Heft 
(1.1.2019) 09
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Absolventen

Journalisten-Preis

Wer Lust hat und schreiben kann, kann sich wieder um den Nachwuchs-Journali­sten-Preis bewerben. In die­sem Jahr heißt das Thema: Unternehmen Hochschule: Krise oder Chance?. Erwar­tet werden Reportagen, Be­richte und Interviews, die sich mit der Neuausrichtung der Hochschulen im Sinne des internationalen Wettbe­werbs, mit den Auswirkun­gen von Rankings oder den möglichen Folgen der Eva­luierung der Lehre beschäfti­gen.

Teilnehmen können Studie­rende an deutschen Hoch­schulen oder im Auslands­studium befindliche Kommi­litonen. Es winken Preise im Wert von 23000,DM, 2000,DM und 1000, DM. Einsendeschluss ist der 31. Januar 2000. Interessenten erhalten In­fos beim Deutschen Stu­dentenwerk, Stichwort Campus-Reporter 2000, Weberstr. 55, 53113 Bonn, Tel.: 0228/26906 28, E-Mail: dsw@studen­tenwerke. de PUTZ

Business Plan-Wettbewerb

Ein schlüssiges Konzept ist die entscheidende Grund­lage für den erfolgreichen Einstieg als Unternehmer. Auf dieses Ziel ist der Busin­ess Plan-Wettbewerb 2000 Berlin- Brandenburg ausge­richtet. Der Wettbewerb wendet sich vor allem an Ideenträger aus Hochschu­len und außeruniversitären Forschungseinrichtungen der Region. Im Wettbewerb treten die besten KGeschäftskonzepte gegeneinander an. Sie wer­den von einer Jury bewertet und mit insgesamt 100 000,­DM prämiert. Weitere Informationen sind zu erhalten über: Hotline: 030/ 21 25 21 21 oder online unter: www.b-p-w.de

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PUTZ 9/99

Uni trifft Wirtschaft

Potsdamer Praktikanten- und Absolventenkongreß erfolgreich

Willkommen hieß es am 17. November 1999 beim ersten Praktikanten- und Absolventenkongreß der Universität Potsdam. Stu­dierende, Absolventen, Dok­toranden, Professoren und Vertreter von Unternehmen waren eingeladen, miteinan­der zu diskutieren und sich gegenseitig kennen zu ler­nen.

Die Unternehmen zeigten mit Standpräsentationen, Vorstel­lungen und Kurzvorträgen, dass sie Interesse an den Pots­damer Studierenden haben. So hatten die Studenten und Ab­solventen die Möglichkeit, ei­nen Überblick über verschie­dene Unternehmen zu bekom­men. Praktika beziehungsweise Werkstudentenschaften konn­ten vermittelt werden, und vielleicht fand auch der eine oder andere Absolvent seinen neuen Wirkungskreis.

Die Veranstalter,| UniClever Potsdam e.V., Potsdamer In­novations- und Technologie­transfer, UP Transfer, und Vi; zepräsident Prof. Dr. Dieter Wagner, hoffen, durch diesen Kongreß, den Bekanntheits­grad der Potsdamer Univer­

sität erhöht zu haben und so­mit einen Beitrag dazu zu lei­sten, die Universität aus dem Schatten Berlins herauszuhe­ben.

Spätestens bei der abschließen­den Podiumsdiskussion wurde klar, dass die Universität Pots­dam der Aufgabe, die Studen­ten bedarfsgerecht für den Ar­beitsmarkt auszubilden, ge­recht wird.

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Positive Resonanz nach dem ersten Praktikanten- und Absolventen­kongreß der Universität Potsdam zogen sowohl die Vertreter der Wirt­schaft als auch die Studierenden. Foto: zg.

Durch diese Veranstaltung re­präsentierte sich die Univer­sität der Wirtschaft positiv nach außen. So kamen nicht nur die Unternehmen aus dem Berlin- Brandenburger Um­feld, auch Studenten aus der Bundeshauptstadt lenkten ihre Schritte zur(Potsdamer Uni: Dies ist auch deshalb keine Überraschung, weil sich viele bekannte Unternehmen, wie Price Waterhouse Coopers, KPMG, Grieger Mallison, vor­stellten. Aber auch der Axel Springer Verlag AG und die Debis AG fanden kaum Zeit, eine Atempause einzulegen. Denn viele Studenten lockte die Möglichkeit, hier ihren Praktikumgeber zu finden, müssen doch die meisten ein Praktikum für ihr Diplom vor­weisen. Durch die Anwendung der theoretischen Kenntnisse im Praktikum können frühzei­tig der Umgang mit Kollegen und die verschiedenen Mitar­beiterführungsstile kennenge­lernt und die Studieninhalte gefestigt werden. Wo Theorie und Praxis zusam­mentrafen, da walten nun wie­der Wissenschaft und For­schung. Aufgrund der positi­ven Resonanz von Studenten und Unternehmen darf man im kommenden Jahr auf ein er­neutesWillkommen dieser Art. hoffen, ‚zum nächsten Uni trifft Wirtschaft.

Jana Venzlaff, UniClever

Was ist der Mensch?

Phänomen Mensch lautet der Titel des zweiten von ins­gesamt sechs Bänden der Brockhaus-Enzyklopädie Mensch-Natur- Technik. Das Spektrum der Darstellung in diesem Kompendium zeigt sich breit und komplex, trotz­dem aber sehr konzentriert auf diejenigen Aspekte, die den Menschen einerseits so beson­ders erscheinen lassen, ande­rerseits auf jene, in denen er sich kaum von seinen direkten Verwandten unterscheidet. Dieses stets im Text präsente Spannungsfeld fesselt den Le­ser und führt ihn populär und doch wissenschaftlich fundiert dargeboten in die komplizier­ten Vorgänge des menschli­chen Werdens ein.

Die einzelnen Abschnitte um­spannen einen Bogen, der aus­geht vom Ablauf der menschli­chen Existenz zwischen Ge; burt und Tod über die detail­lierte Betrachtung des mensch­lichen Körpers, der Entwick­lung von Fähigkeiten des Wahrnehmens, Erkennens, Empfindens, des Lernens und Denkens bis hin zum differen­zierten Problemfeld Spra­che/Kommunikation und sich in der Analyse der unterschied­lichsten Verhaltensweisen schließt.

Ein vielleicht etwas zu kompri­mierter Ausblick zu Folgerun­gen für das künftige Welt- und Menschenbild setzt den Schlußpunkt des Diskurses durch das menschliche Wesen.

Neben der logischen Struktu­rierung dieser vielfältigen The­matik zeichnet den Band eine hervorragende Bildauswahl und-präsentation, eine gedie­gene buchkünstlerische Gestal­tung, aber auchwas nicht im­mer selbstverständlich ist- ver­läßliche Register und gut aus­gewählte Literaturhinweise aus.

Summa summarum:Phäno­men Mensch ist ein Nach­schlagewerk im besten Sinne des Wortes. PS.

Brockhaus-Redaktion(Her­ausgeber): Phänomen Mensch.(Bd. 2. Reihe Mensch, Natur, Technik). F.A.. Brockhaus. Leipzig, Mannheim 1999. 704 5. 98,DM. ISBN 3-7653­7942-5.

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