PUTZ 6/99
Campus
Endlich Zeit zum Lernen
Wie Studis die vorlesungsfreien Wochen nutzen
Das Studienjahr geht dieser Tage zu Ende. Die Sommerpause naht, Berge und Strände locken. Potsdamer Uni-Studenten haben wie ihre Kommilitonen anderswo mehr oder weniger konkrete Pläne für die kommenden Wochen. Nach Wünschen und Vorstellungen für die schönste Zeit im Jahr fragte PUTZ-Redakteurin Petra Görlich.
Frank Richarz(Philosophie, Volkswirtschaftslehre, Öffentliches Recht):
Ich werde wahrscheinlich wieder im ReferentInnenrat sein und die Arbeit für das Wintersemester vorbereiten. Anstehende Zwischenprüfungen erfordern zudem intensives Studium von Büchern oder Mitschriften. Meine Wohnung muß auch renoviert werden. Wenn dann noch Zeit bleibt, wollen meine Frau und ich in den Urlaub fahren. Weit weg soll es allerdings nicht gehen. Vielleicht Amsterdam oder Prag. Mehr wird wohl nicht drin sein.
Bianca Dittrich(Physik):
Ich fahre im September nach Österreich. Dort findet eine Sommerakademie der Studienstiftung des deutschen Volkes statt.
In mathematischen Arbeitsgruppen wollen sich die Teilnehmer mit Symmetrien in der Semiklassik und in der Quantenmechanik beschäftigen. Allerdings nur vormittags.
Nachmittags kann man anderen Interessen nachgehen. In der Zeit davor will ich mich ausruhen, Bücher lesen und vielleicht doch noch in die Sonne fahren.
Hitze
Tatjana Hartung(Mathematik/ Physik):
Eigentlich kann ich dazu nicht viel Interessantes sagen. Fest steht, daß ich für das avisierte Vordiplom viel lernen muß. Zudem steht im August mein Umzug bevor. Im September passiert dann ein weiterer Ortswechsel, Ich gehe für ein Jahr nach Dublin zum Studium. Dafür, so ist jedenfalls meine Befürchtung, müssen noch zahlreiche formale Dinge erledigt werden. Vermutlich bleibt mir deshalb wenig Zeit, mich auszuruhen. Die aber will ich so intensiv wie möglich nutzen.
Potsdamer Jura-Auswahl in Trier
Zum nunmehr fünften Mal standen sich Ende Juni 1999 die Mannschaften der Juristischen Fakultäten der Universitäten Trier und Potsdam gegenüber, um im fußballerischen Wettstreit ihre Kräfte zu messen. Die Spiele, die zurückgehen auf die freundschaftlichen Beziehungen der Professoren Volker Krey, Trier, und Uwe Hellmann, Potsdam, finden im jährlichen Wechsel in den Städten an der Mosel und der Havel statt. Nachdem vor Jahresfrist die Potsdamer Auswahl den Platz als Verlierer verließ, waren die Studenten und Mitarbeiter um Professor Hellmann in diesem Jahr fest entschlossen, Revanche für diese Niederlage zu nehmen. Auf dem schattenlosen Sportplatz
der Uni Trier entwickelte sich bei sommerlichen Temperaturen ein interessantes Spiel, in dem sich die Jura-Auswahl
Spielten in Trier Fußball: Potsdamer Juristen
Trier von Beginn an optisch und spielerisch überlegen zeigte. Die Potsdamer hatten es ihrem überragenden Torwart
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Foto: Thomas Schulze
Antje Trautmann(Lehramt Sek. III Geographie /Biologie):
Im Sommer kann ich leider nicht sehr viel in der Welt umherfahren. Zum einen fehlen die nötigen Finanzen, zum anderen will ich gleich mehrere Praktika absolvieren, die der Ausbildung in Erdkunde, in der Biologie und in den Erziehungswissenschaften zugute kommen. Das Ganze soll insgesamt fünf Wochen dauern. Belegarbeiten müssen außerdem geschrieben werden. Damit bleibt nicht viel Zeit für Reisen. Ich will in der Region bleiben, die Potsdamer und Berliner Umgebung erkunden. Fotos: Fritze
Sven Herzberger zu verdanken, daß sie mit einem torlosen Unentschieden in die Halbzeitpause gingen. Kurz nach Wiederanpfiff gelang der Mannschaft um Professor Krey dann der vielumjubelte Führungstreffer. Das Potsdamer Team, das durch einige Jurastudenten aus Trier verstärkt wurde, ließ eigene Chancen zum Torerfolg ungenutzt und mußte im Laufe der zweiten Halbzeit noch vier weitere Treffer hinnehmen. Die Potsdamer Mannschaft bedankt sich beim Fachschaftsrat der Juristischen Fakultät, dem Zentrum für Hochschulsport und der Autovermietung Ahrens&Merkle, NL Potsdam für ihre Unterstützung. Christian Fisch,
Juristische Fakultät
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