Studiosi
Ratgeber für Studierende
Der Eichborn Verlag Frankfurt am Main veröffentlichte jetzt drei Ratgeber, die sich auch an Studierende wenden. Die beiden Berufsexperten Angela Verse-Herrmann und Dieter Herrmann führen in ihrem Ratgeber„So finanziere ich mein Studium“ neben dem BAföG mehrere hundert Einrichtungen auf, die Studierende finanziell unterstützen. Zu
dem finden sich in diesem
Handbuch wichtige Adressen und Fördermöglichkeiten für ein Studium im Ausland und für die Doktorarbeit.
„Der Hochschul-Test“
Eine fundierte Orientierungshilfe durch die! deutsche Hochschullandschaft bietet der vom Eichborn Verlag herausgegebene Uniführer„Der Hochschul-Test“ von Dieter Herrmann und Angela VerseHerrmann. Vorgestellt werden alle deutschen Hochschulen mit den jeweiligen Fächer
kombinationen und-angebo-|
ten. Neben detaillierten Angaben zu den Studiengängen sowie sonstigen Spezifika finden sich aufschlußreiche Informationen über den Studienort selbst.
Effektiver lernen
Die stetig wachsenden Leistungsanforderungen im Studium verlangen, daß Studierende ihre Lerntechniken kontinuierlich entwickeln und erweitern. Dabei spielen die Persönlichkeit, das Lernverhalten, die Arbeitseinstellung und die Selbstmotivation eine entscheidende‘ Rolle. In: dem Buch des Eichborn Verlages „Effektiver Lernen“ von Brigitte Chevalier erfahren Studierende, wie sie ihre Lernkapazität erhöhen, was sich hinter der Mind-Mapping Technik verbirgt und wie man die Vor- und Nachbereitung des Lernstoffes am besten organisiert. Zudem finden sich in dem Ratgeber wertvolle Tips, wie ein sinnvoller Zeitplan erstellt wird und sich das Wissen über Lernfortschritte kontrollieren läßt. PUTZ
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Chipkarte? Ja, bitte!
Studierende stimmten
für neuen Studienausweis
Mit großer Mehrheit haben sich die Studierenden, die sich an den Gremienwahlen am 29. und 30. Juni 1999 beteiligt haben, für die Einführung einer Chipkarte als Studienausweis ausgesprochen. Besonders erfreulich findet Marina Zimmermann, die Leiterin der Arbeitsgruppe zur Potsdamer
Universitätschipkarte, daß fast alle Studierenden, die gewählt| | kenntnisse. Interessierte senden
haben, sich auch an der Umfrage beteiligten.
Von den 840 abgegebenen Stimmen plädierten 577 für die
_ Einführung der Chipkarte, 233
dagegen, und nur 15 enthielten sich. Die Studierenden fügten außerdem zahlreiche Bemerkungen an, mit denen sich Marina Zimmermann nun befaßt. Sorgen macht sich demnach eine Reihe von Studierenden vor allem über den Datenschutz und Mißbrauchsmöglichkeiten. Andere schrieben: „Toll, es wird: auch höchste
| Zeit“ und forderten mehr Auf
geschlossenheit für fortschritt
Studierende
Vom 29. Juni bis zum 1. Juli fanden an der Universität Potsdam die studentischen Wahlen zum Studierendenparlament und zu den Gremien Senat und Fakultätsräte statt. Sieben Listen stellten sich zur Wahl: die Grün-Alternative Liste(GAL), die Offene Linke: Liste(OLL), die: Liste.+LSD,:: die-JuSoHochschulgruppe der Sozialdemokraten, die Liste Alpha, der Ring Christlich Demokratischer Studenten(RCDS) und die Gruppe Liberaler Campus (LiCa).
Aus dem Wahlkampf ging die Grün-Alternative Liste als Siegerin hervor. Sie errang acht von 27 Mandaten, gefolgt von den Listen OLL und LiCa mit jeweils fünf Mandaten. Drei Mandate entfielen auf die Liste Alpha, und die restlichen Listen erhielten jeweils zwei Mandate. Enttäuschung allerdings zeigte sich bei der Wahlbeteiligung, die mit 9,3 Prozent sogar noch knapp unter der Vorjahresbeteiligung lag.
liche Technologien. Begrüßt wurde vor allem, daß die Unichipkarte als Allzweckkarte konzipiert ist und längere Öffnungszeiten von Bibliothek und ZEIK ermöglicht.„Zu Be
len wir eine Informationsveranstaltung anbieten, auf der auch das Verschlüsselungssystem vorgestellt werden soll“, sagt Zimmermann. Die Studierenden können dann selbst testen, ob sich das Chipkartensystem knacken läßt und ob ihre Bedenken gerechtfertigt sind. ar
wählten
Die ausführlichen Wahlergebnisse der StuPa-Wahlen und auch die neugewählten studentischen Vertreter in den Gremien Senat und Fakultätsräte finden sich im WWW unter http: //www.uni-potsdam.de/u/ verwaltung/gemwahl_aus schuss/ergebn99.htm PUTZ
ginn des Wintersemesters wol-|
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Hilfskraft gesucht
Das Referat für Presse-, Öffentlichkeits- und Kulturarbeit sucht eine studentische Hilfskraft zur Fortschreibung der Inhalte im WWW. Speziell sollen eine datenbankgestützte Veranstaltungs- und Konferenzvorschau und die datenbankgestützte Bereitstellung des monatlichen Veranstaltungskalenders entwickelt werden.
Vorausgesetzt werden WWW-, Datenbank- und Programmier
eine kurze schriftliche Bewerbung bis zum 25. Juli 1999 an das Referat für Presse-, Öffentlichkeits- und Kulturarbeit, Am Neuen Palais 10, 14471 Potsdam. gl
BAföG-Reform kommt 2000
Die Bundesregierung will nach der Neuordnung des Familienlastenausgleichs im Jahr 2000 das BAföG reformieren. Angekündigt wurde auch, den Etat für Bildung und Forschung im kommenden Jahr um 210 Millionen auf 15,1 Milliarden Mark zu erhöhen. PUTZ
Mäßig gefragt: Bachelor
Im Rahmen der Hochschulreform in Deutschland werden modulare Studienabschlüsse nach angelsächsischem Vorbild diskutiert. Nach drei bis vier Jahren erwerben die Studierenden einen Bachelor, nach weiteren ein bis zwei Jahren den Master. Ein Leistungspunktsystem(Credit-Point-System) dient als Maßstab für die erbrachte Studienleistung und erleichtert den Uni-Wechsel.
Nun hat eine Umfrage der Hochschul-Informations-System GmbH unter 8000 Studierenden gezeigt, daß etwa ein Achtel, vor allem Studentinnen, ausschließlich den Bachelor-Abschluß machen würde. Ein Drittel zieht es vor, den Studiengang in voller Länge zu durchlaufen. Etwa ein Fünftel der Befragten war über die Debatte zur Einführung des Bachelor nicht informiert und konnte keine Angaben machen. HIS/ar