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(1.1.2019) 07
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Bilanz der USA­Programme

Nach Aussage des Präsidenten des Deut­schen Akademischen Austauschdienstes (DAAD), Prof. Dr. Theodor Berchem, wird der DAAD auch in Zukunft jährlich 36 Mio DM, das sind zehn Prozent seines Program­mbudgets, in die USA-Programme investie­ren. Besorgt äußerte sich Berchem über die nachlassende Finanzierungsbereitschaft auf amerikanischer Seite:Partnerschaft darf nicht zur Einbahnstraße werden. Internatio­nale Kooperation, akademischer Austausch und persönliche Begegnung über die Gren­zen hinweg sind gerade auch für die führen­de Nation der Welt vonnöten. Nach wie vor sind die USA für deutsche Studierende und Nachwuchswissenschaftler das Zielland Nummer eins. Dies spiegelt sich auch in der Austauschbilanz des DAAD mit den USA wider: 1996 wurden 2.923 deutsche Studie­rende, Graduierte und Wissenschaftler ge­fördert. pm.

Mehr Geld für Wissenschaft und Forschung

Der Etat des Bundesministeriums für Bil­dung, Wissenschaft und Forschung für 1998 ist im Vergleich zum Vorjahr um 132 Millio­nen auf 14,95 Milliarden Mark erhöht wor­den. Die Steigerungsrate wird nur noch von den Haushalten für Städtebau und Inneres übertroffen.Der Zuwachs gibt mir die Möglichkeit, ohne Abstriche meine zentra­len Ziele weiter umzusetzen, teilte Bundes­forschungsminister Jürgen Rüttgers mit. Dazu gehören in den Bereichen Wissen­schaft und Forschung die Hochschulre­form, die Bildung von sogenannten Kompetenzzentren sowie die verstärkte Förderung von Biotechnologie, Umwelt­technik und Multimedia.

Die Projektförderung in der Biotechnologie wird im kommenden Jahr um drei Prozent auf 170 Millionen Mark erhöht. Der Etat für den Multimedia-Bereich steigt um 2,5 Pro­zent auf 163 Millionen Mark. Für die Um­welttechnik sollen 304 Millionen Mark aus­gegeben werden und damit 1,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Gekürzt wird vor allem bei der Meerestechnik(7,7 Prozent) und der Sicherheitsforschung für kern­technische Anlagen(3,6 Prozent): Neu im Wissenschaftsetat ist der PostenInterna­tionale Studiengänge mit 8,3 Millionen Mark. Für die Förderung des wissen­schaftlichen Nachwuchses will das Mini­sterium 1998 1,2 Milliarden Mark aufwen­

Wissenschaftspreise der SmithKline Beecham Stiftung 1998

Auch für 1998 schreibt die SmithKline Beecham Stiftung ihre Wissenschafts­preiseKlinische Forschung undMedizi­nische Grundlagenforschung sowie den Publizistikpreis aus. Die Preise sind je­weils mit bis zu DM 25.000,- dotiert. Die Benennung geeigneter Bewerberinnen und Bewerber für die Wissenschaftspreise erfolgt durch Nominierung von Fach­vertretern naturwissenschaftlicher und/ oder medizinischer Fakultäten, Max­Planck-Institute oder entsprechender Fachgesellschaften. Die eingereichten Publikationen der Arbeiten sind nicht an ein bestimmtes medizinisches Fachgebiet gebunden. Für den Publizistikpreis kön­nen die Journalisten ihre Bewerbungen selbst einreichen. Es sind Veröffentlichun­gen, keine Bücher, und audiovisuelle Me­dien zugelassen, die biomedizinische The­men einer breiten Öffentlichkeit allgemein­verständlich darstellen. Die Bewerber müssen ihren Hauptwohnsitz in der Bun­desrepublik Deutschland haben. Bewer­bungen mit den entsprechenden Unterla­gen, wie Nominierungsschreiben bei Wissenschaftspreisen, Publikation nicht älter als November 1996 Publikations­liste und ausführlichem Lebenslauf sind in zweifacher Ausfertigung bis zum 15. No­vember 1997(Datum des Poststempels) bei der Geschäftsstelle der SmithKline Beecham Stiftung, Martina Zeitlmann, Leopoldstraße 175, 80804 München,"Tel: 089-36044-690, einzureichen. Zg.

