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Campus
Viele Bibliotheken eine Suchmaschine
Universitäten gemeinsam ins Internet
Berlins und Brandenburgs Hochschulen haben damit begonnen, ihre Bibliotheken zu vernetzen. Jetzt lassen sich die verstreuten Buch-Bestände über den„Kooperativen Bibliotheksverbund Berlin-Brandenburg“, kurz KOBV, im Internet einsehen.
In dem Verbund sind neben der Universität und der Fachhochschule: Potsdam; der Technischen und Freien Universität und Humboldt-Universität zu Berlin vier weitere Bibliotheken in Brandenburg. Im Frühjahr 2000 soll auch die Berliner Staatsbibliothek hinzu kommen.„Der KOBV ist der Keim eines modernen Dienstleistungsangebotes“, sagte Prof. Dr. Hans-Jürgen Ewers, Präsident der TU Berlin, zur Eröffnung des Verbundes in Berlin.
Über das Internet lassen sich die Bestände nach Autoren, Titeln, Stichworten oder Jahrgängen durchsuchen. Die Suchmaschine zeigt an, wo das Buch steht und ob es dort verfügbar ist. Über einen Link auf den Server der jeweiligen Bi
bliothek lässt sich der Titel vormerken. Auch brandenbur| gische Studenten können so Berliner Titel ausleihen. Allerdings brauchen sie für jede Bibliothek einen eigenen Benutzerausweis. Langfristig sollen alle Bibliotheken in den beiden Ländern an die Suchmaschine angeschlossen werden. Bis dahin ist es allerdings noch ein weiter Weg. Allein die Entwicklung des KOBV hat zwei Jahre gedauert und insgesamt 1,5 Mio. DM gekostet. Lediglich die 255 Millionen Titel in den brandenburgischen Bibliotheken sind vollständig erfasst. Von den 40 Millionen Büchern, die in den Berliner Bibliotheken stehen, sind nur die nach 1987 angeschafften Titel über das Internet recherchierbar: Das ist höchstens ein Drittel. Ob der Berliner Senat das Geld für die nachträgliche Erfassung der„Zettelkataloge“ bereitstellt, ist noch offen. mf Internet: http://www.kobv.de
Berlins und Brandenburgs Hochschulen vernetzen ihre Bibliotheken
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Spitzenplatz für Uni Studienberatung
Die Entscheidung für den richtigen Studienort und die richtige Studienrichtung ist nicht einfach, aber entscheidend für die weitere Lebensplanung. Sachkundige Beratung für zukünftige Studierende gibt es an der Universität Potsdam. Dies bestätigte jetzt auch das Ergebnis eines Rankings.
Jährlich‘ gibt es rund 70 000 Studienabbrecher. Der Grund dafür liegt nicht selten in falschen Vorstellungen über das künftige Studium. Also ist eine gründliche und kompetente Studienberatung wichtig. Die Wahl der richtigen Hochschule erweist sich aber nicht zuletzt auch im Wettbewerb um die lukrativsten Stellen auf dem Arbeitsmarkt als Pluspunkt.
Jetzt sind erstmals im Rahmen eines Hochschul-Rankings von STERN, START und dem Centrum für Hochschulentwicklung(CHE) Studienberatungen bewertet worden. Daran nahmen rund 20 000 Studierende und über 4000 Professoren teil. An diesem mehrdimensionalen Ranking waren 140 Universitäten, darunter auch die Universität Potsdam, und Fachhochschulen Deutschlands beteiligt.
Sechs Studienbereiche- Jura, Informatik, Mathematik, Physik, Chemie und Wirtschaft wurden dabei unter die Lupe genommen. Die Untersuchung ist das Ergebnis verschiedener Erhebungen. Es wurden Fakten abgefragt, wie die Zahl der Studierenden, der Absolventen oder der Ausstattungsgrad. Ebenso gab es biblometrische Analysen, Erhebungen bei Justizprüfungs
Foto: Fritze
ämtern und in Studentenwerken. Des Weiteren gaben Studierende und Professoren in schriftlichen Befragungen ihr Urteil ab. Es ging beispielsweise darum, wo Studierende am zufriedensten sind, wo der Studentenaustausch am besten klappt, wo die meisten Drittmittel eingeworben werden, wo die Profs ihre Kinder studieren lassen würden.
Die Universität Potsdam schneidet bei diesem Ranking äußerst erfreulich ab. Sie liegt im. ‚Urteil der Studierenden hinter‘ der‘-TU* Chemnitz (Note 2,1) gleichauf mit der Universität Passau(Note 2,3).
B.E.
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