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Neu ernannt
Zu den in der letzten Zeit ernannten Professoren gehören Prof. Dr. habil. HansJürgen Holdt, Prof. Dr. habil. Hermann Kaufmann und Prof. Dr. Joachim Wambsganß.
Hans-Jürgen Holdt bekleidet eine«Professur für Anorganische Chemie im Institut für Anorganische Chemie und Didaktik der Chemie der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät. Er wurde 1952 in Wismar geboren und studierte: von 1973: bis 1977 an der Universität Rostock Chemie. Anschließend arbeitete er an dieser Hochschule als wissenschaftlicher Assistent im Wissenschaftsbereich Anorganische Chemie. Ebenfalls in Rostock promovierte er 1982 zum Thema„Untersuchungen zur Synthese von Alkoxyund‘ Trimethylsiloxysilanolen und zur Substituentenabhängigkeit der Acidität.. der SiOH-Gruppe der dargestellten Modellsubstanzen“. Als Ingenieur für Lehre und Forschung war Holdt von 1981 bis 1983 im Wissenschaftsbereich Pflanzenphysiologie der Sektion Biologie in Rostock und anschließend bis 1991 als Assistent im Wissenschaftsbereich Chemie der Pädagogischen Hochschule Güstrow tätig.;
Der Wissenschaftler habilitierte sich 1991 an der Uni Rostock mit der Arbeit„Synthese und Komplexbildungsverhalten von Thiokronenethern und verbrückten Bis-benzokronenethern“. Er arbeitete in den 90-er Jahren als Vertretungsprofessor an der Universität Hamburg und an der Universität Rostock. Zu den gegenwärtigen Forschungsschwerpunkten des Chemikers zählen Acyclische und makrocyclische Derivate ungesättigter Dithiolate.
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Hermann Kaufmann nimmt eine Professur für Angewandte
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Fernerkundung in den Geowissenschaften wahr. Es handelt sich um eine gemeinsame Berufung der Universität Potsdam und des GeoForschungsZentrums Potsdam. Der 1949 in München Geborene studierte von 1974 bis 1980 Geologie an der Ludwig-MaximiliansUniversität München. Anschließend arbeitete er dort als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Arbeitsgruppe Fernerkundung. Zum Thema „Rechnergestützte methodische Untersuchungen multispektraler und multitemporaler Satellitenbilddaten für ge] ologische Fragestellungen“ promovierte er 1986. Danach war er bis 1990 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Photogrammetrie und Fernerkundung der Universität Karlsruhe tätig. 1992 habilitierte er sich zu„Strategien digitaler Verarbeitung multi-hyperspektraler Abtasterdaten für die Lagerstättenexploration“. Von 1990 bis 1993. baute’ er im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaftliche Zusammenarbeit ein Nationales Fernerkundungszentrum in Zimbabwe auf. Seit 1993 leitet der Wissenschaftler die Abteilung Fernerkundung des GeoForschungsZentrums in Potsdam. Er ist gleichfalls Leiter des Koordinations- und thematischen Auswertezentrums für ‚den. ‚deutschen Sensor MOMS. Zu den derzeitigen Arbeitsschwerpunkten des Geologen gehören unter anderem Methodik-Entwicklungen, Bildverarbeitung und Applikationen im optischen Bereich.
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Joachim Wambsganß erhielt eine Professur für Astroteilchenphysik 22 im Institut az für Physik der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen. Fakultät. Er wurde 1961 in Lan
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boren und studierte von 1981 bis 1987 Physik und Astronomie an der Ruprecht-KarlsUniversität Heidelberg und an der Ludwig-Maximilians- Universität in München. Ein USAStipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes führte ihn 1987/1988 an die Princeton University, wo er auch von 1990 bis 1992 als Postdoc arbeitete.„Gravitational Microlensing“ ist der Titel seiner 1990 an der Universität München erstellten Promotion. Nach seinem Amerika-Aufenthalt war er als wissenschaft
Personalia
licher Mitarbeiter am MaxPlanck-Institut für Astrophysik in Garching beziehungsweise am Astrophysikalischen Institut Potsdam tätig. Der Astrophysiker ist Mitglied in verschiedenen wissenschaftlichen Vereinigungen,. so. in der Astronomischen Gesellschaft, in der Deutschen Physikalischen Gesellschaft und in der American Astronomical Society. Zu seinen Spezialgebieten gehören Gravitationslinsen, Röntgen astronomie und Kosmologie. B.E.
Außerplanmäßiger Professor
Die Würde eines außerplanmäßigen Professors wurde Prof. Dr. habil. Dieter Vollhardt aus dem Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung Golm verliehen. Der 1937 geborene Wissenschaftler studierte an der Ernst-Moritz-Arndt Universität Greifswald bis 1961 Chemic. An der HumboldtUniversität zu Berlin promovierte er 1966 zum Thema„Untersuchungen zur Desorption grenzflächenaktiver Stoffe mit einem neuen diffusionskinetischen System“. Von 1972 bis 1991 war er Arbeitsgruppenleiter im Bereich Grenzflächenaktive Stoffe des
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Zentralinstituts für Organische Chemie‘ der Akademie+ der Wissenschaften. Dort habilitierte er sich 1982 mit dem Thema„Untersuchungen über die Struktur und die molekularen Wechselwirkungen in Monoschichten amphiphiler Verbindungen an wäßrigen Grenzflächen“. Nach der Neugründung des Max-Planck-Instituts für Kolloid- und Grenzflächenforschung wurde Vollhardt Arbeitsgruppensprecher. Seit 1997 ist der Wissenschaftler Privatdozent an der Universität Potsdam im Bereich Chemie. Zu seinen wichtigsten Arbeitsgebieten gehören Grenzflächenchemie, monomolekulare Schichten, Tenside und Polymere an Grenzflächen und in Lösung sowie biologische und technische Grenzflächenprobleme.
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Honorarprofessur für Smith
Dr. Gary Smith, der Gründer und langjährige Leiter des Einstein Forums Potsdam und jetzige Direktor der American Academy in Berlin, wurde von der Universität Potsdam zum Honorarprofessor bestellt. Mit der Ehrung wurden sowohl sein wissenschaftliches Werk als auch seine Verdienste um die Entwicklung des brandenburgischen. Wissenschaftsbetriebs gewürdigt.
Der 1954 in New Orleans/USA geborene Smith
studierte Germanistik und Philosophie in Houston, Austin/Texas, New York, Frankfurt am A Main und Boston. Er promovierte 1989 mit einer Arbeit über Walter Benjamins Idee der Schönheit.
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