zur Umweltvorsorge" mit rund 100.000,- DM. Damit kann u, a. für zwei Jahre die Stelle ei­nes wissenschaftlichen Mitarbeiters finan­ziert werden. ade

Neuer DFN-Vorstand

Der Verwaltungsrat des Vereins zur Förde­rung eines Deutschen Forschungsnetzes e.V - DFN-Verein hat Prof. Dr. Eike Jessen, TU München, zum neuen Vorsitzenden so­wie Prof. Dr. Heinz-Gerd Hegering, Leibniz- Rechenzentrum der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, München, und Dr, jur. Bernhard Raiser, GeoForschungsZentrum Potsdam, zu dessen Stellvertertern gewählt.

mt.

Das neue

VORLESUNG«- UND PERSONALVERZEICHNIS SOAKMERSEIYIESTER 1997

erscheint am 24. März 1997

erhältlich bei: Alexander von Humboldt Buchhandlung, Das Internationale Buch, Literaturladen Wist & Ressel, Buchhandlung am Neuen Palais, Buchhandlung A. Kanis in Golm, Bücher in Bewegung im Park Babelsberg, Schweitzer Sortiment, Stiftungsbuchhandlung, Buch­handlung Hugendubei im Stern-Center, Wohlthatsche Buchhandlung, Beckers Buchhandlung in Griebnitzsee

GESETZLICHER UNFALLVERSICHERUNGSSCHUTZ

JkMZZ-

Im Dezember 1996 stellte sich die Landesbehörde für Unfallversicherung Brandenburg im Rahmen einer Info-Veranstaltung an der Universität vor. Unser Bild zeigt Gerd Tblemann (Mitte) und Klaus Floß (links) von der Landesbehörde sowie die Sicherheitsingenieurin der Universität Potsdam, Helga Krieger (Zweite von links). Sie gaben Auskunft über den gesetzlichen Unfallversicherungsschutz an der Hochschule. Die gesetzliche Unfallversicherung ist ein Zweig der Sozialversicherung und somit eine Pflichtversicherung, für die der Arbeitgeber die Beiträge entrichtet. Der Abschluß privater Unfall- und Haftpflichtversicherungsverträge beeinflußt und ersetzt die Versicherung in der gesetz­lichen Unfallversicherung nicht. Vielmehr ist jeder aufgrund eines Arbeits-, Dienst-oder Ausbüdungs- verhältnisses Beschäftigte sowie Studierende während der Aus- und Fortbildung ohne Rücksicht auf Alter, Geschlecht, Höhe des Einkommens und unabhängig davon, ob es sich um eine ständige oder nur vorübergehende Tätigkeit handelt, kraft Gesetzes gegen die Folgen von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten versichert. Arbeitsunfälle schließlich sind Unfälle, die ein Versicherter m ursäch­lichem Zusammenhang mit seiner versicherten Tätigkeit (z.B. als Arbeitnehmer oder Studierender) erleidet. Als Wegeunfälle gelten Unfälle auf einem mit der Tätigkeit an der Universität zusammen­hängenden Weg nach und von der Stätte der versicherten Tätigkeit. Bei Arbeits- oder Wegeunfällen, die eine Arbeitsunfähigkeit von mehr als drei Kalendertagen zur Folge haben, ist eine Unfallmeldung zu erstatten. Unfallmeldungen sind im Bereich Sicherheitswesen der Universität oder direkt über die Landesausführungsbehörde für Unfallversicherung Brandenburg zu beziehen. kr./Foto: Fritze

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PUTZ 2/97