Absolventen
Journalisten-Preis
Wer Lust hat und schreiben kann, kann sich wieder um den Nachwuchs-Journalisten-Preis bewerben. In diesem Jahr heißt das Thema: „Unternehmen Hochschule: Krise oder Chance?“. Erwartet werden Reportagen, Berichte und Interviews, die sich mit der Neuausrichtung der Hochschulen im Sinne des internationalen Wettbewerbs, mit den Auswirkungen von Rankings oder den möglichen Folgen der Evaluierung der Lehre beschäftigen.
Teilnehmen können Studierende an deutschen Hochschulen oder im Auslandsstudium befindliche Kommilitonen. Es winken Preise im Wert von 23000,—DM, 2000,—DM und 1000,— DM. Einsendeschluss ist der 31. Januar 2000. Interessenten erhalten Infos beim Deutschen Studentenwerk, Stichwort „Campus-Reporter 2000“, Weberstr. 55, 53113 Bonn, Tel.: 0228/26906 28, E-Mail: dsw@studentenwerke. de PUTZ
Business Plan-Wettbewerb
Ein schlüssiges Konzept ist die entscheidende Grundlage für den erfolgreichen Einstieg als Unternehmer. Auf dieses Ziel ist der Business Plan-Wettbewerb 2000 Berlin- Brandenburg ausgerichtet. Der Wettbewerb wendet sich vor allem an Ideenträger aus Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen der Region. Im Wettbewerb treten die besten KGeschäftskonzepte gegeneinander an. Sie werden von einer Jury bewertet und mit insgesamt 100 000,DM prämiert. Weitere Informationen sind zu erhalten über: Hotline: 030/ 21 25 21 21 oder online unter: www.b-p-w.de
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PUTZ 9/99
Uni trifft Wirtschaft
Potsdamer Praktikanten- und Absolventenkongreß erfolgreich
„Willkommen“ hieß es am 17. November 1999 beim ersten Praktikanten- und Absolventenkongreß der Universität Potsdam. Studierende, Absolventen, Doktoranden, Professoren und Vertreter von Unternehmen waren eingeladen, miteinander zu diskutieren und sich gegenseitig kennen zu lernen.
Die Unternehmen zeigten mit Standpräsentationen, Vorstellungen und Kurzvorträgen, dass sie Interesse an den Potsdamer Studierenden haben. So hatten die Studenten und Absolventen die Möglichkeit, einen Überblick über verschiedene Unternehmen zu bekommen. Praktika beziehungsweise Werkstudentenschaften konnten vermittelt werden, und vielleicht fand auch der eine oder andere Absolvent seinen neuen Wirkungskreis.
Die Veranstalter,| UniClever Potsdam e.V., Potsdamer Innovations- und Technologietransfer, UP Transfer, und Vi; zepräsident Prof. Dr. Dieter Wagner, hoffen, durch diesen Kongreß, den Bekanntheitsgrad der Potsdamer Univer
sität erhöht zu haben und somit einen Beitrag dazu zu leisten, die Universität aus dem Schatten Berlins herauszuheben.
Spätestens bei der abschließenden Podiumsdiskussion wurde klar, dass die Universität Potsdam der Aufgabe, die Studenten bedarfsgerecht für den Arbeitsmarkt auszubilden, gerecht wird.
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Positive Resonanz nach dem ersten Praktikanten- und Absolventenkongreß der Universität Potsdam zogen sowohl die Vertreter der Wirtschaft als auch die Studierenden. Foto: zg.
Durch diese Veranstaltung repräsentierte sich die Universität der Wirtschaft positiv nach außen. So kamen nicht nur die Unternehmen aus dem Berlin- Brandenburger Umfeld, auch Studenten aus der Bundeshauptstadt lenkten ihre Schritte zur(Potsdamer Uni: Dies ist auch deshalb keine Überraschung, weil sich viele bekannte Unternehmen, wie Price Waterhouse Coopers, KPMG, Grieger Mallison, vorstellten. Aber auch der Axel Springer Verlag AG und die Debis AG fanden kaum Zeit, eine Atempause einzulegen. Denn viele Studenten lockte die Möglichkeit, hier ihren Praktikumgeber zu finden, müssen doch die meisten ein Praktikum für ihr Diplom vorweisen. Durch die Anwendung der theoretischen Kenntnisse im Praktikum können frühzeitig der Umgang mit Kollegen und die verschiedenen Mitarbeiterführungsstile kennengelernt und die Studieninhalte gefestigt werden. Wo Theorie und Praxis zusammentrafen, da walten nun wieder Wissenschaft und Forschung. Aufgrund der positiven Resonanz von Studenten und Unternehmen darf man im kommenden Jahr auf ein erneutes„Willkommen“ dieser Art. hoffen, ‚zum nächsten „Uni trifft Wirtschaft“.
Jana Venzlaff, UniClever
Was ist der Mensch?
„Phänomen Mensch“ lautet der Titel des zweiten von insgesamt sechs Bänden der Brockhaus-Enzyklopädie „Mensch-Natur- Technik“. Das Spektrum der Darstellung in diesem Kompendium zeigt sich breit und komplex, trotzdem aber sehr konzentriert auf diejenigen Aspekte, die den Menschen einerseits so besonders erscheinen lassen, andererseits auf jene, in denen er sich kaum von seinen direkten Verwandten unterscheidet. Dieses stets im Text präsente Spannungsfeld fesselt den Leser und führt ihn populär und doch wissenschaftlich fundiert dargeboten in die komplizierten Vorgänge des menschlichen Werdens ein.
Die einzelnen Abschnitte umspannen einen Bogen, der ausgeht vom Ablauf der menschlichen Existenz zwischen Ge; burt und Tod über die detaillierte Betrachtung des menschlichen Körpers, der Entwicklung von Fähigkeiten des Wahrnehmens, Erkennens, Empfindens, des Lernens und Denkens bis hin zum differenzierten Problemfeld Sprache/Kommunikation und sich in der Analyse der unterschiedlichsten Verhaltensweisen schließt.
Ein vielleicht etwas zu komprimierter Ausblick zu Folgerungen für das künftige Welt- und Menschenbild setzt den Schlußpunkt des Diskurses durch das menschliche Wesen.
Neben der logischen Strukturierung dieser vielfältigen Thematik zeichnet den Band eine hervorragende Bildauswahl und-präsentation, eine gediegene buchkünstlerische Gestaltung, aber auch—was nicht immer selbstverständlich ist- verläßliche Register und gut ausgewählte Literaturhinweise aus.
Summa summarum:„Phänomen Mensch“ ist ein Nachschlagewerk im besten Sinne des Wortes. PS.
Brockhaus-Redaktion(Herausgeber): Phänomen Mensch.(Bd. 2. Reihe „Mensch, Natur, Technik“). F.A.. Brockhaus. Leipzig, Mannheim 1999. 704 5. 98,—DM. ISBN 3-76537942-5.
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