Heft 
(1.1.2019) 06
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PUTZ 6/99

Wissenschaftspreis

Die Vereinigung der Unter­nehmensverbände in Berlin und Brandenburg e.V.(UVB) stiftet einen Wissenschaftspreis unter dem Motto: Berlin und Bran­denburg: vom Wirtschaftsraum zum Bundesland. Ausgeschrie­ben werden drei Preise zu je 10000 DM. Ausgezeichnet wer­den herausragende wissen­schaftliche Arbeiten, die sich mit der Fusion der Bundesländer Berlin und Brandenburg befas­sen. Inhalt können Wirtschaft, Recht, Politik, Geschichte, Kul­tur, Soziales sowie technisch-in­frastrukturelle und naturwissen­schaftliche Aspekte sein. Gefragt sind Ergebnisberichte aus Forschungsprojekten, wis­senschaftliche Studien sowie mit einem Gutachten des betreuen­den Hochschullehrers auch Dis­sertationen, Diplom- und Magi­sterarbeiten. Das Preiskomitee besteht aus Angehörigen der sechs Berlin-Brandenburgischen Universitäten sowie der UVB. Einsendung bis 01.11.1999 an: Freie Universität Berlin, For­schungsvermittlung, Kaisers­werther Straße 16-18, 14195 Berlin-Dahlem, Tel. 030/838 73 621. PUTZ

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schulischen und außerschuli­schen Kontexten beschlossen. Ziel des: Programmes ist es, theoretisch fundiertes und em­pirisch gesichertes Wissen zur

Verbesserung der Qualität schulischer Bildungsprozesse beizutragen. Geeignet Projek­te sollen sowohl den Aufbau fachlicher und fächerüber­greifender Kompetenzen in ih­rem Zusammenhang bezie­hungsweise Wechselverhältnis untersuchen als auch Bedin­gungen des fachlichen und fächerübergreifenden Lernens im mathematisch-naturwissen­schaftlichen Unterricht in Ab­hängigkeit von schulischen oder außerschulischen Kon­texten analysieren.

Beantragt werden müssen sie bis zum 02.11.1999 bei der DFG. Informationen hierzu gibt unter http//www.ppm. ipn.uni-kiel. de/jpn/projekte/biqua.htm. Auskünfte erteilt auch Dr. Man­fred Nießen, Referat II A 4, Tel. 0228/885-2393. PUTZ

Wissenschaft und Wirtschaft

Laserfachmesse in München Potsdamer Physiker präsentierten Strahlungsquelle

Die Arbeitsgruppe Photonik unter Leitung von Prof. Dr. Ralf Menzel am Institut für Physik der Universität Potsdam prä­sentierte jüngst auf der FachmesseLASER99 Ergebnisse von Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Lasertechnik.

Im Rahmen eines vom Bundes­ministerium für Bildung und Forschung(BMBF) geförder­ten Projektes ist eine Laser­strahlungsquelle für ein opti­sches Meßverfahren zur Erfas­sung von 3D-Oberflächen mit höchster Genauigkeit entwickelt worden. Es stößt auf großes In­teresse bei Industrieunterneh­men, die Oberflächenstrukturen im Mikrometerbereich unter­sucht haben möchten. Unter­nehmen wie die BMW Rolls­Royce GmbH und die Robert Bosch AG arbeiten jetzt bei­spielsweise mit den Potsdamern zusammen. In München zeig­ten die Uni-Wissenschaftler die­sen Laser im! Betrieb. Zudem stellte man von der Arbeitsgrup­

