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(1.1.2019) 08
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Campus

Lehrlinge an der Uni

Seit die Universität Potsdam 1991 gegründet wurde, gibt es an der Alma mater auch Auszubildende(Azubis). Ins­gesamt stehen derzeit sieben Lehrberufe zur Auswahl, für die sich Schulabgänger ent­scheiden können. Zur Verfü­gung stehen jährlich etwa 18 Lehrstellen.

Gegenwärtig erwerben 47 Lehrlinge an der Hochschule erste Kenntnisse und Fähigkei­ten für ihre späteren Berufsfel­der. Ihre Ausbildung regelt eine bundesweit geltende Aus­bildungsverordnung. Wert legt man an der Einrichtung darauf, dass die Auszubilden­den tatsächlich in die täglichen Arbeitsabläufe integriert wer­den... Nach Ansicht, Gilda Kapps aus dem zuständigen Dezernat für Personal- und Rechtsangelegenheiten be­kommen die angehenden Fachleute dabei hochwertiges Wissen vermittelt und können solide praktische Fähigkeiten erwerben.

Die Ausbildung dauert in der Regel zwischen drei und drei­einhalb Jahren. Um aber über­haupt an der Uni einen be­gehrten Ausbildungsplatz zu erhalten, müssen die Bewerber wichtige Voraussetzungen mit­bringen. Die für jeden Lehrbe­ruf existierende Auswahlkom­mission achtet auf Leistungs­

bereitschaft und-vermögen, Motivation für den Beruf, eventuell vorhandene Vor­

kenntnisse, aber auch die terri­toriale Herkunft kann eine Rolle spielen. Jugendliche aus dem Land Brandenburg haben Vorrang. Wichtig sind zudem die Persönlichkeit des Kandi­daten und sein Allgemeinwis­sen.

Nach der Ausbildung fällt die Entscheidung über eine mögli­che Übernahme in ein festes Arbeitsverhältnis. Und hier kann sich die Uni sehen lassen: In der Vergangenheit gelang es immerhin, einen Großteil der Lehrlinge, die eine Übernah­

Online- Weiterbildung

Die Zentrale Einrichtung für Informationsverarbeitung und Kommunikation(ZEIK) der Universität Potsdam war in diesem Semester zum zweiten Mal Gastgeber für zwölf Wis­senschaftler aus Universitäten

Kenias, Ugandas, Zambias, Botswanas, Zimbabwes, Äthio­piens, Malawis, Namibias und Südafrikas. Bei den Gästen handelte es sich um leitende Angestellte aus Universitätsbi­bliotheken sowie Dozenten aus informationswissenschaftli­chen Instituten. Sie sind Teil­

Foto: Fritze

nehmer des Fortbildungspro­jektsModern Information Resource Management, das unter der Schirmherrschaft der Deutschen Stiftung für inter­nationale Entwicklung(DSE), Bonn steht. In der ZEIK, die mit der DSE in diesem Projekt zusammenarbeitet, wurden den Teilnehmern in durchweg englischsprachigen Kursen we­sentliche Inhalte zu Informati­on Retrieval Systems, Retrieval Languages und Internet based Information Systems vermit­telt. Christine Becker, ZEIK

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Auch in der Pressestelle der Uni werden Schülerpraktikanten beschäftigt.

Hier erwerben sie erste journalistische Fähigkeiten.

me wünschten, auch einzustel­len. Übrigens, Schülerpraktikanten werden hier seit 1991 ebenfalls betreut. Die Nachfrage von Schülern, zumeist Gymnasia­sten, ist groß. Ihr Einsatz er­folgt beispielsweise in der Bi­bliothek, in der Pressestelle, im Botanischen Garten oder im Archiv.

Heiko Ludwig/Praktikant

Treffen in Osnabrück

Die Präsidien der Rektoren­konferenzen Österreichs, der Schweiz und Deutschlands ha­ben sich Ende September in Osnabrück getroffen. In einer gemeinsamen Erklärung spra­chen sie sich für eine Stärkung der Autonomie der Hochschu­len aus. Ebenso gefordert wur­den über mehrere Jahre ver­bindliche Globalhaushalte für die Hochschulen. Die Teilneh­mer erklärten, man sei auf dem Weg in einenEuropäischen Bildungsraum. Die Neustruk­turierung des Studiums und die Einführung von Abschlüs­sen wie Bachelor und Master bilde dabei eine besondere

Herausforderung. Eine Akkre­ditierung von Studiengängen und Institutionen stelle ein ge­eignetes Verfahren der Qua­litätssicherung für differenzier­te Studienangebote dar. PUTZ

Foto: Fritze

Ausbildungsberufe an der Uni Potsdam: Biologielabo­rant/in, Chemielaborant/in, Kauffrau(mann) für Büro­kommunikation, Gärtner/in für Zierpflanzen, Fachange­stellte(r) für Medien- und Informationsdienst, Infor­matikkaufmann(frau) sowie Informations- und Telekom­munikations-Systemelektro­niker/in.

Anmeldungen möglich

Bewerbungen für die während der Expo 2000 stattfindende Internationale Frauenuniver­sität in Hannover sind entge­gen ursprünglichen Planungen noch bis zum 30. November dieses Jahres möglich. Die Ver­anstalter verlängerten jetzt die Frist auf Grund der starken Nachfrage durch Interessen­tinnen.

Die Uni wird es vom 15. Juli bis 15. Oktober 2000 geben. Bewerberinnen für einen der 900 Studienplätze müssen über einen ersten Hochschul­abschluß verfügen und ausrei­chende Englischkenntnisse nachweisen. PUTZ

Bewerbungen an: Deutscher Akademischer Austausch­dienst, Ref. 220(ifu), DAAD, Postfach 200404, D-53134 Bonn

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