DFG- Neuer Präsident

Zum 1. Januar 1998 tritt der Münchner Bio­chemiker Prof. Dr. Ernst-Ludwig Winnacker die Nachfolge von Prof. Dr. Wolfgang Früh­wald an, der sich nach sechsjähriger Amts­zeit als Präsident der DFG nicht mehr zur Wiederwahl stellte. Die Mitgliederversamm­lung hat ebenfalls im Rahmen der DFG-Jah­restagung in Augsburg eine neue Vizepräsi­dentin in das Präsidium der DFG gewählt. An Stelle von Prof. Dr. Widmar Tanner tritt Prof. Dr. Bärbel Friedrich, Mikrobiologin an der Humboldt-Universität zu Berlin. Bei den Wahlen zum Senat wurde u.a. Prof. Dr. Lothar Willmitzer, der Direktor des Max-Planck-In­stituts für Molekulare Pflanzenphysiologie in Golm und Honorarprofessor an der Univer­sität Potsdam, für weitere drei Jahre in sel­nem Amt bestätigt. Als neue Mitglieder der DFG wurden das Max-Delbrück-Centrum

Kanadisches Zentrum gegründet

Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD), die Universite de Montreal und die York University haben ein kanadisches Zen­trum für Deutschland- und Europastudien ge­gründet, das bereits im Herbst offiziell eröff­net wird. Das Zentrum wird an beiden Univer­sitäten untergebracht sein und gemeinsam von ihnen und dem DAAD aus Mitteln des Auswärtigen Amtes mit mehr als zehn Millio­nen kanadischen Dollar für zehn Jahre finan­ziert. Aufgrund des interdisziplinären Lehr­und Forschungsansatzes wird eine der Haupt­aufgaben der Einrichtung darin bestehen, eine neue Generation von kanadischen Deutschland-Experten für den Hochschulbe­reich, die Politik, die Wirtschaft oder nicht­regierungsbezogene Berufe heranzuziehen. Darüber hinaus sollen Forschungsprojekte zu deutschen und europäischen Themen geför­dert und durchgeführt sowie die Kenntnisse über deutsche und europäische Fragen er­

weitert werden. pm. Grundsteinlegungen in Cottbus

Gleich zwei Grundsteinlegungen konnte der Hochschulstandort Cottbus kürzlich feiern. Für insgesamt 61,1 Millionen DM werden in den nächsten Jahren zwei hochmoderne Laborgebäude für technische Fächer der Fachhochschule Lausitz und der Brandenbur­gischen Technischen Universität Cottbus ent­stehen. So wurde der Grundstein für den Neubau eines Laborgebäudes Umwelt­wissenschaften und Verfahrenstechnik der Fakultät 4 der BTU Cottbus gelegt. Auf 5404 Quadratmetern Hauptnutzfläche werden die Fakultät Umweltwissenschaften und die inte­grierten Institute Umwelttechnik, Abfall- und Abwassertechnik sowie die Lehrstühle Kon­struktiver Wasserbau, Rohstoffwirtschaft, Neuwertwirtschaft und Baustoffneuwert­technik untergebracht. Die Gesamtbaukosten betragen 34,5 Millionen DM. Die Bauzeit ist mit zweieinhalb Jahren veranschlagt. Die Übergabe an die Universität wird zum Winter­semester 1999 sein. Die zweite Grundsteinle­gung betraf den 26,6 Millionen DM teuren Laborneubau der Fachhochschule Lausitz am Standort Cottbus. Zum Wintersemester 2000 wird der dreigeschossige Neubau für die labortechnischen Studieninhalte der Stu­diengänge Bauingenieurwesen und Ver- und Entsorgungstechnik der Fachhochschule Lausitz übergeben werden können. Auf 4088 Quadratmetern Hauptnutzfläche werden La­bore für Bautechnologie, Baustoffprüfung,

den. Insgesamt 23.000 junge Frauen und für Molekulare Medizin in Berlin/Buch sowie Holz- und Stahlbau, Raumlufttechnik, Männern sollen mit diesem Geld gefördert die FernUniversität/Gesamthochschule Ha- Immissionsschutz und ähnliche bauliche werden. mcecf gen aufgenommen. ri. Fachrichtungen geschaffen. Zg.

PUTZ 7/97

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