E-Business

Neue Lösungen und Ideen für Geschäfte im! Internet((Elec­tronic Business) will die Soft­ware-Firma PRO DV, Dort­mund, mit einem Innovations­preis und 10000 DM auszeich­nen. Dissertationen, Diplomar­beiten oder studentische Pro­jekte zu diesem Thema können bis zum 31. August 1999 zu Händen von Dr. Jürgen Cro­nau, Hauert 6, 44227 Dort­mund Tel.(0231) 9792125;

eingereicht werden. Zg. Gründerwettbewerb Multimedia

Mit dem Gründerwettbewerb Multimedia 1999 fördert das Bundesministerium für Wirt­schaft und Technologie unter­nehmerische Eigeninitiative und Selbständigkeit. Interessenten können bis zum 31.12.1999 Ideenskizzen einreichen bei: VDI/VDE-IT, 14513 Teltow, Tel.(03323) 435220;| Fax (03328) 435189. Informatio­nen auch unter http://www. gruenderwettbewerb.de PUTZ

pe entwickelte phasenkonjugie­rende Spiegel vor, mit denen die Strahlqualität der Laser ent­scheidend verbessert wird. Hin­tergrund: Immer mehr Anwen­dungen in der modernen Ver­arbeitungstechnik, wie zum Bei­spiel die Mikromaterialbearbei­tung, bei der feinste Strukturen aus dem Material herausgearbei­tet werden müssen, benötigen Laser mit derart hoher Brillanz. Die Reflexion eines phasen­konjugierenden Spiegels findet im Gegensatz zu herkömmli­chen Spiegeln nicht an einer Oberfläche statt, sondern in ei­ner transparenten Flüssigkeit oder in einem transparenten Gas. Sie sind selbstjustierend und besitzen eine hohe Zerstör­

Auf ihrem Messestand bei derLA­SER 99 präsentierten die Potsda­mer Uni-Wissenschaftler einen neu­artigen Breitbandlaser. Foto: zg.

schwelle. Mit ihnen ausgestatte­te Laseroszillatoren zeichnen sich durch eine sehr gute Strahl­qualität, eine hohe Stabilität der Ausgangsleistung und einen einfachen und kostengünstigen Aufbau aus. PUTZ

Regionaler Innovationspreis

Zwischen der Universität Pots­dam und dem Landkreis Ober­havel bahnt sich eine neue Zu­sammenarbeit an. Hintergrund: Der Transfer von Wissenschafts­potential aus der Uni in die Re­gion bildet einen wichtigen Fak­tor für Marktfähigkeit hier ansäs­siger Unternehmen. Dabei besit­zen der Erwerb von Drittmitteln für die Hochschule, Praktikan­teneinsätze oder die Betreuung von Diplomarbeiten großen Stellenwert.

Der Landkreis Oberhavel stell­te sich erstmals auf den deut­schen Gründertagen im Mai 1999 mit seinem Konzept Oberhavel der Gründerland­kreis 2000 vor. Damit eröffne­te er zugleich den Wettbewerb um den regionalen Innova­tionspreis 1999 und den zum Start der regionalen Gründer­initiative. An beiden können sich Studenten und Mitarbeiter der Universität Potsdam betei­ligen, die innovative Gedanken zur Entwicklung neuer Pro­dukte und Verfahren oder Geschäftsideen zur Umsetzung im Landkreis anbieten.

Einsendeschluß ist der 31. Juli 1999. Informationen und Be­werbungsunterlagen bei: Wirt­schaftsförderungsgesellschaft Oberhavel mbH, Annahofer Str. la, 16767 Germendorf, Tel. (03301) 699370, oder beim Potsdamer Innovations- und Technologietransfer(PITT), Tell(0331)97/211170PUTZ

Software aus Europa

Europäische Bildungssoftware spielt auf dem Markt nur eine untergeordnete Rolle. Die Hochschulrektorenkonferenz hat nun gemeinsam mit der Klaus Tschira Stiftung(Heidel­berg) eine Initiative ins Leben gerufen, in der Vertreter von Hochschulen, Forschungsein­richtungen und Industrie ge­meinsam an der Entwicklung und Einführung von Standards in der Lehr- und Lernsoftware arbeiten. Damit sollen die deutschsprachigen Hochschu­len auf dem globalen Bildungs­markt mehr als bisher konkur­renzfähig werden. PUTZ

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