Heft 
(1.1.2019) 07
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PUTZ 7/99

Campus

Romanistischer Tag

Der vierte Romanistische Tag an der Universität Potsdam wirft seine Schatten voraus. Stattfinden wird das Ereignis am 05. November dieses Jah­res. Die vom Institut für Ro­manistik in Zusammenarbeit mit dem Sprachenzentrum der Hochschule initiierte Veran­staltung zielt auf ein breites Pu­blikum. Eingeladen sind nicht nur Uni-Mitarbeiter, sondern ebenso Schüler, vor dem Abi­tur stehende Jugendliche oder einfach interessierte Bürger der Stadt. Das geplante Programm trägt deshalb keinen rein aka­demischen Charakter, vielmehr ranken sich die Vorträge wie auch eine beabsichtigte szeni­sche Lesung um den Themen­schwerpunktSpiel. Und dies aus literatur-, sprach- und kul­turwissenschaftlicher Sicht. Der Romanistische Tag be­ginnt um 14.00 Uhr. Die ge­samte Veranstaltung findet im Institut für Romanistik auf dem Uni-Komplex KGolm, Karl-Liebknecht-Str. 24/25, Haus 06, Raum 101 statt. PUTZ

Tag der Juristischen Fakultät

Der diesjährige Tag der Juri­stischen Fakultät findet am 10. November 1999 statt. Er steht unter den Thema Hochschulen im wieder­vereinten Deutschland. Als Referenten haben sich Joa­chim Gauck, Bundesbeauf­tragter für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR, und Prof. Dr. Jörn Eckert, Uni­versität Kiel, angesagt. Den Vorträgen schließt sich eine Podiumsdiskussion zum ThemaUniversitäten im Aufbruch? an. Den. Ab­schluß des Tages bildet ein akademischer Festakt. Dabei werden unter anderem der Wolf-Rüdiger-Bub-Preis zur Förderung des juristischen Nachwuchses und Promoti­onsurkunden übergeben.

Der Tag der Juristischen Fa­kultät beginnt um 14.00 Uhr im Uni-Komplex Ba­belsberg, Haus 1, Raum 215. PUTZ

Aus dem Senat

In seiner 63. Sitzung am 8. Juli 1999 hat sich der Senat der Universität Potsdam un­ter anderem mit folgenden Themen beschäftigt und dem Rektor zur Beschlußfas­sung empfohlen:

Frauenförderrichtlinien Die Kommission für Frauen­förderung(KFF) hat auf der Grundlage von Empfehlungen des Wissenschaftsrates einen Maßnahmenkatalog zur Frau­enförderung erarbeitet. Der Senat hat beschlossen, die neu erarbeiteten Frauenförderricht­linien zur Beratung an die Kommissionen für Lehre und Studium und Entwicklungs­planung und Finanzen zu ver­weisen.

Frauenförderplan

Die Juristische Fakultät der Uni Potsdam hat nun auch ei­nen Frauenförderplan. Der von der Fakultät zugestimmte Plan wurde vom Senat be­schlossen.

LER

Der Senat hat der Einrichtung des Erweiterungsstudiengangs Lebensgestaltung-Ethik-Reli­gionskunde(LER) unter Vor­aussetzungen und Auflagen zugestimmt. Ebenfalls kamen die Studien- und Prüfungsord­nung zu LER zur Abstim­mung.

Am 29. Juli wurde der Senat zu einer Sondersitzung zu­sammengerufen. Die 5. Son­dersitzung befaßte sich im wesentlichen mit der vorge­legten neuen Grundordnung für die Universität Potsdam (siehe auch Beitrag auf Seite 8).

Polymer Science

Der Senat stimmte der Ein­richtung des Masterstudien­gangs Polymer Science sowie der dafür erforderlichen Studi­en- und Prüfungsordnung zu.

Neue Satzung Für das Sprachenzentrum ist

eine neue Satzung beschlossen worden, die den Bestimmun­gen des neuen Brandenburgi­schen Hochschulgesetzes ent­spricht und zugleich den Er­gebnissen des Evaluationsbe­richtes des Sprachenzentrums Rechnung trägt.

In seiner 64. Sitzung am 23. September 1999 beschäftigte sich der Senat mit folgenden Themen.

Nochmals die Grundordnung

Das Ministerium für Wissen­schaft, Forschung und Kultur hat mit Auflagen die Grund­ordnung der Universität ge­nehmigt. Der Senat hat die Auflagen diskutiert und in die Grundordnung eingearbeitet.

Kooperations­

vereinbarung

Der Unterzeichnung von Ko­operationsvereinbarungen zwi­schen der Uni Potsdam und der GesamtschulePeter. Jo­seph Lenne sowie dem Helm­holz-Gymnasium stimmte der Senat zu. gl

Bau kann beginnen Hasso-Plattner-Institut wird 2001 fertig

Ein weiterer Schritt bei der Ansiedlung des Hasso-Platt­ner-Instituts für Softwaresy­stemtechnik(HPI) am Uni­versitätsstandort Griebnitz­see ist getan. Im Juli gab es die Entscheidung, aus wel­chem Architekturbüro der

siegreiche Wettbewerbsent­wurf für den Neubaustammt.

Von den 87 Bewerbern kamen sieben in die engere Wahl. Schließlich entschied sich die Jury für das Architekturbüro Braun& Voigt und Partner

Der Geschäftsführer des HPI, Prof. Dr. Siegfried Wendt, präsentierte im Sommer den siegreichen Entwurf für den Gebäudekomplex des HPI, der am

Bahnhof Griebnitzsee in Potsdam-Babelsberg entstehen soll.

Foto: Fritze

aus Frankfurt am Main. Es er­rang den zweiten Preis, ein er­ster wurde nicht vergeben. Zu den Wettbewerbsvorgaben gehörten, mit dem neuen En­semble zur Campusbildung beizutragen und den Baumbe­stand weitgehend zu erhalten. So entstehen nun insgesamt fünf Gebäude in einer Parkan­lage mit Öffnung zur S-Bahn­Station. Erste Bauarbeiten sol­len noch in diesem Jahr begin­nen: Für das: Jahr 2001::ist dann die Inbetriebnahme des HPI, das gegenwärtig in Räu­men der Ostdeutschen Lan­desbausparkasse am Potsdamer Luftschiffhafen sein Domizil hat, vorgesehen.

Die Hauptnutzfläche umfaßt knapp 5000 Quadratmeter. Hiervon ‚entfallen cirka 3400 Quadratmeter auf das HPI und 1600 Quadratmeter auf den Bereich Informatik der Uni mit der Option auf eine späte­re Erweiterung des HPI um rund 1200 Quadratmeter. Die Gesamtkosten für den Bau be­tragen 48 Millionen DM, die vom HPI der EU gezahlt wer­den. B.E.