Heft 
(1.1.2019) 06
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Wissenschaft aktuell

Informationen zur Forschungsförderung

Transcoop-Programm

Die Alexander-von-Humboldt­Stiftung und die Stiftung Deutsch-Amerikanisches Kon­zil(DAAK) fördern gemeinsa­me Forschungsvorhaben deut­scher, kanadischer und US­amerikanischer Forscher in den Geistes-, Sozial-, Wirtschafts­und Rechtswissenschaften bis zu drei Jahren mit einem Ge­samtvolumen von 3.000.0005$. Die Anträge sind bis zum 30. Oktober 1999 beim Trans­coop-Programm, Jean-Paul­Str.9;53173 Bonn, Tel. 0228/ 95677-0, Fax 0228/95677-19, E-Mail: lich-knight@gaac.org einzureichen. Weitere Infos: http: //www.gaac.org/transco. html sowie im Dezernat 1.

Promise-Programm

Im Rahmen der Förderung der Informationsgesellschaft in Eu­ropa(PROMISE) können An­

träge auf Zuschüsse für das|

Haushaltsjahr 1999 gestellt wer­den. Der Höchstbetrag liegt bei 100.000 EUR. Kein Zuschuß kann mehr als 50 Prozent der Gesamtkosten betragen. Die An­träge sind bis zum 30. Septem­ber 1999 bei GD MH/ISPO, BU 24, 0/74, Rue de la Loi 200, B-1049 Brüssel,- Tel. 00.32.2.296.88.00, Fax 00.32: 2.299.4.80, E-Mail: ispo@ispo. cec.be einzureichen. Das Infor­mationspaket kann ebenfalls un­ter der angegebenen Adresse angefordert werden.

Vorschau veröffentlicht

Die Europäische Gemeinschaft hat eine Vorschau von Aus­schreibungen für Dienstlei­stungsaufträge zugunsten Ruß­lands veröffentlicht. Diese Aus­schreibungen betreffen die Be­reiche: Entwicklung von Hu­manressourcen, Umwelt und Energie und Restrukturierung und Entwicklung von Unter­nehmen. Es handelt sich in der Regel um Aufträge, die inner­halb von ein bis zwei Jahren zu realisieren sind. Weitere Infor­mationen im Dezernat 1 oder unter http://europa.eu.int/ comm/scr/tender /index.htm.

Japan-Stipendien Die Canon-Foundation bietet Postgraduierten, Hochschul­

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lehrern und erfahrenen For­

schern im Alter zwischen 30

und 45 Jahren Stipendien für Aufenthalte in Europa oder Ja­pan zu Forschungszwecken. Die Forschungsthemen können aus allen Bereichen kommen, wenn sie mit den Zielen der Stiftung übereinstimmen. Das Stipendium beträgt 26.689 Euro im Jahr. Die Anträge sind bis zum 15. Oktober 1999 ein­zureichen. Weitere Auskünfte und Antragsunterlagen sind im Dezernat 1 erhältlich.

Vernetzte Dienste

Vorschläge für die Bereitstel­lung multilingualer sprachlicher Ressourcen in globalen Netzen und für die Entwicklung mehr­sprachiger vernetzter Dienste können bis zum 06.09.1999 bei der Europäischen Kommission GD XIII-E.4; Jean-Monnet­Gebäude, Büro EUFO 0-177, Rue Alcide de Gaspari, L-2920 Luxemburg eingereicht werden. Es sollte sich um einen Vor­schlag einer Gruppe von minde­stens zwei unabhängigen Part­nern handeln, die aus den Mit­gliedsstaaten der Europäischen Union, Norwegen, Liechten­stein und/oder Island kommen.

Anschlußförderung startet Das ProgrammInnovations­kompetenz mittelständischer Unternehmen wird als eine modifizierte Anschlußförde­rung«zum, Programm:,For­schungskooperation gestartet. Gefördert werden Forschungs­und Entwicklungsprojekte zwi­schen Unternehmen oder mit Forschungseinrichtungen im In- und Ausland.

Kontakt: Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsver­einigungenOtto von Gue­ricke e.V.(AıF), Geschäfts­stelle Berlin, Tschaikowski­straße 49, 13156 Berlin, Tel. 030/481 63 450 oder-451, Fax 030/481 63 402, E-Mail: aif@forschungskoop.de.

