Heft 
(1.1.2019) 07
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Rufe

Einen Ruf nach Potsdam ha­ben erhalten:

Dr. Axel Bronstert, Potsdam Institut für Klimafolgenfor­schung e.V., auf eine C3-Pro­fessur für Hydrologie/Klima­tologie im Institut für Geoöko­logie der Mathematisch-Natur­wissenschaftlichen Fakultät der Universität Potsdam.

Dr. Thomas Fässler, Eid­genössische Technische Hoch­schule Zürich, auf eine C3­Professur für Anorganische Chemie mit dem Schwerpunkt Anorganische Kolloid- und Po­lymerchemie im Institut für Anorganische Chemie und Di­daktik der Chemie der Mathe­matisch-Naturwissenschaftli­chen Fakultät der Universität Potsdam.

Prof. Dr. Torsten Linker, Universität Stuttgart, auf eine C4-Professur für Organische Chemie im Institut für Organi­sche Chemie und Strukturana­lytik der Mathematisch-Natur­wissenschaftlichen Fakultät der Universität Potsdam.

Neu ernannt

Zu den in der letzten Zeit er­nannten Professoren gehört Prof. Dr. habil. Caroline Fery. Sie bekleidet eine Professur für

Foto: Tribukeit

Grammatiktheorie mit dem Schwerpunkt Phonologie im Institut für Linguistik /Allge­meine Sprachtheorie in der

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Prof. Dr. Hans-Gerd Löh­mannsröben, Friedrich-Alex­ander-Universität KErlangen­Nürnberg, auf eine C4-Profes­sur für Physikalische Chemie im Institut für Physikalische Chemie und Theoretische Chemie der Mathematisch-Na­turwissenschaftlichen Fakultät der Universität Potsdam.

Prof. Dr. Wolfgang Menzel, Universität Hamburg, auf eine C3-Professur für Angewandte Computerlinguistik im Institut für Linguistik /Allgemeine Sprachwissenschaft der Philo­sophischen Fakultät II der Universität Potsdam.

PD Dr. Ullrich Scherf, Max­Planck-Institut für Polymerfor­schung Mainz, auf eine C3­Professur für Polymerchemie im Institut für Physikalische Chemie und: Theoretische Chemie der Mathematisch-Na­turwissenschaftlichen Fakultät der Universität Potsdam.

Dr. Bettina Schnor, Medizini­sche ‚Universität» Lübeck, auf eine C3-Professur für Informa­tik im Institut für Informatik der Moathematisch-Naturwis­senschaftlichen Fakultät der Universität Potsdam.

Philosophischen Fakultät II. Die Wissenschaftlerin wurde 1953 in Brüssel geboren. Sie studierte von 1971 bis 1978 Germanistik, Anglistik und Neurolinguistik an der Univer­sität: in} Brüssel.Sie arbeitete dann als Neurolinguistin und Sprachtherapeutin in Brüssel. 1982 ging sie nach Deutsch­land an die Universität Kon­stanz. Dort promovierte Caro­line Fery 1989 mit der Arbeit Die Intonation des Deut­schen. Zum ThemaSilben­struktur und metrische Struk­tur habilitierte sie sich 1995 in Tübingen. Ihr Hauptinter­esse liegt in der theoretischen und experimentellen Phonolo­gie, Phonetik und Intonations­forschung. Die Forschung be­trifft gegenwärtig unter ande­rem die lexikalische prosodi­sche Struktur, die Struktur des Lexikons, die Intonation und die Typologie der Silbenstruk­tur. B.E.

Personalia

Landeshochschulrat

eingeführt

Mit dem Inkrafttreten des neuen Brandenburgischen Hochschulgesetzes am 27. Mai dieses Jahres stand auch die Bildung eines Landes­hochschulrates auf der Ta­gesordnung.

