Heft 
(1.1.2019) 04
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PUTZ 4/99

Campus

Schulen ans Netz

Uni stellt Server und mehr

Komm doch rein, lockt ein bewegter Schriftzug an dem Portal der Gesamtschule Ba­belsberg auf ihrer kunstvoll gestalteten Homepage. Wer der Einladung zum virtuellen Besuch folgt, kann sich über das Unterrichtsangebot und die Freizeitaktivitäten der Schüler und Schülerinnen in­formieren. Unter http:// www.uni-potsdam.de/u/ schulen/ gelangt man in ein zitronenfarbiges Menü, in dem sich zur Zeit schon neun Gesamtschulen und Gymna­sien in Potsdam mit einer ei­genen Webpage anklicken las­sen.

29 Potsdamer Schulen haben inzwischen Zugang zum Inter­net. Sie können kostenlos den Server der Universität Potsdam nutzen und werden dabei von Mitarbeitern der Zentralein­richtung für Informationsverar­beitung und Kommunikation

(ZEIK) unterstützt. Gabriele Grabsch und Rolf Adams von der ZEIK sind die Ansprech­partner für die Fachlehrer der Schulen. Sie beraten bei der Anschaffung von Computern und Programmen, bei der Ge­staltung der Homepages, der Einrichtung von e-mail-Adres­sen und anderen Fragen. Au­ßerdem können sich die Lehrer

bei Veranstaltungen der ZEIK|

fortbilden.

Die enge Kooperation zwi­schen der Universität Potsdam, der Stadtverwaltung Potsdam, der Telekom Niederlassung Potsdam und den Potsdamer Schulen besteht seit 1996. Ziel ist es, die Arbeit: mit dem Internet in den Unterricht zu integrieren. Zur Zeit erarbeiten

die Beteiligten ein Potsdamer|

Schulnetz; in dem für Schüler und Lehrer eine didaktisch an­spruchsvolle virtuelle Lern­und Arbeitsumgebung entste­hen soll.

Bercovici-Bibliothek

(an ab

Wie in der PUTZ 3/99 gemeldet, läuft an der Universitätsbibliothek Potsdam seit Oktober 1998 und noch bis April 2000 ein Projekt zur Erschließung der jiddischen Bibliothek von Israil Bercovici. Seine Bibliothek wurde 1996 von der Universitätsbibliothek unter Ein­werbung von Drittmitteln des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft erworben. Das Projekt unter der Leitung von Bib­liotheksdirektorin Barbara Schneider-Eßlinger wird von der Deut­schen Forschungsgemeinschaft gefördert. Der zum Abschluß vorlie­gende Katalog soll diese wertvolle Spezialsammlung der Öffentlich­keit zugänglich machen und einen wichtigen Beitrag zur wissenschaft­lichen Erforschung der Kultur des Ostjudentums leisten.

PUTZ/Foto: Tribukeit

PUTZ ar|

Vom Hörsaal

in die Praxis

Mit vielen Adressen und Be­wegungstips leistet der Praxis­führer Hilfestellung beim Sprung ins Haifischbecken der freien Wirtschaft. Vorgestellt werden Unternehmen aus dem Finanzbereich, aber auch Phar­mafirmen, Chemieunterneh­men oder Softwareschmieden, welche insgesamt über 9000 Einstiegspositionen für Absol­

venten zu besetzen haben. Aber

auch Studierende finden Adres­sen von Unternehmen, die Praktika oder Diplomarbeiten

| vergeben. Aus den Erfahrungs­

berichten von Akademikern und Akademikerinnen wird deutlich, daß es heute verschiedene Wege zum Erfolg gibt. ar

Frank Knabe, Sabine Olsch­ner, Jens Reufsteck(Red.): Praxisführer Erfolgreicher Berufsstart für Absolventen, DSV Studenten. Verlag (Schweiz), Kreuzlingen, 1999, 320 S., 19,80 DM.

Die PUTZ im Internet

Sie benötigen ältere Hefte? Die PUTZ kann online jederzeit eingesehen und

heruntergeladen werden.

http://www.uni-potsdam.de/u/ putz/index.htm

Service

An der Universitätsbibliothek der Universität Potsdam wer­den Erkenntnisse aus For­schung und Lehre veröffent­licht und damit einem breiten Interessentenkreis zugänglich gemacht. Derzeit sind es rund 200; Tirel+ pro: Jahr. Die Publikationsstelle der Universi­tätsbibliothek bietet Autoren und Herausgebern dieser Ver­öffentlichungen neben finanzi­eller Unterstützung einen um­fangreichen Service zur Entla­stung von den technischen Begleitarbeiten der Herstellung einer Publikation an. Die Ver­zeichnisse aller Veröffentli­chungen sowie ausführliche In­formationen über Aufgaben, Service und Angebote der Pu­blikationsstelle sind zu finden

_ unter http://info.ub.uni-pots­

dam.de/publika/publika. htm. PUTZ

50 Jahre Zeitschrift

re A personatarbeit

Vor fünfzig Jahren wurde unter dem TitelMensch und Arbeit die älteste Personalzeitschrift Deutschlands gegründet.Per­sonal Zeitschrift für Human Resource Management stellte von Anfang an den Menschen in den Mittelpunkt der Betrach­tungen.

Die Zeitschriftwill den Men­schen in der Wirtschaft, in den Betrieben und in der Verwal­tung erkennen und bei allen Überlegungen stets vom Men­schen ausgehen und zum Men­schen zurückkehren, so beton­te es das Geleitwort zur ersten

| Nummer. Ferner ist es bis heu­

te Credo, bei aller wissenschaft­licher Strenge und Objektivität wirklichkeitsnah und frucht­bringend für die betriebliche Alltagspraxis zu sein. In Anlehnung an diese Motive diskutierten kürzlich an der Universität Potsdam unter dem MottoPersonal-Perspektiven mehr als hundert Vertreter aus Wissenschaft und Praxis sowie zahlreiche interessierte Studie­rende über die vielleicht wich­tigste Ressource eines Unter­nehmens: seine Mitarbeiter, da deren Leistungsmotivation und Qualifikation mehr und mehr zum entscheidenden Wettbe­werbsfaktor für die Unterneh­men werden. Mitherausgeber der Zeitschrift ist Dieter Wag­ner, Professor für Betriebswirt­schaftslehre mit dem Schwer­punkt Organisation und Perso­nalwesen. an: der Universität Potsdam. Alexander Böhne, Wirtschafts- und Sozial­wissenschaftliche Fakultät

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