Forschen für die Region

Die Brandenburgische Techni­sche. Universität. Cottbus (BTUC) lobt den Meyer­Struckmann-Wissenschaftspreis aus. Ausgezeichnet werden Lei­stungen, die eine die Region

betreffende Thematik oder ei­nen Bezug zu den Forschungs­schwerpunkten der BTUC auf­weisen. Themen können sein: Umweltschonende und nach­haltige Entwicklung, Entwick­lung und Einsatz energieeffi­zienter Systeme, Entwicklung und Einsatz neuer Materialien, Werkstoffe und Prozesse, Ent­wicklung und Einsatz multime­dialer Technologien und Ko­operationsformen, Innovations­prozesse des Planens und Bau­ens, Problemkreis Mensch, Ar­beit und Technik. Der Preis ist mit 30.000 DM dotiert. Ein­sendeschluß ist der 17. Septem­ber 1999. Bewerbungen sind zu richten an: Meyer-Struck­mann-Wissenschaftspreis der BTUC, c/o Preiskommission/ Rektorat, Universitätsplatz 3-4, 03044 Cottbus. Dr. Regina Gerber, Dr. Norbert Richter/ Dezernat 1

Marie-Curie-Stipendien Forschungeinrichtungen in den neuen Bundesländern und Ost­Berlin können bei der Europäi­schen Kommission Marie-Cu­rie-Stipendien beantragen. Da­mit wird die Aufnahme von Nachwuchswissenschaftlern (Postdocs bis 35 Jahre) finanzi­ell-gefördert. Die Laufzeit be­trägt 48 Monate für die gesam­te Maßnahme, 12 bis 24 Mona­te für Stipendiaten. Die Bewer­bung erfolgt als Forschungsin­stitut oder Forschergruppe. Ein neuer Forschungsschwerpunkt, der aus der bestehenden For­schungsausrichtung hervorgeht, muß nachgewiesen werden, gleichfalls eine ausreichende Größe, Ausstattung und eine angemessene Arbeitsumgebung sowie nationale und internatio­nale Kooperationen. Bedingung ist auch die Gewährleistung des Verhältnisses von zehn fest an­gestellten Wissenschaftlern zu zwei Stipendiaten, die gleichzei­tig betreut werden. Jedes Insti­tut wählt entsprechend der for­malen Kriterienvorgabe die Sti­pendiaten selbst aus.

Im 3. Horizontalen Programm kann der Antrag themenunab­hängig gestellt werden(Frist: 13:10.1999, 16.05.2001): In den Geistes- und Rechtswissen­

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schaften muß aber der aktuelle Bezug zu den europäischen Zielen gegeben sein. Die An­tragstellung kann ebenfalls im 4. Thematischen Programm, Erhaltung des Ökosystems: Umwelt /Energie, erfolgen(Fri­sten: 08.09.1999, 22.03.2000, 21.03.2001, 20.03.2002).

Infos unter http: //www.cordis. lu/improving/src/hp_mef. htm Weitere Auskünfte, Antragsun­terlagen, Beratung, Anschriften und Details zur elektronischen Antragstellung im Dezernat 1.

Großgeräteinitiative

Viele biomedizinische Arbeits­gruppen bedürfen einer drin­genden Verbesserung ihrer in­strumentellen Ausstattung. Ins­besondere fehlt es nach Ansicht des Apparateausschusses der Deutschen Forschungsgemein­schaft(DFG) an modernen Massenspektrometern, deren Nutzung an deutschen Hoch­schulen in den letzten Jahren deutlich hinter den internatio­nalen Standard zurückgefallen ist. Und das, obwohl sie mitt­lerweile vor allem in den Bio­wissenschaften zu unverzicht­baren Werkzeugen geworden sind. Eine Großgeräteinitiative der DFG soll helfen. Anträge zur Durchführung von For­schungsvorhaben in den Bio­wissenschaften unter Einsatz von Hochleistungsmassenspek­trometern sollten deshalb bis zum 19. Juli 1999 vorliegen. Die Gelder stehen im übrigen auch für andere Großgeräte zur Verfügung.

Informationen dazu erteilt das Referat Apparate I der Deut­schen Forschungsgemeinschaft, Dr. Jens-Egon Mosch, Kenne­dyallee 40, 53175 Bonn, Tel. 0228/885-2303, E-Mail: Jens­Egon.Mosch@dfg.de.

DFG startet neues Schwerpunktprogramm Der Senat der Deutschen For­schungsgemeinschaft(DFG) hat! die: ‚Einrichtung eines SchwerpunktprogrammesDie Bildungsqualität von Schule: Fachliches und fächerübergrei­fendes Lernen im mathema­tisch-naturwissenschaftlichen Unterricht in Abhängigkeit von Fortsetzung Seite 19