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Rufe
Einen Ruf nach Potsdam haben erhalten:
Dr. Axel Bronstert, Potsdam Institut für Klimafolgenforschung e.V., auf eine C3-Professur für Hydrologie/Klimatologie im Institut für Geoökologie der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Potsdam.
Dr. Thomas Fässler, Eidgenössische Technische Hochschule Zürich, auf eine C3Professur für Anorganische Chemie mit dem Schwerpunkt Anorganische Kolloid- und Polymerchemie im Institut für Anorganische Chemie und Didaktik der Chemie der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Potsdam.
Prof. Dr. Torsten Linker, Universität Stuttgart, auf eine C4-Professur für Organische Chemie im Institut für Organische Chemie und Strukturanalytik der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Potsdam.
Neu ernannt
Zu den in der letzten Zeit ernannten Professoren gehört Prof. Dr. habil. Caroline Fery. Sie bekleidet eine Professur für
Foto: Tribukeit
Grammatiktheorie mit dem Schwerpunkt Phonologie im Institut für Linguistik /Allgemeine Sprachtheorie in der
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Prof. Dr. Hans-Gerd Löhmannsröben, Friedrich-Alexander-Universität KErlangenNürnberg, auf eine C4-Professur für Physikalische Chemie im Institut für Physikalische Chemie und Theoretische Chemie der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Potsdam.
Prof. Dr. Wolfgang Menzel, Universität Hamburg, auf eine C3-Professur für Angewandte Computerlinguistik im Institut für Linguistik /Allgemeine Sprachwissenschaft der Philosophischen Fakultät II der Universität Potsdam.
PD Dr. Ullrich Scherf, MaxPlanck-Institut für Polymerforschung Mainz, auf eine C3Professur für Polymerchemie im Institut für Physikalische Chemie und: Theoretische Chemie der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Potsdam.
Dr. Bettina Schnor, Medizinische ‚Universität» Lübeck, auf eine C3-Professur für Informatik im Institut für Informatik der Moathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Potsdam.
Philosophischen Fakultät II. Die Wissenschaftlerin wurde 1953 in Brüssel geboren. Sie studierte von 1971 bis 1978 Germanistik, Anglistik und Neurolinguistik an der Universität: in} Brüssel.“Sie arbeitete dann als Neurolinguistin und Sprachtherapeutin in Brüssel. 1982 ging sie nach Deutschland an die Universität Konstanz. Dort promovierte Caroline Fery 1989 mit der Arbeit „Die Intonation des Deutschen“. Zum Thema„Silbenstruktur und metrische Struktur“ habilitierte sie sich 1995 in Tübingen. Ihr Hauptinteresse liegt in der theoretischen und experimentellen Phonologie, Phonetik und Intonationsforschung. Die Forschung betrifft gegenwärtig unter anderem die lexikalische prosodische Struktur, die Struktur des Lexikons, die Intonation und die Typologie der Silbenstruktur. B.E.
Personalia
Landeshochschulrat
eingeführt
Mit dem Inkrafttreten des neuen Brandenburgischen Hochschulgesetzes am 27. Mai dieses Jahres stand auch die Bildung eines Landeshochschulrates auf der Tagesordnung.
Der Brandenburgische Landeshochschulrat besteht aus 13 Personen. Er: ist- ein: Mittler zwischen Staat und Hochschulen sowie zwischen deren zentralen Organen und soll Hochschulräte für die einzelnen Hochschulen bilden. Er bestimmt die Entwicklungspläne der Hochschulen mit und berät Präsidenten und Senate in grundsätzlichen Angelegenheiten. Er gibt Empfehlungen mit Blick auf die Gestaltung der Hochschullandschaft des ganzen Landes ab. Eine seiner wichtigsten Aufgaben besteht darin, dem Senat einer Hochschule eine Kandidatin oder einen Kandidaten zur Wahl für das Präsidentenamt vorzuschlagen. Die Wahl obliegt dann dem Senat der Hochschule.
Mitglieder des Hochschulrates des Landes Brandenburg sind: Prof. Dr. Evelies Mayer, Professorin für Soziologie an der TO Darmstadt; Vorsitz; Anke Brunn, Mitglied des Landtages Nordrhein-Westfalen; Prof. Dr. Michael Daxner, Professor für Soziologie an der Universität Oldenburg; Prof. Dr. Angela Friederici, Direktorin des Max-Planck-Instituts für Neuropsychologische Forschung in Leipzig; Prof. Dr. Karl-Heinz Hoffmann, Professor für Angewandte Mathematik an der TU München; Prof. Dr. Günter Kappler, BMW-Rolls Royce; Gerd Köhler, GEW-Hauptvorstand; Botschafter a.D. Janusz Reiter; Erwin Staudt, Geschäftsführer IBM Deutschland; Dr. Etta Schiller, Vorsitzende der Vereins„pro Brandenburg“; Prof. Dr.-Ing. Reinhard Schmidt; Rektor der Hochschule für Technik und Wirtschaft Mittweida; Prof. Dr. Johann Schneider, Dekan des Fachbereichs Sozialpädagogik der FH Frank
furt/Main; Prof. Dr. Johanna Wanka, Rektorin der FH Merseburg, und Prof. Dr. Cornelius Weiss, Vizepräsident der Hochschulrektorenkonferenz.
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Hrdlicka-Medaille für Greil
Für ihre Arbeiten auf dem Gebiet der Anthro- 8 pologie/Humanbiologie| erhielt 2 Anfang Septem- Be
ber Prof. Dr. Holle Greil aus dem Institut für Zoophysiologie und Zellbiologie der Universität Potsdam die Hrdlicka-Medaille. Die Auszeichnung erfolgte im Rahmen des IV. International Congress of Ales Hrdlicka in Humpolec(Tschechische Republik). Verliehen wurde sie gemeinsam von der Stadt Humbpolec und der Tschechischen Anthropologischen Gesellschaft, die diese Ehrung bereits seit 1959 alle zehn Jahre vornehmen. Mit Greil, die die Medaille insbesondere für ihre erfolgreichen Forschungen zum Wachstum und der körperlichen Entwicklung unter verschiedenen Umweltfaktoren sowie zur Variabilität des Menschen entgegennahm, bekamen in diesem Jahr weitere drei renommierte Wissenschaftler jene Anerkennung. Dabei handelt es sich um Prof. Dr. Phillip Tobias(SüdafriRa), Prof Dr Dr. Derek Roberts(Großbritannien) und Prof. Dr. Douglas H. Ubel- aker(USA).
Holle Greil wurde 1942 in Bützow geboren und studierte in der Zeit von 1960 bis 1965 an der Universität Greifswald Biologie und Chemie. Nachdem sie 25 Jahre lang (1969 bis 1994) an der Humboldt-Universität zu Berlin gewirkt hatte, wechselte sie 1994 an die Universität Potsdam, wo sie seither die Professur für Humanbiologie bekleidet. P.G./ Foto: Fritze