PUTZ 9/99
Campus
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Wie weiter mit der Hochschulförderung?
Um zur Sicherung der internationalen Leistungs- und Konkurrenzfähigkeit von Lehre und Forschung beizutragen, richteten der Bund und die Länder Hochschulsonderprogramme(HSP) ein.“Seit 41997"gibt es(das HSP III. Es wurde für vier Jahre aufgelegt und läuft zum 31. Dezember 12000 aus.
Mit diesem Programm fördern Bund und Länder hochschulund wissenschaftspolitische Aufgaben, wie Strukturreformen, Sicherung der internationalen Konkurrenzfähigkeit, Erhalt des Innovationspotentials sowie Erhöhung des Frauenanteils in Forschung und Lehre.
An der Universität Potsdam konnten durch das HSP III in
den Jahren 1997 bis 2000.
rund 9,8 Millionen DM bereitgestellt werden. Diese Mittel wurden zur Finanzierung von Tutorien auf Fakultätsebene zur Verbesserung der Qualität der Lehre eingesetzt. Ein weiterer Teil der. Gelder floss in die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses, vor allem in Form von Promotions- und Habilitationsstipendien, und in die Frauenförderung. Von HSP III profitierten des Weiteren der Potsdamer Innovations- und"Technologietransfer. Für Multimedia und den Ausbau der internationalen Zusammenarbeit wurden ebenso HSP IHII-Mittel verwendet.
Wie geht es nun mit den durch HSP angeschobenen Projekten weiter? Im Haushaltsjahr 2000 stehen. der Hochschule 1,3 Millionen DM, das sind 50 Prozent der Summe des Vorjahres, zur Verfügung.
Die Bund-Länder-Kommission einigte sich nun Ende Oktober 1999 darauf, die in HSP. HI festgelegten Ziele weiterhin zu fördern. Dafür wurden sechs Fachprogramme beschlossen. Es geht unter anderem um die Herstellung der Chancengleichheit für Frauen in Lehre und Forschung, um struktu
relle Innovationen im Hochschulbereich, die Entwicklung neuer Medien sowie von Graduiertenstudiengängen.
Zu den sechs Programmen gehört auch eines zur Förderung innovativer Forschungsstrukturen in den neuen Ländern und in Berlin. Es hat insgesamt ein Volumen von 150 Millionen DM. Damit sollen unter anderem innovative Forschungsverbünde, die Förderung von Arbeitsgruppen oder Forschungseinrichtungen sowie Infrastrukturmaßnahmen unterstützt werden.
Diese sechs Programme werden voraussichtlich eine Laufzeit bis 2006 haben, wobei die Vereinbarung zunächst bis 2003 geschlossen wird. Weitere Informationen zu den Programmen gibt es unter http://www.blk-bonn.de/ presse99-32.htm B.E.
Umfrage zur Gesundheit
Wer Leistung und Kreativität erwartet und fordert, der muss Gesundheit und Leistungsfähigkeit schützen und fördern. Deshalb befasst sich in diesem Semester das Projekt Gesundheitsförderung an der Uni Potsdam mit den arbeitsbedingten Belastungen, aber auch mit den gesundheitsrelevanten Ressourcen, die mit der Tätigkeit der Wissenschaftler an der Einrichtung verbunden sind. Der Arbeitskreis Gesundheit hat dazu eine Mitarbeiterbefragung vorbereitet. Die Fragebögen werden derzeit verteilt. Ziel der Aktion ist es, vermeidbare arbeitsbedingte Belastungen zu erkennen, Potentiale zur Belastungsreduktion zu erschließen und gewünschte gesundheitsfördernde Maßnahmen zu erfassen. Die Teilnahme an der Befragung ist freiwillig. Alle Daten werden anonym erhoben, so dass keine personenbezogene Zuordnung möglich ist. Prof. Dr. Anna-Marie Metz
Arbeitskreis Gesundheit