Campus
PUTZ 9/99
Uni-Gremium mit namhaften Persönlichkeiten
Vorgestellt: Gerd Köhler
Im Oktober 1997 wählte der Senat der Universität Potsdam noch nach(altem Recht die Mitglieder für das Kuratorium der Hochschule. Obwohl diesem Gremium heute laut brandenburgischem Landeshochschulgesetz eine veränderte rechtliche Stellung zukommt, wollen seine Mitglieder die begonnene Arbeit dennoch fortsetzen. Die PUTZ führt deshalb die Reihe ihrer Vorstellung weiter.
Zu den Kuratoriumsmitgliedern gehört Gerd Köhler. Er ist Mitarbeiter des Hauptvorstandes der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). Seiner Meinung nach hat die Universität Potsdam in den letzten Jahren Konturen bekommen: Die enge Verzahnung der Hochschule mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen, das
Potsdamer Modell der Lehrerbildung, die Initiativen im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien
Foto: Inge Werth
und„die auch dem lehrenden Mittelbau zu verdankende gute Bewertung! der! Lehre durch die Studierenden“— das
sind für Gerd Köhler„Duftmarken“ der Universität Potsdam.
Neue Initiativen wünscht sich der Kurator im Bereich der Organisation und Verwaltung. Potsdam als Wissenschaftsstadt am Rande der Metropole Berlin müsse mit Aus- und Weiterbildungsangeboten für die Administration und die Organisationen, die die Lobby von Parlament und Regierung suchen, aufwarten. Die Universität sollte so Köhler als „Think-tank“, als Ort der AnaIyse der(Konzepte Sder Ver: mittlung, also als Brücke zwischen Wissenschaft und Politik im nationalen wie im internationalen Rahmen fungieren. Die Erfüllung dieser Aufgaben setze klare Vorstellungen über die Zukunft der Hochschule voraus.„Am Hochschulentwicklungsplan und einem Per
sonalentwicklungsplan mitzuwirken, sehe ich als Schwerpunkte der Arbeit im Kuratorium an.“ Die Willensbildungs- und Entscheidungsprozesse seien_weiterzuentwickeln, damit Innovation durch Partizipation gefördert wird. Dazu gehöre ein selbstbewußtes Herangehen an die Region.
Der 1944 geborene Gerd Köhler studierte von 1966 bis 1972 Geschichte, Politik und Pädagogik. Seit 1973 arbeitet er im Referat„Allgemeine Bildungspolitik“ beziehungsweise „Hochschule und Forschung“ des GEW-Hauptvorstandes. Er ist des Weiteren gewähltes Mitglied des Geschäftsführenden Vorstandes der GEW und Leiter des Vorstandsbereiches „Hochschule und Forschung“. Köhler ist Mitglied des brandenburgischen Landeshochschulrates, des Standing Committee for Higher Education and Research im European Trade Union for Education (ETUCE) und in weiteren Gremien.
B.E.
Trainieren und Studieren zugleich
Mit Prominenz rückte das Team des Olympiastützpunktes Potsdam des Deutschen Sportbundes zur Unterzeichnung des Kooperationsvertra
ges mit der Universität Potsdam an. In Begleitung des Stützpunktleiters, Dr. Andreas Hoeppner, kamen die Weltklasse-Trainer im Rudern Jutta
Künftig soll die Zusammenarbeit zwischen der Uni und dem Olympiastützpunkt Potsdam im Interesse der studierenden Sportler noch enger werden. Deshalb unterzeichneten Dr. Andreas Hoeppner(l.) und Uni-Rektor Prof. Dr. Wolfgang Loschelder(r.) einen Kooperationsvertrag.
Foto: Fritze
Lau und Bernd Landvoigt. Die ebenfalls anwesenden Olympiakandidaten Ike Landvoigt und Peter Hörnig konnten bereits von der guten Zusammenarbeit beider Einrichtungen profitieren. Der Ruderer und der Kanute studieren Jura beziehungsweise Geoökologie. Durch die produktive Zusammenarbeit mit den Lehrkräften können beide die Trainingsund Wettkampfanforderungen ebenso bewältigen wie die des Studiums. Dieses Anliegen ist
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nun auch im Vertrag fixiert. Außerdem wird es beratende und betreuende Tätigkeiten geben. Beide Partner werden ebenso die wissenschaftliche Zusammenarbeit intensivieren, was beispielsweise die Bearbeitung von Forschungsthemen und die Bildung gemeinsamer Arbeitsgruppen einschließt. Die Bereiche Sportmedizin und Prävention sowie Sportwissenschaft der Uni haben seit vielen Jahren enge Kontakte zum Olympiastützpunkt.
B.E.
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