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(1.1.2019) 05
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Studiosi

Diplomat kein Traumberuf Gutes Abschneiden Jura-Studenten in Brüssel

Die Wahlfachgruppenausbil­dung bietet Juristen eine Mög­lichkeit der Spezialisierung im Hinblick auf ihren späteren Beruf. Studienfahrten sind da­bei willkommene Abwechslun­gen in der theoretischen Aus­bildung und bieten einen auf­schlußreichen Einblick in die Arbeit im Völker- und Euro­parecht tätiger Juristen.

Jura-Studenten aus Potsdam schnuppertenPraxisluft in Brüssel; zwischen­

schaft, der ständigen Vertretung des Landes Brandenburg bei der EU und des Brüsseler Büros ei­ner international arbeitenden Anwaltssozietät.

Der Besuch bei der Kommissi­on stand unter dem Zeichen der Erweiterung und der institutio­nellen Reform der Europäi­schen Union. Drei Berichte, unter anderem einer des Leiters

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durch war auch Zeit für einen Stadtbummel. Foto: Dr. Andreas Haratsch

In den vergangenen Jahren wa­ren Europäische und Interna­tionale Organisationen, wie der Europäische Gerichtshof in Lu­xemburg, das Europäische Par­lament in Straßburg oder der Internationale Gerichtshof der Vereinten Nationen in Den Haag, Ziele studentischer Ex­kursionen.

Im Mai dieses Jahres nun be­suchten Studierende der Wahl­fachgruppe Völker- und Euro­parecht der Juristischen Fakultät unter Leitung von Prof. Dr. Eckart Klein die belgische Hauptstadt Brüssel. Brüssel ist die für EU-Mitgliedstaaten wichtigste Stadt in Europa. Hier haben unter anderem die Euro­päische Kommission, der Euro­parat, die Westeuropäische Uni­on und eine Vielzahl ständiger Vertretungen von verschiede­nen Organisationen aus Politik und Wirtschaft ihren Sitz. Die Potsdamer Studenten waren in Brüssel Gäste der Kommission, der deutschen bilateralen Bot­

des Juristischen Dienstes, Prof. Allan Rosas, verhalfen zu einem besseren Verständnis der prakti­schen Arbeit der Kommission. Der Besuch bei der Botschaft und das Gespräch mit dem Handelsattache machten deut­lich, daß der Dienst als Diplo­mat nicht der von so vielen an­gestrebte Traumberuf ist. Beim Treffen mit dem Leiter der ständigen Vertretung des Landes Brandenburg bei der EU, Wolfgang Balint, erfuhren die angehenden Juristen von der vor allem für das Land Brandenburg wichtigen Arbeit der Mitarbeiter des Verbin­dungsbüros. Sie stellen wirt­schaftliche und politische Kon­takte her, organisieren Förder­gelder und steigern den Be­kanntheitsgrad der Region Brandenburg in Europa. Die Studenten erhielten auch Ein­blicke in die Tätigkeit einer auf europäisches Wirtschaftsrecht spezialisierten Kanzlei.

Jan Thiele, Jura-Student

Bei den diesjährigen Deutschen Hochschulmeisterschaften im Schwimmen vom 4. bis 6. Juni 99 in Darmstadt konnte das sie­benköpfige Team der Universi­tät Potsdam unter den knapp 60 teilnehmenden Hochschulen ei­nen beachtlichen 8. Platz in der Mannschaftswertung erringen.

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Adressreader

Zum 13. Mal liegt ein Reader mit Anschriften der studenti­schen Vertretungen, der deut­schen Hochschulen sowie aus den Bereichen Medien, Europa und Politische Gruppen vor rund 2000 Adressen. Dazu Te­lefon-, Fax-, E-Mail- und Inter­net-Anschlüsse und Namen von Kontaktpersonen. Nähere Aus­künfte und Bestellungen bei der AG Adressreader, AStA Uni Hannover, Telefon 0511762 5061: PUTZ

Studentenfernsehen

Einige Studierende Berliner Hochschulen haben das Berli­ner Studentenfernsehen STOFF gegründet. Seit dem 16. Juni 1999 sollen zweimal monatlich, jeweils mittwochs, im Offenen Kanal Berlin von 19.00 bis 20.00 Uhr Themen zu Wohn­gemeinschaften oder studenti­schem Leben live im Fernsehen zu sehen sein. Wer mitmachen will, bekommt Informationen unter Tel. 0350/9165996 As!

Praktikanten gesucht

Für die Mitarbeit beim vom 08. bis 11. Juli dieses Jahres stattfin­denden FilmFest Potsdam wer­den ab Mitte/Ende Juni Prakti­kantinnen und Praktikanten ge­sucht. Wer Interesse hat, wende sich an Ventura Film, Rosenthal­erstr. 38, 10178 Berlin. Nähere Informationen gibt es auch un­ter Tel. 030 28365350. PUTZ

Mehr Integration nötig Deutschland noch nicht attraktiv

Der Studienort Deutschland wird erst dann attraktiver, wenn die finanzielle Lage aus­ländischer Studierender ver­bessert und ihre Integration stärker gefördert wird, urteil­te Dieter Schäferbarthold, Ge­neralsekretär des Deutschen Studentenwerkes(DSW), kürzlich kritisch. Zu dieser Er­kenntnis zwinge eine Sonder­erhebung im Rahmen der 15. Sozialerhebung des DSW.

Danach bewältigen ausländische Studierende aus Industrielän­dern in fast allen Bereichen ih­ren Aufenthalt in Deutschland leichter als die Kommilitonen aus Entwicklungsländern. Zu den am häufigsten auftretenden Schwierigkeiten zählen Visaan­gelegenheiten, Probleme bei der Erlangung der Aufenthalts­genehmigung sowie einer Ar­beitserlaubnis. Größte Hürde ist jedoch nach wie vor die Finan­zierung des Studiums. Bei allen sogenannten Bildungsauslän­dern spielt der Anteil des Stipen­diums mit nur 17 Prozent die geringste Rolle. Die Eltern tra­gen 22 Prozent zum Budget bei, der Anteil durch eigenen

Verdienst beträgt dagegen 36 Prozent. Bei den aus Entwick­lungsländern stammenden Stu­dierenden liegt der Anteil aus eigenem Verdienst sogar bei 42 Prozent.

Insbesondere die Mietkosten stellen einen wesentlichen Fak­tor im Finanz-Haushalt dar. Deshalb bevorzugen viele junge Leute die Wohnangebote der Studentenwerke. Durchschnitt­lich kostet hier ein Zimmer 288 Mark pro Monat. Die Studen­tenwerke reagieren auf die Nachfrage mit einem besonde­ren Service: seit 1997 besteht die Offerte; bereits vom Hei­matort aus die künftige Bleibe und eine Anfangsbetreuung zu buchen. Diese Möglichkeit rich­tet sich vor allem an diejenigen Studierenden, die auf Eigenin­itiative nach Deutschland kom­men.

Noch allerdings reichen die vor­handenen Rahmenbedingungen offensichtlich nicht aus. Laut Schäferbarthold habe die Studie ergeben, daßmehr als die Hälf­te der ausländischen Studieren­den ein anderes Land bevorzugt hätte, wenn sie die freie Wahl gehabt hätten. PUTZ

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