Heft 
(1.1.2019) 09
Einzelbild herunterladen

PUTZ 9/99 Studiosi . nn. x En- dbase gearbeit. Doch das Hilfe für ein Gerüstet für die Programm war weder TJahr­2000-sicher noch konnte es

Auslandssemester mit dem für verschiedene Be­

Jeder zehnte Studierende verbringt ein Semester an ei­ner Hochschule im Ausland. Bei der dafür notwendigen Vorbereitung sollen Studien­führer des Deutschen Akade­mischen Austauschdienstes (DAAD) helfen. Die ersten fünf Bände sind bereits auf dem Markt. Dabei handelt es sich um die Publikationen USA, Kanada,Großbri­

tannien, Irland,Frank­reich,Belgien, Nieder­lande, Luxemburg und

Spanien, Portugal. Infor­miert wird über die Hoch­schulsysteme in den betref­fenden Ländern und über alle für ein Auslandsstudium erforderlichen Schritte. Auch Hinweise für die Be­wältigung des Alltags fehlen nicht. In umfangreichen Adress- und Übersichtskapi­teln gibt es außerdem Anga­ben zu den Hochschulen und ihren Studienangeboten sowie Adressen wichtiger Anlaufstellen im In- und Ausland. PUTZ

Reihe Studienführer. W. Bertelsmann Verlag, Biele­feld 1999. 29.80 DM

Studium für Postgraduierte

Das Europa-Kolleg Brügge und das Europa-Kolleg Na­tolin(Warschau) bieten jähr­lich über die Europäische Bewegung Deutschland 35 Stipendiaten die Möglich­keit, ein einjähriges Postgra­duiertenstudium mit dem AbschlußMaster of Euro­pcan Studies zu absolvie­ren.

Bewerbungen sind bis zum 31. Januar 2000 einzurei­chen. Weitere Informationen erteilt die Europäische Be­wegung Deutschland, Jean­Monnet-Haus, Bundesallee 22, 10717 Berlin, Fas: 030/88412247, E-Mail: ebd_berlin@yahoo.de

12

Chipkarte

Neue Software in der Verwaltung

Auch das Studierendensekre­tariat der Uni Potsdam ist jetzt für den elektronischen Studentenausweis gerüstet. Dank neuer Software und ei­nem neuen Server soll aber auch heute schon vieles schneller gehen.

Für zwei Wochen musste das Studierendensekretariat Ende November dieses Jahres eine Umbaupause einlegen. Das Immatrikulationsamt bear­beitet vor allem die Bewerbun­gen für die 25 zulassungsbe­

schränkten Studiengänge an der Uni Potsdam sowie neue Immatrikulationen und Rück­meldungen. Außerdem werden hier alle Studienwechsel, Ein­tragungen als Gast- oder Ne­benhörer, Beurlaubungen ver­waltet sowie die Bescheinigun­gen für das Bafög-Amt ausge­stellt.

Bisher, so erklärt Dezernent Norbert Stief, hat die Abtei­lung mit einer alten,selbstge­bastelten Sofware auf dem al­ten Datenbankprogramm

Großer Ansturm herrscht im Studentensekretariat insbesondere jeweils zum

Semesterbeginn. Die jetzt im Bereich erfolgte Modernisierung soll künftig

helfen, lange Wartezeiten zu verkürzen.

Foto: Fritze

reiche eingesetzten Programm Hochschulinformationssy­stem(HIS) und den Rech­nern der Landesverwaltung kommunizieren.

Durch die neue Software ent­fallen jetzt viele Routinevor­gänge, sagt Stief. Für die Rückmeldung ist es nun nicht mehr notwendig, die Beschei­nigung der Krankenversiche­rung und die Kassenbelege der Sparkassen und Banken einzu­senden. Es reicht aus, die Ver­waltungsgebühr alle halbe Jahre zu überweisen alles weitere erledigt der Computer. Stief:Damit haben wir nun mehr Zeit für die Arbeit mit den Studenten.

Doch die eigentlichen Vorteile des Systems kommen erst mit dem elektronischen Studente­nausweis. Wenn im Winterse­mester 2000/2001 der neue Ausweis kommt, lässt sich vie­les mit Chip-Karte und PIN­Code von dezentralen Termi­nals aus erledigen, was jetzt noch den Gang ins Haus 8 Am Neuen Palais oder das Haus 14 in Golm nötig macht.

Durch die anvisierte Kompati­bilität zwischen der Software für die Studierenden- und Prü­fungsverwaltung lassen sich dann auch Anmeldungen zu Prüfungen von dezentralen Terminals eingeben. mf

Hochschulbegriffe von A bis Z

Wer als Student, akademischer Lehrer oder Forscher ins Aus­land geht oder sich mit Wis­senschaft und Hochschule in einem anderen Land beschäf­tigt, dem ist die Hochschulter­minologie in der anderen Spra­che zumeist erst einmal fremd. ImWörterbuch Englisch, Französisch, Spanisch Be­griffe aus Wissenschaft und Hochschule hat der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) jetzt die Bezeichnun­gen der gängigsten Studien­fächer und Studienrichtungen sowie viele weitere Hochschul­begriffe zusammengestellt. Der Band enthält rund 12.000

Stichwörter, die einem in der wissenschaftlichen Literatur, in Vorlesungsverzeichnissen, auf Anschlagtafeln und in Formu­laren begegnen.

PUTZ Wörterbuch Englisch, Fran­zösisch, Spanisch- Begriffe aus Wissenschaft und Hoch­schule. W. Bertelsmann Ver­lag, Bielefeld 1999. 29,80 DM

Leserbrief:

Auf eigene Gefahr

Ich bin Jurastudentin an der Uni Potsdam, und sitze ich im Rollstuhl. Aufgrund der Nähe der neuen Potsdamer Bahn­hofspassagen zu meiner Woh­nung wollte ich neulich im neuen Kaufland in den Bahn­

hofspassagen meine Einkäufe erledigen.(...) Die beiden Eta­gen innerhalb des Kauflandes sind mit Rollsteigen miteinan­

der verbunden. Auf diesen Rollsteigen hat schon ein Nichtbehinderter Probleme,

seinen Korb festzuhalten. Jetzt verlangt das Kaufland mangels anderer Möglichkeiten für Rollstuhlfahrer, dass sich auch Behinderte mittels dieser Roll­steigen auf beiden Etagen be­wegen. Zudem, als ob die Tat­sache nicht schon genug wäre, besitzt das Kaufland die Frech­heit, ein SchildAuf eigene Gefahr anzubringen, obwohl offensichtlich ist, dass Roll­stuhlfahrer"nur diese eine Möglichkeit haben. Carola Fischer/ Rechtswissenschaften