Der Brandenburgische Lan­deshochschulrat besteht aus 13 Personen. Er: ist- ein: Mittler zwischen Staat und Hochschu­len sowie zwischen deren zen­tralen Organen und soll Hoch­schulräte für die einzelnen Hochschulen bilden. Er be­stimmt die Entwicklungspläne der Hochschulen mit und berät Präsidenten und Senate in grundsätzlichen Angelegen­heiten. Er gibt Empfehlungen mit Blick auf die Gestaltung der Hochschullandschaft des ganzen Landes ab. Eine seiner wichtigsten Aufgaben besteht darin, dem Senat einer Hoch­schule eine Kandidatin oder ei­nen Kandidaten zur Wahl für das Präsidentenamt vorzu­schlagen. Die Wahl obliegt dann dem Senat der Hoch­schule.

Mitglieder des Hochschulrates des Landes Brandenburg sind: Prof. Dr. Evelies Mayer, Pro­fessorin für Soziologie an der TO Darmstadt; Vorsitz; Anke Brunn, Mitglied des Landtages Nordrhein-Westfalen; Prof. Dr. Michael Daxner, Professor für Soziologie an der Univer­sität Oldenburg; Prof. Dr. An­gela Friederici, Direktorin des Max-Planck-Instituts für Neu­ropsychologische Forschung in Leipzig; Prof. Dr. Karl-Heinz Hoffmann, Professor für An­gewandte Mathematik an der TU München; Prof. Dr. Gün­ter Kappler, BMW-Rolls Roy­ce; Gerd Köhler, GEW-Haupt­vorstand; Botschafter a.D. Ja­nusz Reiter; Erwin Staudt, Ge­schäftsführer IBM Deutsch­land; Dr. Etta Schiller, Vorsit­zende der Vereinspro Bran­denburg; Prof. Dr.-Ing. Rein­hard Schmidt; Rektor der Hochschule für Technik und Wirtschaft Mittweida; Prof. Dr. Johann Schneider, Dekan des Fachbereichs Sozial­pädagogik der FH Frank­

furt/Main; Prof. Dr. Johanna Wanka, Rektorin der FH Mer­seburg, und Prof. Dr. Corneli­us Weiss, Vizepräsident der Hochschulrektorenkonferenz.

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Hrdlicka-Medaille für Greil

Für ihre Ar­beiten auf dem Gebiet der Anthro- 8 pologie/Hu­manbiologie| erhielt 2 An­fang Septem- Be

ber Prof. Dr. Holle Greil aus dem Institut für Zoophysio­logie und Zellbiologie der Universität Potsdam die Hrdlicka-Medaille. Die Aus­zeichnung erfolgte im Rah­men des IV. International Congress of Ales Hrdlicka in Humpolec(Tschechische Re­publik). Verliehen wurde sie gemeinsam von der Stadt Humbpolec und der Tschechi­schen Anthropologischen Ge­sellschaft, die diese Ehrung be­reits seit 1959 alle zehn Jahre vornehmen. Mit Greil, die die Medaille insbesondere für ihre erfolgreichen Forschungen zum Wachstum und der kör­perlichen Entwicklung unter verschiedenen Umweltfakto­ren sowie zur Variabilität des Menschen entgegennahm, be­kamen in diesem Jahr weitere drei renommierte Wissen­schaftler jene Anerkennung. Dabei handelt es sich um Prof. Dr. Phillip Tobias(Südafri­Ra), Prof Dr Dr. Derek Roberts(Großbritannien) und Prof. Dr. Douglas H. Ubel- aker(USA).

Holle Greil wurde 1942 in Bützow geboren und studierte in der Zeit von 1960 bis 1965 an der Universität Greifs­wald Biologie und Chemie. Nachdem sie 25 Jahre lang (1969 bis 1994) an der Hum­boldt-Universität zu Berlin gewirkt hatte, wechselte sie 1994 an die Universität Pots­dam, wo sie seither die Profes­sur für Humanbiologie be­kleidet. P.G./ Foto: Fritze