Heft 
(1.1.2019) 06
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Studiosi

Ratgeber für Studierende

Der Eichborn Verlag Frankfurt am Main veröffentlichte jetzt drei Ratgeber, die sich auch an Studierende wenden. Die bei­den Berufsexperten Angela Verse-Herrmann und Dieter Herrmann führen in ihrem RatgeberSo finanziere ich mein Studium neben dem BAföG mehrere hundert Ein­richtungen auf, die Studieren­de finanziell unterstützen. Zu­

dem finden sich in diesem

Handbuch wichtige Adressen und Fördermöglichkeiten für ein Studium im Ausland und für die Doktorarbeit.

Der Hochschul-Test

Eine fundierte Orientierungs­hilfe durch die! deutsche Hochschullandschaft bietet der vom Eichborn Verlag her­ausgegebene UniführerDer Hochschul-Test von Dieter Herrmann und Angela Verse­Herrmann. Vorgestellt werden alle deutschen Hochschulen mit den jeweiligen Fächer­

kombinationen und-angebo-|

ten. Neben detaillierten Anga­ben zu den Studiengängen so­wie sonstigen Spezifika finden sich aufschlußreiche Informa­tionen über den Studienort selbst.

Effektiver lernen

Die stetig wachsenden Lei­stungsanforderungen im Stu­dium verlangen, daß Studie­rende ihre Lerntechniken kon­tinuierlich entwickeln und er­weitern. Dabei spielen die Per­sönlichkeit, das Lernverhalten, die Arbeitseinstellung und die Selbstmotivation eine ent­scheidende Rolle. In: dem Buch des Eichborn Verlages Effektiver Lernen von Bri­gitte Chevalier erfahren Stu­dierende, wie sie ihre Lern­kapazität erhöhen, was sich hinter der Mind-Mapping Technik verbirgt und wie man die Vor- und Nachbereitung des Lernstoffes am besten or­ganisiert. Zudem finden sich in dem Ratgeber wertvolle Tips, wie ein sinnvoller Zeit­plan erstellt wird und sich das Wissen über Lernfortschritte kontrollieren läßt. PUTZ

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Chipkarte? Ja, bitte!

Studierende stimmten

für neuen Studienausweis

Mit großer Mehrheit haben sich die Studierenden, die sich an den Gremienwahlen am 29. und 30. Juni 1999 beteiligt ha­ben, für die Einführung einer Chipkarte als Studienausweis ausgesprochen. Besonders erfreulich findet Marina Zimmer­mann, die Leiterin der Arbeitsgruppe zur Potsdamer

Universitätschipkarte, daß fast alle Studierenden, die gewählt| | kenntnisse. Interessierte senden

haben, sich auch an der Umfrage beteiligten.

Von den 840 abgegebenen Stimmen plädierten 577 für die

_ Einführung der Chipkarte, 233

dagegen, und nur 15 enthielten sich. Die Studierenden fügten außerdem zahlreiche Bemer­kungen an, mit denen sich Ma­rina Zimmermann nun befaßt. Sorgen macht sich demnach eine Reihe von Studierenden vor allem über den Daten­schutz und Mißbrauchsmög­lichkeiten. Andere schrieben: Toll, es wird: auch höchste

| Zeit und forderten mehr Auf­

geschlossenheit für fortschritt­

Studierende

Vom 29. Juni bis zum 1. Juli fanden an der Universität Pots­dam die studentischen Wahlen zum Studierendenparlament und zu den Gremien Senat und Fakultätsräte statt. Sieben Li­sten stellten sich zur Wahl: die Grün-Alternative Liste(GAL), die Offene Linke: Liste(OLL), die: Liste.+LSD,:: die-JuSo­Hochschulgruppe der Sozial­demokraten, die Liste Alpha, der Ring Christlich Demokra­tischer Studenten(RCDS) und die Gruppe Liberaler Campus (LiCa).

Aus dem Wahlkampf ging die Grün-Alternative Liste als Sie­gerin hervor. Sie errang acht von 27 Mandaten, gefolgt von den Listen OLL und LiCa mit jeweils fünf Mandaten. Drei Mandate entfielen auf die Liste Alpha, und die restlichen Listen erhielten jeweils zwei Mandate. Enttäuschung allerdings zeigte sich bei der Wahlbeteiligung, die mit 9,3 Prozent sogar noch knapp unter der Vorjahres­beteiligung lag.

liche Technologien. Begrüßt wurde vor allem, daß die Uni­chipkarte als Allzweckkarte konzipiert ist und längere Öff­nungszeiten von Bibliothek und ZEIK ermöglicht.Zu Be­

len wir eine Informationsveran­staltung anbieten, auf der auch das Verschlüsselungssystem vorgestellt werden soll, sagt Zimmermann. Die Studieren­den können dann selbst testen, ob sich das Chipkartensystem knacken läßt und ob ihre Be­denken gerechtfertigt sind. ar

wählten

Die ausführlichen Wahlergeb­nisse der StuPa-Wahlen und auch die neugewählten studen­tischen Vertreter in den Gremi­en Senat und Fakultätsräte fin­den sich im WWW unter http: //www.uni-potsdam.de/u/ verwaltung/gemwahl_aus schuss/ergebn99.htm PUTZ

ginn des Wintersemesters wol-|

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Hilfskraft gesucht

Das Referat für Presse-, Öf­fentlichkeits- und Kulturarbeit sucht eine studentische Hilfs­kraft zur Fortschreibung der Inhalte im WWW. Speziell sol­len eine datenbankgestützte Veranstaltungs- und Konferenz­vorschau und die datenbankge­stützte Bereitstellung des mo­natlichen Veranstaltungskalen­ders entwickelt werden.

Vorausgesetzt werden WWW-, Datenbank- und Programmier­

eine kurze schriftliche Bewer­bung bis zum 25. Juli 1999 an das Referat für Presse-, Öffent­lichkeits- und Kulturarbeit, Am Neuen Palais 10, 14471 Pots­dam. gl

BAföG-Reform kommt 2000

Die Bundesregierung will nach der Neuordnung des Familien­lastenausgleichs im Jahr 2000 das BAföG reformieren. Ange­kündigt wurde auch, den Etat für Bildung und Forschung im kommenden Jahr um 210 Mil­lionen auf 15,1 Milliarden Mark zu erhöhen. PUTZ

Mäßig gefragt: Bachelor

Im Rahmen der Hochschulre­form in Deutschland werden modulare Studienabschlüsse nach angelsächsischem Vorbild diskutiert. Nach drei bis vier Jahren erwerben die Studieren­den einen Bachelor, nach wei­teren ein bis zwei Jahren den Master. Ein Leistungspunkt­system(Credit-Point-System) dient als Maßstab für die er­brachte Studienleistung und er­leichtert den Uni-Wechsel.

Nun hat eine Umfrage der Hochschul-Informations-Sy­stem GmbH unter 8000 Studie­renden gezeigt, daß etwa ein Achtel, vor allem Studentinnen, ausschließlich den Bachelor-Ab­schluß machen würde. Ein Drit­tel zieht es vor, den Studiengang in voller Länge zu durchlaufen. Etwa ein Fünftel der Befragten war über die Debatte zur Ein­führung des Bachelor nicht in­formiert und konnte keine An­gaben machen. HIS/ar